Der Sonntag in Bonn

Wir kamen also problemlos in Bonn an, und standen erstmal auf dem Hof, weil wir einiges früher angekommen waren, als wir erwartet hätten. Kerstin rief Wiebke an, und die machte sich direkt auf den Weg.

Ganz erstaunt waren wir, dass wir aus dem Hänger nichts hörten, und die Pferde nicht darauf bestanden, sofort ausgeladen zu werden.
Das fanden wir ganz positiv.
Als Wiebke und Ihr Freund am Stall ankamen, haben wir ausgeladen und die Pferde hinten zu den Boxen gebracht und dort angebunden. Die beiden waren gar nicht so nervös, und strahlten eher Neugierde aus.

angekommen im fremden Stall


Kerstin hat ein Auge auf beide geworfen, während ich unser Material zu den Pferden brachte. Auch währenddessen waren die beiden sehr ruhig und entspannt. Da hatten wir schon nervösere Tiere erlebt.

Als wir alles da hatten, konnten wir in Ruhe satteln und die Hufschuhe anziehen. Für mich war es das zweite Satteln mit dem Woilach
(oh, da muss ich auch nochmal drüber bloggen...)

(Ich merke, jetzt wo das schon wieder ne Woche her ist, fehlen bereits viele Details)

Um kurz nach 12 waren dann auch Wiebke und Astrid, die uns die nächsten beiden Tage führen wollte, gemeinsam mit uns fertig so dass wir abreiten konnten.

Penny und Laurana werden fertig gemacht


Wir brauchen gut 3 Stunden zu unserem Ziel dem Bahnhof Kottenforst. Auf dem Weg dorthin gab es einige kleine Abenteuer zu erleben.

Um halb eins war Abritt von Gut Melb


Der Kottenforst ist ein schönes Waldgebiet in Bonn mit vielen Reitwegen. Zum Schutz der Wildtiere ist der Wald eingezäunt, und man kann den Weg nur durch Schwingtüren oder Wildgitter betreten. Da die Pferde durch die Gitter hindurch gucken können, trauten sie sich erstmal nicht darüber zu gehen.
Joey machte den Anfang, nachdem Kerstin im das Gitter ausführlich zeigte. Sassico zögerte kurz, aber wenn ich vorgehe, geht er ja eigentlich immer hinterher.
Wiebke musste ihre Penny etwas länger bitten, dann machte sie zwei Sprünge und war auch drüber. Schliesslich war auch Astrid mit Laurana über das Hindernis gekommen und wir konnten den Wald schon geniessen.

Christian und Sassico im Wald


Gerade auf dem Hauptweg, zu dem Parallel ein Reitweg verläuft, war sehr viel los. Kerstin und ich grüßen bei uns im Feld jeden den wir sehen. Hier kamen wir dann aus dem Grüßen nicht mehr raus, ich kam mir teilweise ein wenig albern vor.

Hier sieht man, wie nah der Reitweg neben dem Hauptweg liegt.


Tiefer in den Wald hinein.




Das Wetter war perfekt, nicht zu warm, kein Regen, immer mal wieder Sonne....

Irgendwann kam die Unterführung einer Autobahn auf uns zu. Kerstin führte Joey, als der sich erschreckte, wir wissen nicht wovor. Das hat er so geschickt gemacht, dass er sich hinten beide Hufschuhe auszog und dabei so auf dem neuen Verschluß stellte, dass dieser kaputt ging.
Der Verschluß war damit knappe 90 Minuten im Einsatz.....
Das war schon ärgerlich. Ich hatte leider nur einen Verschluss für Sassico's Schuhe mit. Da ist der Draht aber länger. Und den Verschluss umbauen war leider auch nicht drin...
Die Hufschuhe habe ich dann bei mir an den Sattel gehängt, und Joey ist hinten barhuf gelaufen.

Unter der Unterführung war wieder ein Wildgitter. Kerstin hat dann aber mit Joey die Türe genommen, weil seine Hufe knapp zu klein sein könnten.

das letzte Stück Weg zum "Bahnhof Kottenforst"


Nach 3h Stunden kamen wir am Bahnhof Kottenforst an. Der Anbindebalken war leider sehr ungeschickt von 2 Reiterinnen besetzt. (Danke auch für 's "keinen Platz machen"...)

Joey und Sassico habe ich dann mit Bastelei am Baum angebunden. (Das Arbeitsseil relativ hoch um den Baum gebunden, und dann meine Zügel da rein, und das an die Halsringe. Nicht perfekt, aber ok..)

Pause !!


So konnte Kerstin in das dortige Cafe gehen, und brachte 4 Stück Kuchen und Getränke. Die Pferde genossen das Gras, unterbrochen von den Zügen, die dort fuhren. Die Züge sorgten bei den 4 Pferden auch für ordentlich Aufregung.
Nach einer knappen Stunde ging es dann wieder auf den Heimweg.

Joey führt die Gruppe auf dem Heimweg an.






Lange Zeit schien auch die Sonne.


Dann erwischte uns der einzige Schauer des Wochenendes: Kurz aber heftig.


Nach der langen Trabstrecke vom Hinweg ging es zurück durch ein Wohngebiet und dann durch das Melbtal. Das war auch nochmal sehr schön.

durch Ippendorf


im Melbtal


Als wir an Penny's und Laurana's Weide vorbei kamen, machten wir einen kurzen Stopp...


... so konnte Wiebke direkt Penny's Stallnachbarin Piroschka mit in den Stall nehmen.


Nachdem Absatteln haben wir unser Gepäck auf Hänger und Auto verteilt. Die Ponys haben wir auf einen Paddock gestellt.
Da fühlten sie sich direkt wohl. Gras stand nicht sehr viel dort, so dass sie Heu und Stroh aus einem Treckerreifen vorgezogen haben.

Guten Hunger!


Wir waren eingeladen bei Wiebke zu nächtigen, und dort wurde abends noch gegrillt. Neben Wiebkes Freund, Astrid und ihrem Mann, waren auch noch Wiebkes Nachbarn da. So endete ein schöner Reittag mit leckerem Essen und guten Gesprächen...
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1 Trackback

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  • NEBELREITER.COM 
    Mal wieder zum Thema Verladen
    Nach unserer Fahrt nach Bonn (siehe hierzu: Der Sonntag in Bonn und montags im Kottenforst) gab es ein kleines Verladeproblem (Dumm gelaufen !). So stand in den vergangenen Wochen wieder ab und zu Verladetraining auf meinem Übungsplan. Aber diesmal mit ...

2 Kommentare

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  • Anja  
    *Ein sehr schöner Bericht! Es macht richtig Spaß hier mit zu lesen!
    L.G. Anja
    • Christian  
      *Hi Anja!

      Schön, dass Du Dich auf unserer Seite wohlfühlst.


      Leider hatte ich nicht direkt Zeit, den Bericht zu schreiben, was deswegen schade ist, weil dann die Eindrücke noch besser und intensiver sind...

      In Wirklichkeit war der Tag um Längen besser als ich es beschreiben kann.

      Gruss
      Christian

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