Aus dem Leben mit Pferden

Fahrtdauer

Derzeit überlegen wir, ob wir nächstes Jahr mit Freunden ein paar Reittage etwas weiter weg einlegen.
Etwas weiter weg hieße laut Routenplaner 298km mit Auto und Pferdehänger zu fahren. Da es Routenplaner gibt, die einem die Möglichkeit geben, die Geschwindigkeiten vorzugeben, habe ich die Autobahn mal mit 80km/h einplanen lassen.
Wir kämen dann auf eine Fahrtzeit von 3:40h

Da müssen wir uns mal eine Meinung bilden, was wir machen. Habt Ihr eine Meinung?

Hier eine wissenschaftliche Arbeit zum Thema Transportauswirkungen (pdf)
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5 Kommentare

Linear

  • alpentrekker  
    Wir haben unsere zwei Araber schon über Strecken von 1600 km mit dem Hänger gefahren. Wenn man sie langsam an längere Strecken gewöhnt, 3 - 8 h, mit genügend Pausen, Wasser und Futter, geschieht das bei uns relativ stressfrei. Hänger, wo die Pferde schräg stehen können, sind dabei für die Pferde komfortabler, als die normalen, in denen sie in Fahrtrichtung stehen.
    Gruss
    Alpentrekker
    • Christian  
      Danke für Euren Kommentar. Das gewöhnen ist natürlich auch zeitaufwendig. Bisher war es maximal eine Stunde. Und man fährt ja nicht Sonntags mal zwei Stunden hin und zurück.

      1600km? Das wären ja locker 4 Tankfüllungen. Also Hin- und Rückfahrt gut 900 Euro. Da müsst Ihr aber ein attraktives Ziel gehabt haben. (Wir tanken Super)
  • Claudia  
    Ich würde auf wissenschaftliche Ausarbeitungen nicht so viel geben. Ihr kennt eure Pferde doch selbst am besten!

    3:40h sind zwar nicht wenig, aber wenn die Pferde gut versorgt sind, sollte das kein sehr großes Problem sein. Wichtig ist natürlich, dass sie nach der Fahrt ausreichend Ruhe und Bewegung bekommen. Und ich würde sie während der Fahrt zum Schutz in Transportgamaschen, Decke (je nach Temperatur) und Schweifschonern einpacken.

    LG Claudia
  • Sigi Blümel  
    Wenn eure Pferde bei den Transporten - z.B. in die Ville - keinen Stress haben, dann denke ich , werden sie es auf einer längeren Strecke auch nicht haben.
    Die wissenschaftliche Arbeit habe ich nich komplett durchgelesen. Da steht aber eindeutig, dass der größte Stress das verladen sein soll. Stehen die Pferde einmal drinnen, ist es schon wieder ok.
    Außerdem transportiert ihr zwei Pferde, welche sich gut kennen und auch zu Hause zusammen gehören und nicht etwa Pferde, die sich im Hänger zum ersten Mal sehen.

    Wenn ihr euren Pferden ein Heunetz in den Hänger hängt, würde ich alle 1 - 2 Stunden mal kurz halten um ihnen Wasser anzubieten.
    Außerdem würde ich für eine längere Fahrt den Hänger einstreuen, damit die Pferde ungestört vom spritzen auch urinieren können.
    Schweifschoner finde ich ebenfalls gut. Oder, so habe ich es auch schon gemacht, die rückwärtige Stange mit einem dicken Handtuch umwickeln. Dadurch wird der Schweif auch geschützt und die Pferde fühlen sich dadurch weniger behindert als mit einem Schweifschoner.

    Macht euch da mal nicht so sehr einen Kopf.
    Je normaler ihr das transportieren anseht, desto normaler empfinden es auch eure Pferde. Euer Gefühl überträgt sich da auf eure Pferde.

    Faxi ist nach dem Transport in die Schweiz - und da war er komplett alleine!! - auch völlig entspannt ausgestiegen.
    LG, Sigi
  • Christian  
    Das interessante an der Untersuchung sind ja die Informationen, die man nicht mit dem Auge erfassen kann. Und demnach ist ja doch ein wenig mehr Streß vorhanden.

    Prinzipiell würde ich die Strecke aber wohl fahren

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