Stallgeflüster

Nicht ganz,

das Paradies....
Nachdem Sigi in einem Kommentar unsere Pferdehaltung als Paradies bezeichnete, wollte Rami nochmal ein bisschen was darüber wissen.

Die Skizze zeigt nur grob den Grundriss unserer Anlage.

Ein grober Grundriss


Ich erkläre mal ausführlich:

Der Abstand zwischen den einzelnen Blöcken ist natürlich nicht vorhanden, da war nur einfacher zu zeichnen:

Die Nord-Süd-Ausrichtung der Skizze stimmt übrigens einigermaßen. Fangen wir mal von links nach rechts an:
Links der Kasten ist unser Paddock, das H bezeichnet die Stelle, wo meist unser Pferdehänger steht, das R bezeichnet den Roundpen. die drei Striche in den Rändern sind die Durchgänge. Links oben ist der Eingang. Er ist breit genug für Auto und Traktoren. Rechts unten der Durchgang ist auch breit. Der obere ist ein Durchgang für Pferd und Mensch.

Der linke Teil der nördlichen Paddockgrenze ist unsere Anbindewand. Diese gehört zum Hühner- und Schafstall.
Der Boden des Paddocks ist zwar mit Grasbewachsen. Aber die Erdschicht ist sehr dünn. Nach knapp 3cm Erde stößt man auf Kopfsteinpflaster.

Das WW steht für Winterwiese. Bx (x=1-5) bezeichnet die Standorte der Bäume.
1 ist der Kirschbaum, 2 ein Birnbaum, 3 und 4 sind Apfelbäume. Was am 5ten Baum wächst fällt mir gerade nicht ein.
SCH steht für Schuppen. In diesem befinden sich neben Sattelschrank, Putzkästen, und Futter auch Heu und Stroh. Der kleine Kasten dadrunter sind die drei Boxen, wie ja auch der Pfeil zeigt.
Von der Winterwiese kommt man zum Gang (G) (oben) und unten ist nochmal ein breiter Zugang um mit Traktor oder ähnlichem Heu- und Strohballen in den Schuppen zu bringen. Ausserdem gehen wir mit den Mistschubkarren da durch um zur Mistkarre zu kommen.

Die Wiesen 1 bis 5 sind über den Gang zu erreichen. Während der große Zaun um alle Wiesen herum fest ist, haben wir die 5 kleinen Wiesen erst dieses Jahr eingerichtet. Die Zäune sind mit mobilen Metallpfählen gesetzt und können so auch wieder abgebaut werden. Wiese 3 ist wirklich kleiner als die anderen. Am fruchtbarsten sind die ersten beiden Wiesen. 3 und 4 sind nicht so ergiebig. bei der 5ten ist es wieder besser.

Gewechselt werden die Wiesen alle 3 bis 4 Tage. Damit haben die Wiesen immer 16 Tage Ruhezeit. 20 bis 24 Tage wären besser, aber das klappt nicht. Machen wir die Wiesen kleiner, müssten wir öfter wechseln, und kämen auch nicht auf diese Ruhezeit. Und die einzelnen Stücke länger beweiden zu lassen, geht auch nicht. Abgefressen ist abgefressen.

Strom haben wir auf allen Außenzäunen und rund um die Winterwiese, weil deren Zaun uns von den Campern im Juni trennt.


Soweit der Grundriß, später noch ein paar Bilder zu Boxen und Schuppen. Ich hätte auch in einem Ausschnitt von googlemaps rummalen können, aber zum einen sind die Bilder dort zu alt, außerdem reicht die Auflösung nicht.
Uns dort zu finden ist wirklich kein Problem mehr.
Übersetze nach en fr

1 Trackback

Trackback-URL für diesen Eintrag

  • NEBELREITER.COM 
    Sonntagsarbeit
    Während Christian heute Morgen netterweise das Misten übernommen hat, hatte ich die Aufgabe die Pferde zu bewegen. Für Jackson war es höchste Zeit für eine weitere Longier-Einheit. So putzte ich die Pferde und begann Jackson "anzuziehen". Eine halbe St ...

2 Kommentare

Linear

  • Sigi Blümel  
    Zum Pferdeparadies möchte ich bitte ine kleine Korrektur anbringen.
    Es handelt sich nämlich bei den "Boxen" nicht um die herkömmlich bekannten Boxen, welche geschlossen werden, wenn die Pferde "aufgestallt" werden, sondern es ist quasi ein Offenstall mit Türen, welche jedoch nicht geschlossen werden.
    Und da die Wasserversorgung sich draußen - neben dem Stall - befindet, dürft ihr sogar sagen, dass es ein "Laufstall - Tränke aussen" ist.

    Paradiesisch finde ich aber vor allem, dass ihr euren Pferden wirklich die Freiheit lasst, dass sie selber entscheiden, ob sie lieber im Regen draußen stehen, oder ob sie in den Stall gehen möchten. Ebenso die liebevolle und vernünftige Versorgung der Pferde sollte noch erwähnt werden. :-)
    • Christian  
      Hi!

      Ja, die fehlenden Türen an den Boxen wollte ich nochmal in einem separaten Beitrag gemeinsam mit unserem Schuppen vorstellen.
      Das WasserFass ist aber seit zwei Jahren in der dritten Box untergebracht. So, dass die Tränken in den Boxen sind, und die beiden keine Laufwege mehr haben.
      Wir hatten gehofft, die Tränken damit länger frostfrei zu halte.
      Das hat aber nicht geklappt.

      Gruss
      Christian

Kommentar schreiben

Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.