Wenn wir verladen - Teil 1

In viele Dinge müssen Kerstin und ich ja auch uns irgendwie einfummeln. So ging es uns auch beim Verladen bzw. der Vorbereitung zum Wegfahren.
So ist für uns immer wichtig, nachher darüber zu reden, was wie gelaufen ist. Nicht nur, dass wir nichts vergessen wollen, wir wollen sowas auch effizient machen. So weiß jeder, was er tun muß, wir sind ruhiger und das färbt dann ja auf die Pferde ab.

Gerade jetzt am Anfang ist es ja wichtig, dass wir unsere eigene Aufregung mit einem Stück Routine bekämpfen und in Griff kriegen.

Ich glaube, wir haben jetzt vorerst einen Weg gefunden, wie wir ganz gut klarkommen:

Vorbereitungen:
Meist kommen wir morgens zum Stall, und die Pferde wollen erstmal ihr Frühstück.
Während Kerstin also füttert, hänge ich den Hänger an.
Und dann kommt folgendes ins Auto:
- Gerte, Trensen, Arbeitstricke(letztere nach dem Verladen)
- Leckerli und Futter
- Besen und Schaufel (Um den Hänger vor dem Heimweg etwas zu säubern)
- weitere Kleidung (zumindest jetzt im Winter)
-Karottstick, (als Hilfsmittel beim Verladen)
Im Sommer wird da sicherlich noch ein Kanister Wasser mit Eimer dazu kommen.

Der Hänger ist soweit vorbereitet:
Da Joey links steht und die Zwischenwand nicht so schwanken soll, ist am rechten Stellplatz, die Stange geschlossen.
Im Hänger steht ein Eimer mit zusätzlichem Futter bereit, dass die Pferde bekommen, wenn sie drin sind.
(Der Eimer steht am besten auf Sassicos Seite, damit Joey ihn nicht sieht, denn das Futter soll ihn ja nicht reinlocken. Wenn Joey dann drin ist und die Stange geschlossen, bekommt er etwas Futter. Sassico hat dann also keinen Eimer mehr im Weg stehen.)
Stricke und Heunetze sind dauerhaft im Hänger.

Das Verladen:

Da der Hänger breit genug ist, und der Kofferraum eher klein, verladen wir die Pferde gesattelt.

- Kerstin verlädt Joey und geht dann am freien Stellplatz vorbei um Joey vorne festzubinden, und das Arbeitsseil festzumachen.
- Den Splint, mit dem die Stange hinter dem Pferd gesperrt wird, auf keinen Fall vergessen.
- Dann lade ich Sassico ein. Mache hinter im die Stange zu. (Nie mit der Hand auf die Stange hauen.. das tut nur weh.. :'( )
- Während Kerstin vorne noch füttert und Sassico festmacht, mache ich hinten die Klappe zu. Vorher hole ich die Plane schon runter. Falls es Windig ist: Vorsicht: nicht das sie den Pferden auf den Hintern weht und sie sich erschrecken, dann festhalten oder erst die Klappe schliessen.
Wenn dann zu ist, landen die Arbeitsseile noch im Kofferraum und los geht es.

Ausladen:

-Am Zielort angekommen, erst schauen, dass man so parkt, dass man nach dem Ausladen nicht mehr rangieren muss, weil man irgendwie im Weg steht.
- Ich mache den Hänger hinten auf, Kerstin macht die Pferde vorne los und legt ihnen die Arbeitsseile vorsichtig auf den Rücken.
- Dann öffne ich die Stange hinter Joey, und Kerstin kann hinter ihm her aus dem Hänger kommen.
- Nun kann ich Sassico's Stange öffnen und lade ihn auch aus.
Achtung: Erst jetzt den Splint aus der Stange ziehen. Sassico hat sich schon unter die Stange geschoben und sie nach oben rausgedrückt.

Draußen können wir die Pferde dann am Hänger anbinden. Und machen sie reitfertig.
Es gibt übrigens Hängerschlösser mit denen man den Hänger am Auto festschließen kann.
Auto abschließen! Ich sage Kerstin immer ganz klar, wo ich den Autoschlüssel hinstecke. Ich habe soviele Taschen, dass ich den nicht erst lange suchen will, wenn wir zurück sind. Und logisch: der Schlüssel gehört an den Reiter und nicht in irgendeine Satteltasche...

So, morgen dann der zweite Teil. Verbesserungsvorschläge sind willkommen. Falls wir was ändern werde ich das natürlich anpassen.
Und das ganze ist natürlich kein Rezept bzw. Anleitung für jedermann, aber wir kommen so gut klar.
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