"Dressur-Pony"

Da Christian und ich zur Zeit Urlaub haben (YEAH!) fand mein Reitunterricht heute schon vormittags statt. Als Michaela um 10 Uhr ankam, ritt ich Joey schon auf der Wiese warm.
Gestern hatte ich mit Joey geübt, doch das war ziemlich mies gelaufen. So war ich zum dem Schluß gekommen, daß wir wohl weiter am Anfang der Lektionen beginnen sollten. Das teilte ich Michaela mit und sie war mit mir einer Meinung. Sie hatte sich das auch noch mal überlegt und wir entschieden, die Galopparbeit weiter nach hinten zu schieben und erst wieder zu versuchen, wenn Joey sich besser tragen kann und auch besser das Reiten in Anlehnung akzeptiert.
So kamen wir also zu den Lektionen für heute:

Trabarbeit: Drei Schlangenlinien durch die ganze Bahn und später "Achten" (also Zirkel reiten und immer aus dem Zirkel auf den anderen Zirkel wechseln)
Dabei übten wir, daß Joey in Anlehnung lief und ich hatte auch einiges zu üben: Die Ellenbogen am Körper zu halten, beim Leichttraben an der richtigen Stelle umzusitzen und auch Joey's Stellung zu verändern. Das klappte nach einiger Zeit alles sehr gut und Joey lief schön und arbeitete gut mit. Michaela lobte uns und sagte sogar: "Da läuft ja ein Dressur-Pony!"
Immer wieder ließ ich Joey auch die Zügel aus der Hand kauen und nahm sie dann wieder auf.
Nach ein paar Runden Pause im Schritt, gingen wir die Übungen noch einmal durch und danach hatte Joey dann auch Feierabend, denn wer so gut mitarbeitet, soll auch schnell frei haben.
Ich war richtig zufrieden nach der Stunde und es hat wirklich viel Spaß gemacht. Das werde ich nun bis nächste Woche noch ein bißchen üben.
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7 Kommentare

Linear

  • Rami  
    *Hey, das hört sich sehr gut an.
    Back to basics oder wie war das?! ;-)
    Mit welcher Ausrüstung reitest du denn deine Reitstunden, Westernsattel und Trense?
    • Kerstin  
      *ja genau.... nur gar nicht unbedingt "back".... ich hab das ja SO noch gar nie gelernt... und Joey auch nicht *ggg*
      Ich reite mit Westernsattel und Trense, genau. Ist ein netter Ausrüstungsmix :-) Aber ich möchte ja kein Dressurturnier reiten. Daher paßt das alles schon so. Meine Trainerin ist da auch nicht verbissen. Sie geht super auf mich ein und das paßt alles gut zusammen.
      Am Montag auf Miro hab ich seit langem mal wieder in einem englischen Sattel gesessen und zum allerersten Mal in einem Dressursattel. Und ich muß sagen so vom Gefühl her war der Dressursattel gar nicht so anders als mein Westernsattel.
  • Claudia  
    *Na das klingt ja super, dass du mit Joey so gut zusammen arbeiten kannst ;-)

    Ich bin ja auch ab 2012 wieder Westernreiterin und werde mir (nicht zuletzt aufgrund eures Berichtes) einen Startrekk Western dafür zulegen. Aber meinen Dressursattel (den hab ich noch von meinem ehemaligen Pferd rumliegen) mag ich auch nicht hergeben. Ich denke sogar, dass man in einem Dressursattel einen viel besseren Sitz bekommt. Ich persönlich neige dazu, mich in einem Westernsattel "rumzufläzen" wie auf einem Sofa 8-)
    • Christian  
      *Hey, ich sollte Sattelverkäufer werden. *ggg*
      Schön, dass ich Dich nicht abschrecken konnte. Ich glaube, du wirst damit mehrere Jahr zufrieden sein.

      Dressursättel, die den Namen verdienen,haben wir nicht rumliegen.

      Das "Rumfläzen" ist ja nur dann schlimm, wenn du wirklich arbeiten willst. Wenn wir wirklich stundenlang unterwegs sind, bleibt das irgendwann nicht aus, dass die Haltung nicht mehr perfekt ist.
    • Kerstin  
      *Ich denke für ein junges Pferd und einen guten, nicht zu schweren Reiter (,der nicht unbewußt zu viele Signale ans Pferd sendet) ist ein StarTrekk wirklich ein optimaler Sattel und der neue Westernsattel von StarTrekk ist ja auch optisch kaum noch von einem Baumsattel zu unterscheiden.

      Einen Dressursattel hab ich nohc nie besessen. Und mir jetzt extra einen kaufen halte ich für Quatsch. Ich will ja mit Joey nicht auf Turnierniveau reiten. Ich bin auch der Meinung, daß es vom Reiter abhängt, ob er sich im Westernsattel "rumfläzt". Ich glaube, das kann man nämlich auch im Dressursattel.
      Für ein optimales Training ist der "richtige" Sattel sicher wichtig, doch ich denke so im Freizeitbereich muß und kann man auch durchaus Kompromisse machen.
  • Sigi Blümel  
    *Stimmt Kerstin! Man kann in jedem Sattel rumflätzen ;-)
    Wichtig ist halt, daß der Sattel zum Pferd paßt und der Reiter sich drin wohl fühlt.
    Und da hast du ja mit deinem Sattel nun schon seit einigen Jahren absolutes Glück. Joeys Sattel sitzt immer noch perfekt! Und für eure langen Ritte ist ein Dressursattel nicht wirklich das gelbe vom Ei.
    • Kerstin  
      *Nein für die langen Ritte wäre ein Dressursattel gar nix. Ich hab auch heute noch mit Michaela über das Thema Sattel gesprochen und sie ist auch der Meinung, daß man mit meinem Sattel schon ganz ordentlich auch auf dem Platz arbeiten kann. Man muß sich halt im klaren sein, daß man mit den Beinen in einem Westernsattel etwas weiter weg ist, aber wir wollen ja nicht perfekt werden und Turniere gehen wollen wir auch nicht. Also kein Problem mit meinem Sattel weiterzuarbeiten.

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