Aus dem Leben mit Pferden

Stillstehen

Nachdem in allen Wanderreitbüchern und auch in dem Hufbuch und dem Geitner (die zwei Besprechungen kommen noch) immer wieder erwähnt wird, wie wichtig es ist, daß ein Pferd stillstehen soll, bin ich mal bei Sassico wieder eingestiegen, dass zu üben.

Besonders motiviert hat mich dazu der Geitner, bei dem das auch wieder mit Dominanz und Durchsetzungsvermögen zu tun hat.

Es ist einiges an Arbeit, jeden einzelnen Fuß wieder zurückzusetzen, und dafür zu sorgen, dass sich Sassico beim Putzen voll und ganz auf mich konzentriert, aber die Erfolge sich sichtbar. Er nimmt immer wieder den Kopf runter und schmatzt entspannt.

Diese Woche kam der Huforthopäde, und obwohl ich mir noch nicht sicher war, ob unser Training reichte, um das Stillstehen schon beim Hufeschneiden umzusetzen. Aber ich wollte es probieren. Und was soll ich sagen, der Huforthopäde traute dem Braten nicht so recht, aber Sassico stand und stand und stand. Er hat die Hufe brav gegeben. Und die Hufe immer nur wenige Zentimeter versetzt, um sich auszubalancieren. Wir waren sehr zufrieden.

Normalerweise stellt sich Sassico immer an eine Wand und dreht sich dann immer wieder um 180°. Das ist natürlich unpraktisch und ziemlich doof, wenn man dann vom Pferd an die Wand gedrückt wird. Ausserdem zieht das die Hufeschneiderei immer in die Länge.

Es ging wirklich schnell.


Heute haben wir wegen schlechtem Wetter nochmal unter dem Stallvordach gesattelt. Hier war das wieder mehr Arbeit, vor allem, weil Sassico und Joey im Feld zwei Reiter sehen konnten, aber grundsätzlich war ich auch zufrieden,und am Ende hatte er verstanden, dass das Stillstehen jetzt eine Regel ist, die ich auch dort durchsetzen möchte.
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