Ein Jahr zum Abhaken?

Seit gut einem Monat habe ich immer mal wieder komische Schmerzen in der linken Hüfte. Da diese immer nur nach Belastung auftreten und regelmässig nach einigen Tagen wieder verschwinden, war ich dann diese Woche doch mal beim Doc.

Komisch fand ich, dass es auf der linken Seite wehtut, bei der ich immer das Gefühl habe, dass der Steigbügel länger ist, und dann guckt irgendjemand und stellt fest, dass die Bügel gleichlang sind.

Naja er fühlte dann meine Hüfte ab und stellte fest, dass es nicht die Hüfte ist sondern ein Riss im Bauchmuskel.
Das heißt im Endeffekt, dass ich mindestens die nächten drei Wochen nicht Reiten sollte.
Eigentlich fällt auch ein Großteil aller anderen körperlichen Tätigkeiten weg.

Das heißt, nach einem zu langen Winter, in dem wir wenig geritten sind, einem heißen Juli fällt für mich jetzt auch noch der halbe August reiterlich aus.

Und wenn es ganz doof, läuft ist der Ritt am letzten Sonntag für mich der letzte auf dem Hafi gewesen. So habe ich mir das allerdings nicht vorgestellt.
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Bianca-das bin ich

Da ich jetzt schon doch eine Weile dabei bin, muss ich aber dringend mal meine Vorstellung nachholen!
Das bin ich:



Ich bin im Sommer 1976 geboren und bin schon immer zu jeder Gelegenheit geritten. Als Kind konnte ich meinen Traum leider nicht erfüllen, reglemäßig Reitunterricht zu nehmen, diesen habe ich mir dann aber mit 19 Jahren erfüllen können. Neben einer Reitbeteiligung bei einer Freundin, die mir auch schon einmal Stunden gegeben hat, habe ich zunächst in einem großen Reitstall in Düren Unterricht genommen, aber schnell gemerkt, dass dies nicht so mein Fall ist. Die ganzen kleinen Mädchen, legten mehr Wert auf ihr äußeres Erscheinungsbild und sobald eine aus dem Raum war, wurde auch schon direkt über sie hergezogen. Also habe ich mich wieder nach etwas umgesehen, wo man der Natur näher ist und habe eine Reitbeteiligung an einem Haflinger angenommen. Dies war auch schön, wir haben super schöne Ausritte unternehmen können, aber leider musste ich arbeitsbedingt nach einem Jahr aufhören. Dann habe ich eine kurze Pause gemacht und über eine damalige Bekannte eine Reitbeteiligung an einem Kaltblutwallach bekommen. Auch hier bin ich wieder "nur Freizeit" geritten und aber schnell gemerkt, dass wir Beiden viel voneinander lernen konnten. So schaffte ich es, ihn alleine vom Stall wegzubekommen und habe ihn auch gut gymnastizieren können. Da meine damalige Freundin den Stall wechseln wollte und mein Mann mir den Floh ins Ohr gesetzt hat, dass es doch nun Zeit für ein eigenes Pferd sei, schauten wir uns (ich muss schon zugeben, dass mein Mann intensiver suchte, da ich vor so einer großen finanziellen Belastung zunächst gescheut habe) nach einem passenden Familienzuwachs um. Und fand im Sommer 2007 meinen Engel Calimero. Wie unserer gemeinsamer Werdegang war, erzähle ich euch bei seiner Vorstellung.

Beruflich bin ich Dipl. Sozialpädagogin in leitender Anstellung.

Mit meinem Mann Markus bin ich seit 16 Jahren zusammen und seit 10 Jahren glücklich verheiratet!
Er trägt mein Hobby, ohne Unterlass mit, obwohl er selber kein Interesse am Reiten hat. Er informiert sich aber sehr gewissenhaft über Haltung, Krankheiten etc. und greift mir sofort unter die Arme, wenn es zeitlich einmal eng wird. So kann ich voller Stolz sagen, dass ich zwei Männer habe, die ich von ganzem Herzen liebe!! :-)



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Aufgeräumt ! - Die Reiter

Da sich die Zusammensetzung der Nebelreiter innerhalb der letzten zwei Jahre doch etwas verändert hat, kam mir der Gedanke hier mal etwas "aufzuräumen" und für klarere Verhältnisse für unsere Leser zu sorgen !

Begonnen hat es 2006 mit Sonja, Anja, Christian und Kerstin.
Im Sommer 2007 stieß Sonja's Mann Volker als Trosser dazu und Sandra als weitere Reiterin.
Doch da sie im Winter den Stall wechselte und Toby nun in der Eifel steht, mußte sie die Nebelreiter wieder verlassen.
Im Frühjahr 2008 machten wir die letzten Ritte zusammen mit Anja, denn auch Nico wechselte den Stall.
Seit diesem Winter steht nun Bianca mit Calimero bei Sonja im Stall und reitet seit Januar 2009 oft mit uns zusammen. Vielleicht haben die Beiden ja Lust Nebelreiter zu werden und dieser Seite noch etwas mehr Leben zu geben ?!

Zusammenfassend also noch die aktuelle Besetzung der Nebelreiter:

• Sonja
• Volker
• Christian
• Kerstin
(und bald vielleicht • Bianca)
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Sonja


Mein Name ist Sonja und bin Jahrgang 1967. Mein Kontakt zu Pferden bestand als Kind darin, beim Bauern mal ein Pony auszuleihen, damit spazieren zu gehen oder auf der Anna-Kirmes einige Runde zu drehen, da gab es früher auch Ponyreiten.

1998 wollte meine Schwester ein Motorrad kaufen und kam mit einem Pferd nach Hause, es hatte ja so schöne treue Augen. So hatten wir ein Pferd in der Garage stehen. Null Ahnung von Pferdepflege, -fütterung, -haltung und gar keine Ahnung vom Reiten. Dass Mara ( so heißt das Pferd ) überlebt hat, sie ist heute über 25 Jahre, ist schon ein Wunder.

Wir suchten einen Stall ( merkwürdigerweise vermehrte sich unter Pferdebestand ) und ich suchte eine Reitschule. Das war gar nicht so einfach, da die meisten Reitschulen keinen Unterricht für Erwachsene
( Anfänger ) anbieten. Nach einigem Suchen und Ausprobieren bin ich zur Reitschule Ascheberg gekommen, wo ich auch heute noch bin.

Das Reiten habe ich mir sehr viel einfacher vorgestellt, links und rechts „ziehen“ und in der Mitte ist die Bremse, und ein Pferd ist IMMER brav…..

Da ich auch nicht gerade ein sportlicher Mensch bin, habe ich doch einige Zeit gebraucht oben auf dem Pferd klar zu kommen. Das grosse Problem war für mich der Galopp, da hatte ich schon Bauchschmerzen, da habe ich schon einige Jahre gebraucht um einen schönen Galopp genießen zu können.

2001 habe ich Nala von meiner Schwester bekommen. Eigentlich ist Nala etwas zu klein für mich, aber 147 cm reichen zum Runterfallen. Manchmal muß ich mir blöde Kommentare anhören „Ihr passt optisch ja gar nicht zusammen“. Gibt es denn eine DIN-Norm, wie Reiter und Pferd sein müssen, um ein „gutes“ Paar abzugeben ?
Ein junges und nicht ausgebildetes Pferd und ein Reitanfänger, das ergibt schon mal Schwierigkeiten, aber irgendwie hatte ich sofort Vertrauen zu Nala. Ich habe sie für einige Monate zur Ausbildung fortgegeben und wir haben beide gelernt.

Unser erstes richtiges „Reitjahr“ war 2007, wo wir mit den Nebelreitern unterwegs waren. Die Jahre zuvor waren wir nur kurze Strecken unterwegs, wir beide mussten erstmal üben alleine ins Gelände zu gehen, da man ja nicht immer Mitreiter findet. Auch hatten wir beide gesundheitliche Probleme, entweder war das Pferd längere Zeit krank oder der Reiter. Mein Wunsch ist es, schöne Tagesritte zu unternehmen und auch mein reiterliches Wissen zu verbessern. Ich laß mich einfach mal überraschen was die Zukunft bringt, die Hautpsache ist: wir bleiben gesund !
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Der Christian

Ich bin der Christian





Geboren wurde ich im Frühjahr 1979. Es muss ungefähr der Sommerurlaub 1992 oder 93 gewesen sein, als wir auf einem Bauernhof Urlaub machten und ein echtes Pferdemädchen, das nicht viel älter als ich war, meinem Bruder und mir ein wenig Reitunterricht auf den Hofponys gab. Sättel hatten die beiden nicht, aber sie waren brav und wir haben zwei super Wochen verbracht.

Für mich war dann klar, dass ich nach den Sommerferien weiter Reitunterricht nehme. Da es bei uns in der Gegend auch nur eine Reitschule gab, war die Wahl natürlich schnell getroffen. Das ganze habe ich dort relativ nüchtern betrachtet:
Nach dem Unterricht war ich immer ziemlich schnell weg, die Mädels waren dann immer froh, wenn sie mein Pferd mitputzen durften. (ungelogen(!))
In einem Sommerferienkurs machte ich dann auch in drei Wochen das "Kleine Hufeisen". Die Theorie habe ich problemlos geschafft. Das Reiten war nur erfolgreich, weil ich beim Galoppieren den Mund gehalten habe. Ansonsten habe ich mich um das Galoppieren immer gedrückt oder meine Angst geäussert...

Die ganze Sache lief dann für 2 oder 2,5 jahre, Dann war ich 14 oder 15 und die Mädels im Stall wurden mir einfach zu zickig. So richtig Anschluss gefunden hatte ich dort nie. Damals war ich ziemlich zurückhaltend und als einziger Junge hat man es dann doch schwer, wenn man nur zur Stunde kommt. Reiten war dann für mich abgehakt. Genauso wieviele andere Hobbys meiner Jugend.

Und dann kam Kerstin. Naja nicht direkt. In der Oberstufe hatte ich mal in einem Nebensatz erwähnt, dass ich theoretisch reiten könnte.
Das wollten Kerstin und eine Bekannte natürlich sehen, also wurde ich zu Joey gebracht. Und durfte mal wieder reiten.
Wenn ich heute gefragt würde, wie ich das damals fand? Ich weiss es wirklich nicht mehr.....
Kurze Zeit später war ich dann mit Kerstin zusammen. Joey war zu dieser Zeit eigentlich eine ungeliebte Zugabe, von der ich dachte, dass sich das über kurz oder lang erledigen würde.
Naja ich merkte irgendwann, dass sich das nicht erledigen würde. Im Gegenteil, mir wurde klar, das Kerstin ohne regelmässigen Pferdekontakt kein ganzer Mensch ist.....

Und dann kam im Winter 2004/2005 die Idee doch ein zweites Pferd anzuschaffen. Also haben wir neben den Vorbereitungen zu unserer Hochzeit, die wir im Juni 2005 feierten, auch noch die Vorbereitungen für ein zweites Pferd getroffen.

Jetzt reite ich wieder seit über 2 Jahren und frage mich, wie es mir jemals Spass machen konnte in der Halle zu reiten. (Auf der anderen Seite frage ich mich auch, warum ich damals das letzte halbe Jahr auf einem Pony immer ohne Sattel geritten bin, und das heute nicht mehr mache.)

Ich war anfangs wirklich erstaunt, wieviel anstrengender Ausreiten ist, wenn man es mit dem Unterricht in der Halle vergleicht, wo man einfach nur einem anderen Pferd hinterher reitet.

Aber ich kann jetzt wesentlich mehr als damals. Heute kann ich sogar galoppieren ohne Angst zu haben... gg
Und ich bin immer noch erstaunt, dass ich mittlerweile 6 Stunden im Sattel aushalte und wir hoffentlich in der Gruppe nächstes Jahr einen mehrtägigen Ritt in Angriff nehmen können.

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Kerstin - das bin ich !

Hallo, ich bin Kerstin !
Ich bin im September 1979 geboren und lebe in der Nähe von Düren (Rheinland). Ich reite seit ich ca. 10 Jahre alt bin.
Angefangen habe ich zusammen mit einer Freundin auf einem kleinen Reitbetrieb bei uns im Dorf. Meine Freundin hat ziemlich schnell die Lust daran verloren. Mir machte es sehr großen Spaß, und ich lernte dort neue Freunde kennen.
Zuerst ritten wir auf dem Platz, doch je länger wir ritten, desto lieber wollten wir auch ausreiten. Die ersten Male waren das eher kleine Runden, doch schnell wurden die Touren etwas länger. Meist an den Wochenenden ritten wir zu einem etwas weiter entfernten Reiterhof, gönnten uns und den Pferden dort eine Pause, stärkten uns und ritten wieder heim.
Bis ich 18 Jahre alt war bin ich dort geritten und habe auch den kleineren Kindern die Anfänge des Reitens beigebracht.

Ein eigenes Pferd habe ich seit 1997. Zuerst bekam ich eine ältere Stute namens Mary, mit der ich einen schönen Sommer und Herbst verbringen durfte. Auch mit ihr bin ich immer noch mit den anderen zusammen geritten und auch die längeren Strecken waren für sie eine Freude.

Im Februar 1998 zog dann Joey bei mir ein, und seither sind wir beide Freizeit-Partner.

Ich bin mit Herz und Seele Freizeit-Geländereiter und kann mir kein Leben ohne Pferde vorstellen. Meinen Mann Christian habe ich auch mit dem Pferdevirus infiziert, und seit April 2005 haben wir ein zweites Pony namens Sassico.

Die Pferde nehmen -zum Glück- den größten Teil meiner Freizeit ein, so daß ich meine anderen Hobbies (Malen, Handarbeiten) mittlerweile ziemlich vernachlässige. Nur das Fotographieren betreibe ich jetzt wesentlich intensiver als früher, allerdings hängt auch das sehr eng mit den Pferden in meinem Leben zusammen. Außer um die Ponys kümmere ich mich noch um unsere beiden Kanaris und unsere 3 Farbratten. Ohne Tiere kann und will ich einfach nicht leben !

Beruflich bin ich als Pharmazeutisch-technische-Assistentin in einer Apotheke tätig.

Ich bin sehr froh, daß sich unsere Reitergruppe zusammengefunden hat, und genieße unsere gemeinsamen Touren.





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