Mit frischen trockenen Reitklamotten machte ich mich heute Nachmittag wieder einmal auf den Weg in die Eifel zu Flicka.
Sie stand mit ihren beiden "Kolleginnen" auf der Weide, und da sie keine Fliegenmaske trug, war das Einfangen heute wieder einmal etwas schwieriger.
Da sie immer Debbie und Gina anrempelte oder verscheuchte, sammelten wir erstmal die beiden anderen Stuten ein und brachten sie auf ein abgetrenntes Stück.
Flicka trieben wir in den RoundPen und da konnte sie dann solange laufen, bis sie freiwillig zu mir kam.
Ich putzte und sattelte und marschierte mit ihr die üblichen Aufwärmrunden über die Wiese.
Nachgurten und dann stellte ich sie an die Aufsteighilfe.
Nach dem üblichen Hin-und-Her stieg ich dann auf und ritt los.
Da sie ja schon aufgewärmt war begann ich relativ schnell auch zu traben.
Nach einer Weile war der Sattel mal wieder nach rechts gerutscht.
Ich stieg ab und sattelte neu.
Wieder ging´s zur Aufsteighilfe und nach dem üblichen Hin-und-Her stieg ich dann auf und ritt los.
Mit dem Carrot-Stick machte ich noch ein paar Übungen mit ihr: Ich berührte von oben ihr Vorder- und Hinterbein und streichelte ihre Nüstern und Ohren damit.
Das ließ sie alles ganz brav geschehen und blieb wie ne eins stehen.
Ich ritt noch ein paar Minuten und stieg dann erneut ab, führte sie wieder zur Aufsteighilfe und stieg wieder auf.
So habe ich heute immerhin dreimal mit ihr das Aufsteigen geübt.
Inzwischen bleibt sie immerhin total brav stehen, wenn ich einmal im Sattel sitze. Da haben wir also schon einiges erreicht.
Ich kraulte sie eine Weile von oben: Nasenrücken, Ohren und Hals. Denn sie soll ja mit dem Reiter soviel positives wie möglich verbinden.
Insgesamt war ich mit der heutigen Übungseinheit ganz zufrieden.
Nun hat Flicka von mir wieder eine Woche Pause, da ich es nicht schaffen werde hinzufahren.
Doch dann hab ich drei Wochen Urlaub und in dieser Zeit wird sie einiges tun müssen. Ich freu mich schon drauf.
Dann werden wir sehen, wie schnell sie lernt, wenn die Arbeit regelmäßiger wird.
Freitag, 2. September 2011
Bei Flicka - 13
Endlich hab ich es noch mal zum "dicken" Pony geschafft.
Christian hat mir heute Morgen Ludwig und das Füttern und Misten unserer Pferde abgenommen und so konnte ich schon um kurz nach acht in der Eifel sein.
Flicka und Debbie standen noch im Stall und brummelten mir entgegen, so hatte ich heute auch überhaupt gar keine Probleme mit dem Einfangen.
Flink holte ich alles aus der Sattelkammer, kratzte den Beiden die Hufe aus und bürstete Staub und Sommerfell-Haare von Flicka´s Rücken.
Sattel und Trense drauf und mit dem Carrot-Stick "bewaffnet" ging ich auf die Wiese.
Ich führte Flicka ein, zwei Runden und gurtete dann nochmal nach, bevor ich sie an der Aufsteighilfe platzierte.
Dann ging das übliche Korrigieren los.
Flicka hat natürlich inzwischen begriffen, wie das abläuft und versucht neue Möglichkeiten zu finden, wie sie aus der Nummer rauskommen kann.
Heute testete sie, wie ich reagiere, wenn sie ein bißchen heftiger gegen mich angeht.
Das mag ich nun mal aber gar nicht und wie man in den Wald reinruft, so schallt es heraus. Also bekam sie den Stick auch etwas deutlicher gegen die Hinterhand zu spüren. Daraufhin begann sie zu bocken und entfernt in meine Richtung zu treten. Das hatte zur Folge, daß der Stick nochmal ein bißchen heftiger am Bein ankam. Dann hatte sie es - zumindest vorerst - geschnallt und ich konnte bald aufsteigen.
Endlich hatte ich heute daran gedacht einen Rat von Sigi zu befolgen. Ich hatte mir ein paar Leckerli in die Hosentasche gesteckt und nach dem Aufsteigen, als Flicka brav stehen blieb, reichte ich ihr von oben eine Belohnung.
Das Reiten war heute sehr unspektakulär. Flicka war für ihre Verhältnisse ziemlich faul und ich mußte immer wieder treiben.
Da die Pause ja auch relativ lang war, merkte ich auch, daß ihre Kondition schon wieder nachgelassen hatte und ging daher heute längere Phasen im Schritt.
Nach dem Reiten gab es noch ein Leckerli und dann kam der Sattel runter und Flicka und Debbie durften mit Fliegenmasken bekleidet auf die Weide.
Christian hat mir heute Morgen Ludwig und das Füttern und Misten unserer Pferde abgenommen und so konnte ich schon um kurz nach acht in der Eifel sein.
Flicka und Debbie standen noch im Stall und brummelten mir entgegen, so hatte ich heute auch überhaupt gar keine Probleme mit dem Einfangen.
Flink holte ich alles aus der Sattelkammer, kratzte den Beiden die Hufe aus und bürstete Staub und Sommerfell-Haare von Flicka´s Rücken.
Sattel und Trense drauf und mit dem Carrot-Stick "bewaffnet" ging ich auf die Wiese.
Ich führte Flicka ein, zwei Runden und gurtete dann nochmal nach, bevor ich sie an der Aufsteighilfe platzierte.
Dann ging das übliche Korrigieren los.
Flicka hat natürlich inzwischen begriffen, wie das abläuft und versucht neue Möglichkeiten zu finden, wie sie aus der Nummer rauskommen kann.
Heute testete sie, wie ich reagiere, wenn sie ein bißchen heftiger gegen mich angeht.
Das mag ich nun mal aber gar nicht und wie man in den Wald reinruft, so schallt es heraus. Also bekam sie den Stick auch etwas deutlicher gegen die Hinterhand zu spüren. Daraufhin begann sie zu bocken und entfernt in meine Richtung zu treten. Das hatte zur Folge, daß der Stick nochmal ein bißchen heftiger am Bein ankam. Dann hatte sie es - zumindest vorerst - geschnallt und ich konnte bald aufsteigen.
Endlich hatte ich heute daran gedacht einen Rat von Sigi zu befolgen. Ich hatte mir ein paar Leckerli in die Hosentasche gesteckt und nach dem Aufsteigen, als Flicka brav stehen blieb, reichte ich ihr von oben eine Belohnung.
Das Reiten war heute sehr unspektakulär. Flicka war für ihre Verhältnisse ziemlich faul und ich mußte immer wieder treiben.
Da die Pause ja auch relativ lang war, merkte ich auch, daß ihre Kondition schon wieder nachgelassen hatte und ging daher heute längere Phasen im Schritt.
Nach dem Reiten gab es noch ein Leckerli und dann kam der Sattel runter und Flicka und Debbie durften mit Fliegenmasken bekleidet auf die Weide.
Freitag, 26. August 2011
Bei Flicka - 12
Vor der Arbeit - und vor dem großen Gewitter - wollte ich heute Morgen noch schnell zu Flicka und dem Mädel etwas Bewegung verschaffen.
Zum Reiten reichte meine Zeit nicht, daher hatte ich mir überlegt, daß ich sie longieren wollte.
Doch am Stall fand ich heute die Longe nicht. Ich weiß genau, daß Sigi dort eine hat (ich hatte sie ja sogar schon selbst in der Hand!). Aber hm... entweder war ich blind, oder Sigi hat sie versteckt.
Na gut... ich war aber ja einmal am Stall, und da Sigi einen RoundPen aufgebaut hat, konnte ich doch auch ohne Longe arbeiten.
Mit ein paar Leckerli und dem Knotenhalfter "bewaffnet" marchierte ich zu Flicka auf die Wiese.
Sie und Debbie kamen mir sogar ein bißchen entgegen und Flicka ließ sich gleich und problemlos aufhalftern und in den RoundPen bringen.
Dort wollte sie erstmal fressen (das Gras ist dort um einiges höher, da die Pferde da nicht hinkönnen). Doch das wollte ich nicht und trieb sie leicht an. Doch Flicka kennt bisher beim Longieren erstmal nur flitzen.
Also lief sie im flotten Trab um mich herum.
Doch man merkte ihr an, daß ihr das alles nicht so ganz passte.
Und nach einiger Zeit (ich versuchte immer mal wieder sie auch in den Schritt zu kriegen) hatte sie gar keinen Bock mehr und nahm die Beine "in die Hand" und sprang über den RoundPen Zaun. Allerdings schaffte das Tönnchen das nur mit den Vorderbeinen. Mit den Hinterbeinen blieb sie dann am Zaun hängen und riß den halben RoundPen auseinander - KEINE Sorge es ist ihr nix passiert.
Ich ließ sie erstmal in Ruhe - sie machte sich gleich wieder über´s Gras her - und ging Material zum Flicken des RoundPen´s suchen.
Nachdem ich ihn erfolgreich repariert hatte, wollte ich Flicka wieder holen, denn sie sollte mir mit der "Abhau-Nummer" nicht durchkommen. Außerdem wollte ich mir ihre Beine anschauen, ob sie sich verletzt hatte.
Ich hatte halb damit gerechnet, daß sie nun vor mir davon laufen würde, doch dem war nicht so. Sie ließ sich gleich wieder von mir mitnehmen und ging auch wieder mit in den RoundPen.
Damit sie nicht so flitzte, stellte ich mich einfach bewegungslos in die Mitte und ließ Flicka laufen.
Irgendwann wurde sie neugierig und kam zu mir in die Mitte. Bingo ! Darauf hatte ich gewartet. Ich lobte und kraulte sie ein bißchen und gab ihr noch ein Leckerli und ließ sie danach dann zur Belohnung noch etwas im RoundPen grasen.
So beendeten wir die Einheit doch noch ganz positiv und für das nächste Mal nehm ich dann meine Longe mit.
Zum Reiten reichte meine Zeit nicht, daher hatte ich mir überlegt, daß ich sie longieren wollte.
Doch am Stall fand ich heute die Longe nicht. Ich weiß genau, daß Sigi dort eine hat (ich hatte sie ja sogar schon selbst in der Hand!). Aber hm... entweder war ich blind, oder Sigi hat sie versteckt.
Na gut... ich war aber ja einmal am Stall, und da Sigi einen RoundPen aufgebaut hat, konnte ich doch auch ohne Longe arbeiten.
Mit ein paar Leckerli und dem Knotenhalfter "bewaffnet" marchierte ich zu Flicka auf die Wiese.
Sie und Debbie kamen mir sogar ein bißchen entgegen und Flicka ließ sich gleich und problemlos aufhalftern und in den RoundPen bringen.
Dort wollte sie erstmal fressen (das Gras ist dort um einiges höher, da die Pferde da nicht hinkönnen). Doch das wollte ich nicht und trieb sie leicht an. Doch Flicka kennt bisher beim Longieren erstmal nur flitzen.
Also lief sie im flotten Trab um mich herum.
Doch man merkte ihr an, daß ihr das alles nicht so ganz passte.
Und nach einiger Zeit (ich versuchte immer mal wieder sie auch in den Schritt zu kriegen) hatte sie gar keinen Bock mehr und nahm die Beine "in die Hand" und sprang über den RoundPen Zaun. Allerdings schaffte das Tönnchen das nur mit den Vorderbeinen. Mit den Hinterbeinen blieb sie dann am Zaun hängen und riß den halben RoundPen auseinander - KEINE Sorge es ist ihr nix passiert.
Ich ließ sie erstmal in Ruhe - sie machte sich gleich wieder über´s Gras her - und ging Material zum Flicken des RoundPen´s suchen.
Nachdem ich ihn erfolgreich repariert hatte, wollte ich Flicka wieder holen, denn sie sollte mir mit der "Abhau-Nummer" nicht durchkommen. Außerdem wollte ich mir ihre Beine anschauen, ob sie sich verletzt hatte.
Ich hatte halb damit gerechnet, daß sie nun vor mir davon laufen würde, doch dem war nicht so. Sie ließ sich gleich wieder von mir mitnehmen und ging auch wieder mit in den RoundPen.
Damit sie nicht so flitzte, stellte ich mich einfach bewegungslos in die Mitte und ließ Flicka laufen.
Irgendwann wurde sie neugierig und kam zu mir in die Mitte. Bingo ! Darauf hatte ich gewartet. Ich lobte und kraulte sie ein bißchen und gab ihr noch ein Leckerli und ließ sie danach dann zur Belohnung noch etwas im RoundPen grasen.
So beendeten wir die Einheit doch noch ganz positiv und für das nächste Mal nehm ich dann meine Longe mit.
Mittwoch, 24. August 2011
Bei Flicka - 11
Mensch nun war ich heute schon das elfte Mal bei Flicka. Die Zeit rast, wie ich immer wieder feststelle.
Ich hatte heute wieder spontan frei bekommen und so fuhr ich, nachdem ich Joey und Jackson gefüttert hatte, mit Ludwig zu Flicka und Debbie.
Sigi ist zur Zeit im Urlaub und damit Flicka nicht wieder zunimmt, habe ich mit ihr ausgemacht, daß ich auch währenddessen schaue, daß ich Flicka etwas bewegt bekomme.
Um kurz nach neun erreichte ich den Stall.
Flicka und Debbie waren schon auf der Wiese.
Nun war ich gespannt, wie das heute mit dem Einfangen klappen würde.
Da sie ja die Fliegenmaske trägt geht es auf jeden Fall ein bißchen einfacher, aber falls sie weglaufen würde, würde es trotzdem schwierig werden.
Ich nahm mir zwei Leckerlis (denn wenn sie zu mir käme, sollte sie das ja positiv verknüpfen) und die beiden Halfter mit und stapfte auf die Wiese.
Flicka und Debbie standen ganz oben und mampften vor sich hin.
Als ich kam konnte ich Flicka sofort an der Maske packen und so bekam sie auch gleich ein Leckerli.
Ich legte ihr den Strick um den Hals (für alle Fälle) und dann konnte ich ihr das Halfter anlegen.
Bei Debbie war es sowieso kein Problem und schon konnte ich mit beiden Pferden zum Stall gehen.
Ich sperrte Debbie in ihren Laufstall und band Flicka fest.
Als ich dabei war kam der Stallbesitzer zum Misten vorbei. Wir stellten uns einander vor und quatschten ein bißchen.
Dann wurden Flicka´s und Debbie´s Hufe ausgekratzt und Flicka geputzt.
Noch satteln und dann ging ich mit ihr auf die Wiese.
Eine Runde führte ich sie und dann gurtete ich nach.
Nun stellte ich sie wieder in die Aufsteigeecke.
Wie immer korrigierte ich sie mit dem Carrot-Stick, wenn sie nicht stehen blieb und nach ein paar Minuten saß ich im Sattel.
Mittlerweile versucht sie nach dem Aufsteigen nicht mehr sofort wegzurennen, sondern bleibt brav stehen, bis ich das Kommando zum Losgehen gebe. Wieder ein kleiner Fortschritt.
Den Stick warf ich in der Nähe der Tür ab. Auch davor erschreckt sie sich inzwischen nicht mehr.
10 Minuten ritt ich sie im Schritt warm. Dann kam eine neue Aufgabe für uns beide: Nachgurten von oben. Bisher hat Sigi mir da immer geholfen.
Es klappte gut. Flicka blieb relativ brav stehen und so konnte ich den Sattel noch mal fest machen.
Dann ging es an´s Arbeiten. Obwohl es ziemlich warm war, wollte ich schon, daß Flicka was tut. Also machte ich es wie letztes Mal: 5 Minuten Trab, dann 5 Minuten Schritt und die letzten 15 Minuten Trockenreiten im Schritt (bzw. die letzten 5 Minuten hab ich sie trockengeführt).
Sie hat wie eigentlich immer brav und fleißig mitgearbeitet und war am Ende schon ganz gut geschwitzt.
Daher hab ich ihr die Sattellage und die Brust mit ein bißchen Wasser abgewaschen, bevor ich sie und Debbie dann wieder auf die Wiese brachte, wo Flicka sich sofort in den Staub schmiß und ausgiebig wälzte. Sie sah sehr zufrieden aus danach.
Donnerstag, 18. August 2011
Bei Flicka - 10
Nach einer erneuten kurzen Pause daheim packte ich mir Ludwig ins Auto und wir fuhren zu Flicka.
Die hatte eine Woche Pause gehabt und ich war gespannt, wie sie gelaunt sein würde.
Sie war noch mit Debbie auf der Weide.
Dank der Fliegenmaske, die sie anhatte, konnte ich sie schnell einfangen.
Putzen und satteln (Sigi polsterte noch eben das Pad um, da Flicka´s Sattel immer einen ziemlich Rechtsdrang hatte) und dann kam unsere Aufsteigeübung.
Diesmal zeigte Flicka mir wieder einmal deutlich, was sie doch für ein "Panzer" sein kann.
Da sie nun mehr oder weniger kapiert hat, daß sie rückwärts nicht ausweichen kann, da ich mit dem Stick sofort korrigiere, hatte sie sich nun überlegt mich eben vorne anzurempeln.
Sie hatte dabei aber vergessen zu bedenken, daß der Stick in meiner Hand ja beweglich ist. So korrigierte ich sie auch vorne damit.
Ich fürchte, daß Flicka noch einige Variationen auf Lager hat und wir einiges an Durchhaltevermögen brauchen werden, bis sie gelernt hat, daß es für sie am einfachsten ist, einfach stehen zu bleiben, da es im Endergebnis sowieso das selbe ist.
Als ich dann im Sattel saß, ging das Reiten wieder super.
Sie hat inzwischen schon ein bißchen mehr Kondition.
So begann ich nach 15 Minuten warmreiten im Schritt mit abwechselnd jeweils 5 Minuten Trab und Schritt.
Bei den letzten beiden Trabeinheiten ließ ich so aus Motivationsgründen auch mal ne halbe Runde galoppieren.
Noch 10 Minuten Trockenreiten und unsere Stunde war vorbei.
Wir sattelten Flicka noch auf der Weide ab, damit sie sich noch mal wälzen konnte, bevor sie in ihre Box kam.
Dieses Angebot nahm sie natürlich gern an




So hatte ich an diesem Tag insgesamt 5 Stunden im Sattel gesessen. Schon fast ein Tagesritt ggg
Und damit erkläre ich nun auch die Überschrift: Ich hatte nur einen Tag frei gehabt, aber der hat so gut getan wie eine ganze Woche Urlaub.
Die hatte eine Woche Pause gehabt und ich war gespannt, wie sie gelaunt sein würde.
Sie war noch mit Debbie auf der Weide.
Dank der Fliegenmaske, die sie anhatte, konnte ich sie schnell einfangen.
Putzen und satteln (Sigi polsterte noch eben das Pad um, da Flicka´s Sattel immer einen ziemlich Rechtsdrang hatte) und dann kam unsere Aufsteigeübung.
Diesmal zeigte Flicka mir wieder einmal deutlich, was sie doch für ein "Panzer" sein kann.
Da sie nun mehr oder weniger kapiert hat, daß sie rückwärts nicht ausweichen kann, da ich mit dem Stick sofort korrigiere, hatte sie sich nun überlegt mich eben vorne anzurempeln.
Sie hatte dabei aber vergessen zu bedenken, daß der Stick in meiner Hand ja beweglich ist. So korrigierte ich sie auch vorne damit.
Ich fürchte, daß Flicka noch einige Variationen auf Lager hat und wir einiges an Durchhaltevermögen brauchen werden, bis sie gelernt hat, daß es für sie am einfachsten ist, einfach stehen zu bleiben, da es im Endergebnis sowieso das selbe ist.
Als ich dann im Sattel saß, ging das Reiten wieder super.
Sie hat inzwischen schon ein bißchen mehr Kondition.
So begann ich nach 15 Minuten warmreiten im Schritt mit abwechselnd jeweils 5 Minuten Trab und Schritt.
Bei den letzten beiden Trabeinheiten ließ ich so aus Motivationsgründen auch mal ne halbe Runde galoppieren.
Noch 10 Minuten Trockenreiten und unsere Stunde war vorbei.
Wir sattelten Flicka noch auf der Weide ab, damit sie sich noch mal wälzen konnte, bevor sie in ihre Box kam.
Dieses Angebot nahm sie natürlich gern an
So hatte ich an diesem Tag insgesamt 5 Stunden im Sattel gesessen. Schon fast ein Tagesritt ggg
Und damit erkläre ich nun auch die Überschrift: Ich hatte nur einen Tag frei gehabt, aber der hat so gut getan wie eine ganze Woche Urlaub.
Donnerstag, 11. August 2011
Bei Flicka - 9
Meine gestrige Stunde mit Flicka war ein voller Erfolg.
Ich kam um viertel nach fünf am Stall an und Sigi war gerade dabei ihre Flicka zu satteln.
Normalerweise putze und sattle ich "mein Reitpferd" ja selbst (gehört für mich dazu) aber, da ich länger arbeiten mußte und auch noch meine Pferdis und Ludwig versorgen mußte, hatte ich Sigi gebeten schon mal anzufangen.
Ich brachte die Maus dann zum inzwischen üblichen Aufsteigeplatz: Ecke der Wiese, wo sie nicht so schnell ausbüxen kann.
Sie wurde "geparkt" und ich stellte mich auf die Spießbütt. Der Carrot-Stick war natürlich auch wieder dabei und so wurde Flicka sofort korrigiert, wenn sie sich entziehen wollte.
Sehr schnell stand sie still und ich saß im Sattel. Und ganz toll, sie blieb diesmal auch danach super brav stehen. Ich lobte sie und dann durfte sie losmarchieren.
Das tat sie dann auch wieder gleich sehr flott.
Ich hielt noch einmal an, da der Stick in meiner Hand sie noch etwas irritierte. Als sie stand, warf ich ihn auf den Boden und dann ging das Reiten richtig los.
Diesmal erhöhte ich den Trabanteil weiter, so daß die Maus inzwischen sogar schon ein bißchen arbeiten muß.
Gegen Ende der Stunde merkte ich, daß sie mehr und mehr ausgelastet war. Sie blieb viel freiwilliger stehen, wenn ich es forderte und sie mußte sogar hin und wieder mal angetrieben werden (das war bisher nie nötig gewesen). Allerdings reicht zum Antreiben dann ein kleines Zungenschnalzen und schon läuft das Nähmaschinchen.
Nach einer Stunde beendete ich die Einheit, sattelte ab, putzte, kratzte die Hufe aus und brachte sie ihn ihren Stall zum "Futter".
Das beste noch hinterher: Als ich Sigi beim Satteln zusah, dachte ich so bei mir, daß Flicka aussieht, als hätte sie ein bißchen abgenommen.
Hm.... konnte das sein ?
Ich äußerte meinen Verdacht Sigi gegenüber. Sie grinste und meinte, sie hätte eben das gleiche gedacht, aber nix sagen wollen, weil sie auch dachte, es könne nicht sein.
Also scheint es wohl tatsächlich so zu sein. Ich meine, da wir beide unabhängig voneinander den Eindruck hatten.
Gut so !
Ich kam um viertel nach fünf am Stall an und Sigi war gerade dabei ihre Flicka zu satteln.
Normalerweise putze und sattle ich "mein Reitpferd" ja selbst (gehört für mich dazu) aber, da ich länger arbeiten mußte und auch noch meine Pferdis und Ludwig versorgen mußte, hatte ich Sigi gebeten schon mal anzufangen.
Ich brachte die Maus dann zum inzwischen üblichen Aufsteigeplatz: Ecke der Wiese, wo sie nicht so schnell ausbüxen kann.
Sie wurde "geparkt" und ich stellte mich auf die Spießbütt. Der Carrot-Stick war natürlich auch wieder dabei und so wurde Flicka sofort korrigiert, wenn sie sich entziehen wollte.
Sehr schnell stand sie still und ich saß im Sattel. Und ganz toll, sie blieb diesmal auch danach super brav stehen. Ich lobte sie und dann durfte sie losmarchieren.
Das tat sie dann auch wieder gleich sehr flott.
Ich hielt noch einmal an, da der Stick in meiner Hand sie noch etwas irritierte. Als sie stand, warf ich ihn auf den Boden und dann ging das Reiten richtig los.
Diesmal erhöhte ich den Trabanteil weiter, so daß die Maus inzwischen sogar schon ein bißchen arbeiten muß.
Gegen Ende der Stunde merkte ich, daß sie mehr und mehr ausgelastet war. Sie blieb viel freiwilliger stehen, wenn ich es forderte und sie mußte sogar hin und wieder mal angetrieben werden (das war bisher nie nötig gewesen). Allerdings reicht zum Antreiben dann ein kleines Zungenschnalzen und schon läuft das Nähmaschinchen.
Nach einer Stunde beendete ich die Einheit, sattelte ab, putzte, kratzte die Hufe aus und brachte sie ihn ihren Stall zum "Futter".
Das beste noch hinterher: Als ich Sigi beim Satteln zusah, dachte ich so bei mir, daß Flicka aussieht, als hätte sie ein bißchen abgenommen.
Hm.... konnte das sein ?
Ich äußerte meinen Verdacht Sigi gegenüber. Sie grinste und meinte, sie hätte eben das gleiche gedacht, aber nix sagen wollen, weil sie auch dachte, es könne nicht sein.
Also scheint es wohl tatsächlich so zu sein. Ich meine, da wir beide unabhängig voneinander den Eindruck hatten.
Gut so !
Montag, 8. August 2011
Bei Flicka - 8
Gestern war es schon wieder soweit: Ich war bei Flicka.
Da sie ihre Fliegenmaske anhatte, war sie relativ fix eingefangen (man hatte ja "Packan"). Auch putzen und satteln ging flott und dann wollte ich aufsteigen. Ich brachte Flicka wieder in der Ecke in Position und hatte den Stick zum Korrigieren in der Hand. Rapp-Zapp saß ich oben. Doch noch während ich mich innerlich freute (und mit den Füßen nach dem zweiten Bügel angelte) setzte sich Flicka in Bewegung, übersah dabei die Spießbütt, die ich als Aufsteigehilfe nutze, und erschrak sich etwas. Das hatte zur Folge, daß sie erst recht loslief. Ich hatte inzwischen auch den zweiten Bügel verloren und geriet plötzlich doch in arge Platznot dort oben. Aber ich konnte mich halten und auch Flicka wieder an-halten.
Puh....
Der Sattel war durch die Hopserei nach vorn gerutscht und so stieg ich wieder ab und Sigi sattelte nochmal.
Gut soweit. Nun mußte ich ja nochmal aufsteigen.
"Mal sehen wie das Flicka gefällt" dachte ich.
Ich parkte Flicka wieder. Diesmal lies ich ihr etwas mehr Platz, damit sie nicht wieder über die Spießbütt stolpern konnte. Dabei mußte ich natürlich aufpassen, damit es nicht zuviel Platz war, denn dann würde die Maus das wohl wieder zum Ausbüxen ausnutzen.
Nun mußte ich ja nur noch Aufsteigen. Leider bin ich aber nach solchen "Aktionen" immer ein klein bißchen unsicher (*Schißhasebin*) und das merkt ja jedes Pferdchen direkt.
Aber es dauerte gar nicht so lange und dann saß ich wieder im Sattel. UND......Flicka stand wie ne Eins. Also gab es ganz viel Lob.
Und dann gab es - aus Flicka´s Sicht - ganz viel Arbeit.
Ne ganze Stunde bin ich geritten und da es diesmal nicht schwül war und wir nun schon seit einiger Zeit dabei sind, mußte sie auch etwas mehr traben. Ich ließ sie zwar nicht zu lange am Stück traben aber sie hat auf jeden Fall deutlich mehr getan als in den Übungseinheiten zuvor.
Zufrieden mit ihr entließ ich sie dann nach der Stunde in den Feierabend und sie bekam ihr diesmal wohl verdientes Pseudo-Abendessen.
Da sie ihre Fliegenmaske anhatte, war sie relativ fix eingefangen (man hatte ja "Packan"). Auch putzen und satteln ging flott und dann wollte ich aufsteigen. Ich brachte Flicka wieder in der Ecke in Position und hatte den Stick zum Korrigieren in der Hand. Rapp-Zapp saß ich oben. Doch noch während ich mich innerlich freute (und mit den Füßen nach dem zweiten Bügel angelte) setzte sich Flicka in Bewegung, übersah dabei die Spießbütt, die ich als Aufsteigehilfe nutze, und erschrak sich etwas. Das hatte zur Folge, daß sie erst recht loslief. Ich hatte inzwischen auch den zweiten Bügel verloren und geriet plötzlich doch in arge Platznot dort oben. Aber ich konnte mich halten und auch Flicka wieder an-halten.
Puh....
Der Sattel war durch die Hopserei nach vorn gerutscht und so stieg ich wieder ab und Sigi sattelte nochmal.
Gut soweit. Nun mußte ich ja nochmal aufsteigen.
"Mal sehen wie das Flicka gefällt" dachte ich.
Ich parkte Flicka wieder. Diesmal lies ich ihr etwas mehr Platz, damit sie nicht wieder über die Spießbütt stolpern konnte. Dabei mußte ich natürlich aufpassen, damit es nicht zuviel Platz war, denn dann würde die Maus das wohl wieder zum Ausbüxen ausnutzen.
Nun mußte ich ja nur noch Aufsteigen. Leider bin ich aber nach solchen "Aktionen" immer ein klein bißchen unsicher (*Schißhasebin*) und das merkt ja jedes Pferdchen direkt.
Aber es dauerte gar nicht so lange und dann saß ich wieder im Sattel. UND......Flicka stand wie ne Eins. Also gab es ganz viel Lob.
Und dann gab es - aus Flicka´s Sicht - ganz viel Arbeit.
Ne ganze Stunde bin ich geritten und da es diesmal nicht schwül war und wir nun schon seit einiger Zeit dabei sind, mußte sie auch etwas mehr traben. Ich ließ sie zwar nicht zu lange am Stück traben aber sie hat auf jeden Fall deutlich mehr getan als in den Übungseinheiten zuvor.
Zufrieden mit ihr entließ ich sie dann nach der Stunde in den Feierabend und sie bekam ihr diesmal wohl verdientes Pseudo-Abendessen.
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