Einträge für Oktober 2011

  • Oktober, 2011
  • mit dem Traber

    Meiner Hüfte geht es wieder einigermaßen und deshalb wollte ich heute Morgen mit Jackson und Ludwig ausreiten.
    Als ich in die Küche kam und so mehr oder weniger im Vorbeigehen einen Blick auf den Kalender warf, viel mir auf, daß ich um halb elf einen Termin in Düren hatte.
    Mist !
    Aber ich wollte unbedingt reiten, denn draußen lachte bereits die Sonne vom Himmel.

    Gut dann also alles einen Gang schneller erledigen.

    Um kurz nach Acht saß ich schon im Sattel.
    Nach hundert Metern viel mir auf, daß ich vergessen hatte nachzugurten.
    Okay also von oben !
    Ich hantierte eine Weile und als ich aufsah, hatte Ludwig eigenständig bemerkt, daß wir angehalten hatten und hatte sich 20 Meter vor uns mitten auf den Weg gesetzt. Das war so süß.

    Der Ausritt war sehr schön.
    Jackson war total ruhig und entspannt. Ob Ludwig im das Gefühl gegeben hat, daß er nicht allein war ?
    Ludwig war ein bißchen verwirrt, weil Frauchen auf dem "falschen" Pferd saß. Ist schon interessant, was die Tiere so alles mitbekommen.

    Es gab einen Trab und einen Galopp und ansonsten viel Schritt.

    Nach 50 Minuten waren wir zurück und ich sattelte Jackson ab. Er und Joey durften dann wieder auf den Gang zum Gras knabbern und Ludwig und ich machten uns auf nach Hause.
    So schaffte ich es noch rechtzeitig zu meinem Termin.
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  • Ausrüstung ergänzt

    Vor einigen Wochen gab es bei dem allseits bekannten Discounter einen Drehmomentschlüssel. Im Endeffekt ist das eine Ratsche, die man auf bestimmte Kräfte einstellen kann. Dieser ist ganz sinnvoll, wenn man mal einen Reifen wechseln muss. Im Gegensatz zu dem Schlüsselkreuz, das bis eben im Auto lag, haben wir jetzt auch alle passenden Aufsätze um die Reifen auch wirklich zu wechseln.
    Jetzt brauchen wir nur noch einen eigenen Wagenheber. dann sind wir im Bereich "Pannenvorsorge" auch bestens ausgestattet.


    Die gekauften Schäkel nutzen wir zum einen um darin einfacher die Heunetze mit dem Karabinerhaken einzuhaken und zum anderen werden wir mal schauen, ob wir sie auch für das Vorderzeug nutzen können.
    Der Riemen der zum Sattelgurt geht ist auch mit Karabinerhaken ausgestattet, das geht mit den Schäkeln hoffentlich besser.

    Im Büro haben wir einiges an alter Hardware zum Verschrotten gegeben. Dabei blieben einige Klettverschluss-Kabelbinder übrig, die ich dann einsacken konnte. Wir können die nur empfehlen: Damit kann man problemlos einiges befestigen. Die halten bombig und man kann sie aber einfach öffnen. Ich werde demnächst mal schauen, ob ich meinen Regenponcho damit auch zusammengehalten bekomme.

    Es gibt die auch bei Amazon günstig zu kaufen. Ganz klare Kaufempfehlung! Das Geld ist sicherlich gut angelegt. Und teuer sind die nicht.
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  • Ein Monster

    Wenn wir uns so anschauen, was momentan aus Ludwig wird, ist es wirklich krass.

    Dass seine Hinterbeine nur noch aus Muskeln bestehen ist schon länger der Fall. Seit einigen Wochen sieht man aber auch, dass die Vorderbeine und der Brustbereich auch immer mehr aus Muskeln bestehen. Und wie wir alle wissen, die wir schonmal mit dem Gewicht zu kämpfen haben, sind Muskeln gut zum Abnehmen, weil Sie den Grundumsatz des Körpers und damit den Kalorienbedarf erhöhen.

    Bei Ludwig führt das nun dazu, dass wir immer mehr Futter in den Hund "schieben", damit er sein Gewicht einigermaßen hält. Wir lassen so gesehen auch alle "Sünden" zu: Margarinebecher auslecken, Joghurtreste, trocken Brot usw. usw.

    Kurz und gut: Was die Futterverwertung und den Futterbedarf angeht: Wir haben ein Monster geschaffen :-)
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  • Morgens halb zehn in Deutschland

    Heute war es soweit: Der erste Ausritt mit alle Mann, bei dem Ludwig frei laufen durfte.
    Dank der Zeitumstellung war die Nacht ne Stunde länger und so war es nicht schlimm, daß der Wecker schon vor acht Uhr klingelte.

    Gemeinsam misteten Christian und ich die Boxen und den Auslauf, putzten die Pferde und sattelten schließlich.

    Um viertel vor zehn stiegen wir auf die Pferde.
    Ludwig ließ ich bis zum Losritt neben Joey sitzen. Er wartete brav und verdiente sich ein Leckerli.

    Der Ausritt war sehr schön und eigentlich vollkommen unspektakulär. Joey und Jackson waren gut drauf und dafür, daß Jackson seit 2 Wochen nicht unterm Sattel war, war er auch total brav.
    Lauffreudig war er, aber das ist ja nichts schlimmes.

    trockene abgeerntete Rübenfelder


    Sehr gespannt waren wir auf die Trab- und Galoppeinlagen, jetzt wo Ludwig das Tempo ja selbst entscheiden kann.
    Bereits auf dem ersten Trabweg machten wir eine sehr positive Erfahrung:

    Jackson trabte vorne weg und Joey joggte viel langsamer hinterher.
    Ludwig flitzte zunächst mit Jackson mit.
    Doch nach einer Weile blieb Ludwig stehen und sah sich nach mir um und kam sogar zu mir zurück gelaufen.
    Er wollte sein Frauchen nicht verlieren.
    Natürlich bekam er eine Belohnung und er lief dann wieder mit mir weiter bis wir Jackson am Wegende erreichten.

    So soll es sein. Er soll immer schön mit den Gedanken bei uns sein und uns nicht verlieren wollen.

    Kurze Zeit später überquerten wir mit dem freien Ludwig die erste Strasse.
    Er ging brav rechts neben mir, genauso, wie es sein sollte.

    In Jsweiler sind immer Hunde in den Gärten, an denen wir vorbei reiten.
    Die machen normalerweise immer ne Menge Theater.
    Heute war nur einer da und der bellte bloß. Ludwig lief auf mein Kommando weiter.

    Danach kam dann ein Galopp.
    Christian berichtete mir nachher, daß Jackson sich von Ludwig zum Wettrennen animiert fühlt.
    Das muß er wohl noch lernen, daß sich deswegen nicht anstrengen muß/soll.
    Ludwig wartete wieder in der Hälfte des Weges auf mich und lief dann mit Joey weiter. Super !









    Auf dem Rückweg dann machte Ludwig ständig Frühstückspause (daher als Titel die Anspielung auf einen bekannten Werbespot für einen Frühstücksriegel). Was er fraß ?

    Zuckerrüben.

    Er lief immer ein paar Meter mit dem Rübenstück im Maul vor, legte sich hin und begann zu kauen.
    Wenn die Pferde aufschlossen, dann lief er wieder weiter. So kam er nicht wirklich dazu in Ruhe zu fressen, aber das soll er ja sowieso nicht.



    Nach etwas über anderthalb Stunden war unser Ausritt zu Ende, nachdem wir auf dem letzten Weg noch ein bißchen mit der merothischen Leine geübt hatten.

    Nach dem Ritt wollte Ludwig sich ein bißchen ausruhen.


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  • Gelesen

    Heute möchte ich euch einen Absatz aus dem Buch "Freizeitpferde selber schulen" von Christiane Gohl vorstellen.
    Ich fand den Absatz gut und .. ach genug erzählt:
    Eines kann ein Pferdeauge jedoch nicht, nämlich sehen, wohin das Pferd seine Hinterbeine setzt. Ein sehr anschauliches Beispiel dafür liefern uns viele besonders "reinliche" Wallache und Hengste: Nachdem Sie regelrechte Verrenkungen unternommen haben, damit beim Strahlen ja kein Tropfen auf ihren Hinterbeinen landete, setzen den Hinterhuf beim ersten Antreten nach dem Urinieren mit Schwung in die Pfütze.


    Stimmt. Aber sie erläutert weiter:

    Auch die genaue Betrachtung seiner Hinterhand und damit die Chance, sich ein ungefähres Bild von der eigenen Gestalt zu machen, ist für das Pferd mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Viele Pferde haben deshalb nur sehr unklare Vorstellungen von den eigenen Abmessungen, was in freier Wildbahn unwichtig ist, in unseren verwinkelten Ställen beim ein und Aussteigen in den Pferdehänger und vielen anderen Situationen im Zusammenleben mit dem Menschen aber durchaus an Bedeutung gewinnt.
    Oft genug tadelt man ein Pferd weil es beim raschen Verlassen seiner Box ständig mit der Tür kollidiert, oder straft es, wenn es unschlüssig vor dem engen Hängerabteil steht und sich fragt, ob es da überhaupt hineinpaßt.


    Zitate aus Freizeitpferde selber schulen von Christiane Gohl, Kosmos Verlag 1997 Seite 100
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  • Ein buntes Allerlei

    Heute morgen lagen unter den Heunetzen einige Steine, die wohl aus dem Heu gefallen sind. Aus purem Interesse habe ich sie mal in einem Eimer an die Waage gehängt. Außerdem lagen schon ein paar Steine am Heuballen rum, die wohl schon dort rausgefallen waren. Der Heuballen ist jetzt zu einem geschätzten Drittel verbraucht. Und es waren schon drei Kilo Steine. Ich frage mich, was der Lieferant da macht...

    In den letzten Tagen habe ich verschiedene Mauselöcher im Garten und bei den Pferden unter Wasser gesetzt. Mäuse kamen aber keine raus. Offensichtlich sind nur noch die Löcher übrig.

    Irgendwie hatte ich damit gerechnet, dass so langsam die Wildgänse gen Süden ziehen müssten. Aber nachdem ich hier im Blog gestöbert habe, haben die wohl noch gut 1,5 Monate Zeit.

    Diese Woche habe ich bei Fahrzeugbau Dülmer eine Bildergalerie gefunden, in der die Firma einen Pferdehänger hinten auf einen Transporter gesetzt hat. Sieht ganz witzig aus. Aber sowas können wir natürlich nicht gebrauchen.

    Cool fände ich dann aber sowas hier. Ein richtig cooler Pickup. Wenn wir den Frontera irgendwann in Rente schicken, sollte der Wagen auch bezahlbar sein. Aber mit so einen Teil hat man dann echt Probleme mit der Parkplatzsuche.

    Dann habe ich hier noch einen entrüstenden Link gefunden in dem es darum geht, dass es Leute gibt, die es nicht schlimm finden, wenn Pferde, die beim Turrnier vorgestellt werden, aus dem Maul bluten. Dort wird dann weitergelinkt zu einer Petition an die Fei.


    Außerdem habe ich wieder ein Beispiel für die falsche Frage gefunden. Lena fragt, wie Sie ihr Pferd besser trainieren kann, weil es nach 20 Minuten Arbeit schon massiv schwitzt. Sie schreibt aber nicht, was sie mit ihrem Pferd macht. Wenn sie von 20 Minuten 15 Minuten trabt, ist klar, dass das Pferd schwitzt.
    Abgesehen davon: statt irgendwo zu fragen, kann man das googlen...
    (Wer mal Zeit hat, sollte mal in die Frageportale z.B. Wer-weiß-was oder ähnliches schauen. Regelmässig schlagen da 12 jährige Mädels auf, die wissen wollen, wie sie Ihre Eltern davon überzeugen können, dass sie ein Pferd bekommen.
    Evtl suche ich da nochmal Links....)

    Und ganz Offtopic: Diese Woche bin ich bei FAZ über den Supermarktblog gestolpert. Wenn Ihr das hier lest, kommt es garantiert zum Kopfschütteln.
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  • seltsam seltsam




    Heute Morgen zog ich wieder mit Joey und Ludwig los.
    Jackson blieb beim Heu und vermißte uns nicht allzu sehr.
    Ludwig lief wieder ohne Leine.
    Da ich gestern doch ein bißchen gefroren hatte, war ich froh heute eine Jacke mehr angezogen zu haben.

    Zunächst ritt ich im Schritt durch das Wäldchen bis zu den beiden langen schönen Wegen.
    Dort ließ ich Joey antraben und Ludwig lief vorneweg.
    Ich trabte die beiden Wege in Joey´s langsamem Jog komplett durch.

    Oben an den Pappeln kam mir eine Frau mit zwei angeleinten Hunden entgegen.
    Ich hatte ihr Auto am anderen Ende des Weges gesehen.
    Aus Erfahrung weiß ich, daß die meisten Hundehalter, die im Feld parken, Probleme mit ihren Hunden haben. Sie meiden die nähere Umgebung von Dörfern, weil sie fürchten auf andere Hunde zu treffen.

    Ich seufzte und stieg ab, um Ludwig anzuleinen. Vom Pferd auch schaffe ich das noch nicht, dafür brauchen wir noch etwas Übung.
    Als die Frau ungefähr 20 Meter vor uns war, rief sie "Guten Morgen!" und schlug sich in die Büsche.
    Ich seufzte erneut und dachte, daß sie sich dort verstecken würde, bis wir vorbei waren.
    Aber nein. Sie ging mit den Hunden HINTER der Baumreihe auf dem Feld an uns vorbei.
    Joey und Ludwig war das alles sehr unheimlich. Vor allem deshalb, weil die Frau ihre Hunde anplärrte und die Hunde knurrten.
    Schon seltsam was manche Menschen mit ihren Tieren so treiben.

    Ich wartete jedenfalls, bis sie ein ganzes Stück hinter uns wieder aus den Büschen auf den Weg traten, damit Joey sich nicht nochmal erschreckte.
    Dann ging ich den Rest des Weges zu Fuß weiter, da es keine geeignete Aufsteigestelle in der Nähe gab.
    Ludwig machte ich schnell wieder los, da ihm die anderen Hunde sowieso egal waren.

    Auf dem Rückweg gaben wir dann auch etwas mehr Gas.
    Es gab dreimal Galopp und einmal Trab.
    Ludwig flitzte mit und hatte viel Spaß. Der freut sich sicher schon auf Galopp neben Jackson !
    Auf den Feldern flatterten kleine Vögelchen. Ich sah Ludwig an, daß er die gern jagen wollte. Doch er blieb brav auf dem Weg und machte keinerlei Anstalten abzuhauen.
    Das macht echt Spaß.

    Zurück am Stall bekam Ludwig etwas zu fressen. Er ist in der Nähe des Stall´s seit dem Unfall doch etwas ängstlich und ich möchte ihm diese Umgebung so angenehm wie möglich machen.

    Nachdem Joey abgesattelt war, longierte ich Jackson wie auch gestern nach dem Ritt. So hatte auch er in dieser Woche wenigstens etwas Bewegung.
    Später ließ ich die Beiden auf unseren Koppelgang. Dort war wenigstens noch ein bißchen Gras.
    Das merkte Christian heute Abend auch direkt an den Heunetzen.
    Es waren noch über 5 Kilo Heu pro Netz drin. Gestern und Vorgestern mußte er abends immer nochmal etwas auffüllen, weil die Netze fast leer gefressen waren.
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