Offenstallhaltung und mehr

Testritt zum Vettweiser Wäldchen

Kerstin hat am Samstag im Discounter noch ein paar Fahrradtaschen bekommen. Die Freundin meines Bruders hatte letztens eine davon mit, und wir hatten gedacht, dass wir damit evtl auch auf dem Pferd was anfangen können.
Die Taschen waren sogar runtergesetzt, da hat Kerstin dann zugeschlagen. Für knapp 10 Euro kann man ja nicht viel falsch machen.

Joey mit seinen neuen...


...und Sassico mit Joey's bisherigen Taschen


Ich hatte eigentlich immer vor, einmal per Pferd zum Wahllokal zu reiten, und die Stimme abzugeben. Da aber hier im Dorf Maifest war, haben wir gestern beschlossen, das auch diesmal nicht zu machen.

So kam es dazu, dass wir uns für heute vorgenommen hatten, mal mit allen unseren Taschen zu reiten. Schliesslich soll man einen Wanderritt nie mit neuer Ausrüstung machen. Die Ausrüstung sollte immer erprobt sein.

Die Taschen wollten wir heute nicht schwer beladen und haben sie deswegen zum größten Teil mit Pullovern befüllt, damit sie nicht ganz leer waren. Ich hatte also genug Pullover um auch 2stellige Minusgrade zu überleben. :-)

Also haben wir heute morgen auf Sassico die großen Ledertaschen und den Mantelsack gepackt. Die Ledertaschen habe ich noch ein wenig angepasst. Das werde ich mal separat vorstellen. Ich habe noch keine Detailfotos davon.

Bei Joey haben wir die Fahrradtaschen drangebastelt. Das war noch nicht perfekt, aber die Richtung stimmte. Für das nächste Mal habe ich schon eine Idee, wie wir die Sache verbessern können.

Ich hatte mir gestern auch schon überlegt, wie ich den Falteimer zwischen Mantelsack und Satteltasche befestigen könnte.
Leider klappte das nicht. Aber da wir ja mittlerweile noch 5 Sattelstrings übrig haben, konnten wir den außen an Joeys Taschen befestigen.

der Falteimer am Pferd


Mit "schwerem" Gepäck konnten wir uns also an den Abritt machen.
Zum Üben sind wir heute in bekanntem Gelände nach Karte geritten. Kerstin fand das ganz interessant, so hatte sie Zeit auch die Zusatzinformationen auf der Karte wahrzunehmen. Zum einen die Höhenmeter, zum anderen welche Wege wie auf der Karte dargestellt werden. Und sie meinte, dass sie ein Gefühl für die Entfernungen auf der Karte im Vergleich zur realen Umgebung bekommt.







Wir haben übrigens noch ein Naturdenkmal entdeckt, dass uns ohne Karte nicht wirklich aufgefallen ist.

Als wir am Hühnerbach unterwegs waren, konnten wir in der Ferne eine Kutsche fahren sehen.

Schön fanden wir beide als wir auf dem Hinweg nach der Strecke am Hühnerbach beide absteigen konnten und ein gutes Stück zu Fuß gingen. Es war unheimlich harmonisch. Die Pferde genießen die Möglichkeit beim hinterhertrotten abzuschalten und etwas zu entspannen.



Hinter den Eisenbahnschienen banden wir die Pullis hinter die Sattel und stiegen wieder auf. Kurz vor dem Wald konnten wir erfahren, dass einer der Landwirte dort am Feldlerchenprojekt teilnimmt. Wer mehr darüber erfahren möchte, liest hier

Wir ritten heute einen grösseren Schlenker durch den Wald und trafen dort ein Paar mit zwei Pferden. Während der Mann die Pferde hielt, sammelte die Frau Waldmeister ein. (Das es Waldmeister gewesen sein müsste, haben wir eben im Netz recherchiert.)









An der Ecke des Waldes, an der wir rauskamen, kennen wir uns nicht so gut aus. Aber dort haben wir auch zwei nette Stellen für Pausen gefunden. Die eine war uns aber heute zu schattig, und bei der anderen wuchs zuviel Waldmeister. Also ging es weiter zu unserem Standardrastplatz.

Dort am Waldrand fließt Wasser in einem Graben. Da das Wasser wohl Regenwasser aus dem Waldboden ist, haben wir uns getraut hier Wasser für die Pferde zu schöpfen. Da hat sich der Falteimer direkt bewährt. Ich habe ihn an einem Zügel eingehakt und dann in den Graben herabgelassen, um ihn zu füllen.

Den Pferden war egal, dass sie den Eimer nicht kannten, und dass da ein Griff etwas stört. Sie haben das Wasser direkt angenommen.
Das ist sehr beruhigend. Wenn wir dann mal unterwegs sind, kann man auch mal in einem Dorf an einem Haus klingeln und um Wasser bitten.

Das Rest Wasser haben wir dann mit zur Pause genommen.



Nach knapp einer Stunde ging es dann wieder auf den Heimweg. Auch hier sind wir wieder einiges an Strecke gelaufen.
In einem Feld sahen wir dann einen weißen Luftballon. Und ich dachte, " Es ist Mai, der Ballon ist weiss, vielleicht ist er von einer Hochzeit und es hängt eine Karte dran."
Es war keine Karte dran, aber für die Pferde war der Luftballon eine echte Herausfoderung. So konnten wir dann nochmal eine neue "Gefahrensituation" üben.







Der Rest des Heimweges war dafür aber unspektakulär. Für unsere Taschen war es ein erfolgreicher Test. Wir werden demnächst mal eine Tour mit Gepäck für zwei Tage machen. Mal schauen, ob wir alles, was wir brauchen in die Taschen bekommen....
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    Basteleien
    Bei unserem letzten Ritt mit "vollem Gepäck" (Testritt zum Vettweiser Wäldchen) hatte ich ja ein wenig an den Ledertaschen gebastelt. Am Sonntag haben wir die Gelegenheit genutzt und auch davon noch Fotos gemacht. Die Ledertaschen haben an ihrer K ...

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