Einträge für September 2011

  • September, 2011
  • Besuch in Eicks

    Vor zwei Jahren (Wanderritt nach Eicks - Der erste Abend) haben wir Marenga kennengelernt.
    Und ich habe mich damals Hals über Kopf in dieses kleine Stutfohlen verliebt.
    Sie war alles was ich niemals als Pferd hatte haben wollen: Sie ist eine Stute und außerdem noch ein Schimmel !
    Dennoch hatte ich damals ernsthaft vor dieses tolle Pferdchen zu kaufen.
    Leider hat das nicht geklappt.

    Seither freue ich mich aber immer, wenn ich sie mal besuchen fahre.
    Da wir heute wieder bei Sabine waren (,um Pflanzenableger "abzustauben"), stand auch wieder ein kurzer Besuch bei Marenga an.
    Die junge Dame ist inzwischen 2 Jahre alt und wird langsam zum Pferd.

    Sie gefällt mir immer noch (sowohl optisch als auch charakterlich) sehr sehr gut.
    Einfach ein tolles Pferdchen:





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  • Ein Rücken wie ein Pizzateller - Nachtrag

    Vor ungefähr einem Jahr schrieb Christian diesen Beitrag über ein sehr breites Pferd.
    Heute haben wir das Pferd bei einem Besuch wieder gesehen und dann auch endlich das passende Foto geschossen.

    Tadaaaaa der Tisch:



    das Pferd dann mal im Ganzen
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  • Ein neues Familienmitglied

    Sonja und Volker haben in diesem Sommer Familienzuwachs bekommen.
    Da sie die Pferde ja inzwischen tief in der Eifel stehen haben, sehen wir uns leider nur noch selten.

    Heute waren wir mit Ludwig dort zu Besuch um Liesel kennenzulernen:



    Liesel ist eine 6 jährige Friesen-Warmblut-Mix-Stute mit einem Stockmaß von 1,63 m.
    Sie wurde bisher zur Zucht eingesetzt und wurde als Kutschpferd eingefahren.
    Seit etwa 4 Monaten geht sie jetzt unter dem Sattel als Reitpferd.

    Als wir auf die Wiese kamen, kam sie uns sofort freundlich begrüßen. Sie ist ein sehr sympathisches Pferd.
    Wir wünschen Sonja ganz viel Freude an ihrer neuen Kumpeline !

    Liesel mit ihren Weidekumpeln Duke und Nala


    An Ludwig hatte sie sehr großen Gefallen gefunden !
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  • Aus der Zeit gefallen

    Heute waren wir in der Drover Heide. Es war einfach nur schön. Die Pferde waren sehr entspannt. Anfangs ging Jackson vor und war schon super entspannt. Er ging gemütlich und das direkt am langen Zügel. Es war herrlich.
    Der Spätsommer war ein Traum, wir konnten bei über 20 Grad und Sonnenschein den ganzen Tag im T-Shirt reiten. Warme Sonne auf der Haut und ein lauer Lufthauch....

    In den Tümpeln waren wieder viele Frösche unterwegs. Wie sie von uns wegsprangen, weckten sie fast Ludwigs Jagdinstinkt. Der eine Frosch sprang grob geschätzt nen halben Meter weit vom Ufer ins Wasser. Aber er war auch ziemlich groß...

    Unter der Woche ist in der Drover Heide wirklich wenig los. Während wir bis zu unserer Mittagspause noch miteinander erzählten und Spass hatten, wurden wir nach der Pause ruhiger.
    Und ich fühlte mich als wenn ich aus der Zeit fiele. Alles wurde unwichtig. Ich war nur noch bei den Pferden und beim Hund. Im hier und jetzt. Das Geräusch der Hufe auf dem Boden. Das Rascheln des Laubs. Immer wieder hört man Eicheln zu Boden fallen. Das Rauschen der Blätter im lauen Wind. Im Unterholz sieht man immer wieder Knacken und andere Geräusche.
    Die Pferde sind entspannt und so wie sie und der Hund kein Ziel kennen sondern komplett im jetzt sind, kann auch ich mich fallen lassen. Für die Pferde zählt nur der nächste Schritt. Für den Hund nur der nächste spannende Geruch. Sich auf diese Ebene einlassen zu können, ist Wahnsinn. Die "Echte" Welt ausserhalb des Blickfeldes wird unwichtig: Alle Politik alle Krisen: Unwichtig, eigentlich sogar vergessen. Die Welt ausserhalb könnte untergehen, es wäre in diesem Augenblick egal...
    Dieser Tag hätte meinetwegen nie enden müssen. Diese tiefe Entspannung ist so toll. Ich hätte stundenlang weiter durch die Sonne reiten können.
    Diese Augenblick der Erholung in den Alltag zu retten, ist dann wichtig
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  • "Wer hier reiten darf ist ein Glückspilz!"

    Urlaub zu haben ist toll. Noch toller ist es, wenn man im Urlaub auch noch solch tolles Wetter hat.
    Für heute hatten wir geplant in die Drover Heide zu fahren, um dort mit den Pferden einen schönen Ausritt zu machen.
    Da wir uns mit niemandem verabredet hatten, waren wir zeitlich komplett flexibel und machten uns überhaupt keinen Stress am Morgen.

    In aller Ruhe standen wir gegen acht Uhr auf und frühstückten bevor wir uns auf den Weg zum Stall machten.
    Dort angekommen erledigten wir alles in Arbeitsteilung: Ich fütterte und machte den Stall, während Christian alles Notwendige ins Auto packte und den Hänger anhängte.
    Gemeinsam putzten wir die Pferde und brachten sie anschließend auf den Paddock zum Verladen.

    So schnell wie heute waren wir noch nie abfahrbereit. Übung macht doch wirklich in jeder Hinsicht den Meister.
    Da die Fahrt nicht lange dauert, konnten wir schnell wieder ausladen und satteln.
    Um kurz vor elf konnte unser Ritt starten.

    Eine Spaziergängerin mit zwei Hunden kam gerade bei ihrem Auto an, als wir los wollten.
    Sie meinte zu Ludwig gewandt :"Der ist aber auch noch nicht ganz fertig, was?"
    Ich war etwas verwirrt, was genau sie meinte, denn Ludwig hatte auf das aggressive Bellen ihrer Hunde geantwortet und ich war mir nun nicht sicher, ob sie meinte ER habe sich falsch verhalten.
    Daher kam mein "Wieso?" wohl ein bißchen ruppig rüber.
    Sie hatte wohl lediglich gemeint, daß Ludwig noch recht jung sei und in dieser Hinsicht noch nicht "fertig".
    Hach immer diese Missverständnisse....das passiert mir leider schon mal öfter :-(

    Christian und ich bemerkten dadurch aber mal wieder, daß Ludwig von Fremden immer direkt als junger Hund erkannt wird.
    Uns fällt das gar nicht so auf, wo wir ihn doch jeden Tag sehen. Aber so ist das ja immer (nicht wahr, Sigi ?).

    An der Bank einige Meter weiter stiegen wir in die Sättel.
    Ludwig war voller Vorfreude kaum in der Lage ruhig sitzen zu bleiben und zu warten.











    Das schöne an der Heide ist, daß die Landschaft so abwechslungsreich ist: Es gibt offene Stücke mit Heidekraut, kleineren Sträuchern und einzelnen Bäumen und dann auch wieder Waldstücke. Manche Wege sind hart und trocken, an anderen Stellen gibt es kleine Tümpel, in denen sich die Frösche tummeln.
    Da heute ein Wochentag war, war es ausgesprochen ruhig und wir begegneten kaum jemandem. Immer wieder hörten wir - mir unbekannte - Vogelschreie.
    Herrliche "Einsamkeit".
    Wir hatten beide gute Laune und alberten immer wieder mal rum.















    Am nördlichen Ende der Drover Heide - bei Stockheim - gibt es ein kleines Waldstück, in dem wir uns beim letzten Mal ein bißchen verritten hatten.
    Als ich Christian heute fragte, ob wir dort noch einen Schlenker reiten wollten, meinte er nur grinsend: "Ja, falls Du dieses Mal den Weg findest"
    Beim letzten Mal hatte ich meine kopierte Karte verloren und konnte mich deshalb nicht mehr vergewissern, welchen Weg wir nehmen mußten.
    "Ich hab doch die Karte dabei!" antwortete ich ebenfalls grinsend.
    Schnell zog ich mein Handy aus der Tasche und führte uns mit Hilfe der App "Orux Maps" sicher auf den richtigen Weg.
    Hach... ich liebe diese technischen Hilfsmittel einfach.

    Unterwegs fielen uns immer wieder an verschiedenen Stellen Geschichten ein, die wir uns dort bei einem der letzten Ritte erzählt hatten, oder Ereignisse, die dort passiert waren.
    So langsam ist das Gelände der Heide nicht mehr fremd für uns.





    Auf dem Weg zu unserem geplanten Pausenplatz trafen wir auf eine Seniorin mit ihrem Fahrrad.
    Sie sprach uns an, ob sie uns wohl eine Frage stellen dürfte.
    Wo wir denn unsere Pferde stehen hätten, wollte sie wissen.
    Wir erzählten, daß wir mit dem Hänger gekommen waren und sie antwortete darauf: "Wer hier reiten darf, ist ein echter Glückspilz! So schön ist es hier. Als ich vor 25 Jahren noch geritten bin, waren hier noch die Belgier (die Drover Heide ist ein ehemaliger Truppenübungsplatz)!"

    Wir wünschten uns gegenseitig noch einen schönen Ritt (ich ihr auf ihrem "Drahtesel").
    Sie lachte und meinte: "Ja, wenn ich die Augen schließe, kann ich mir vorstellen zu reiten"

    Christian und ich lächelten uns an und stellten fest, daß von solchen Begegnungen beide Seiten profitieren und soviele positive Energien ziehen können.
    Einfach schön !

    Wenig später erreichten wir den "offenen Waldpilz", an dem wir Pause machen wollten.
    Ich packte unser mitgebrachtes Satteltaschenpiknik aus und wir ließen es uns schmecken, während die Pferde ein bißchen grasten.
    Lieber hätten sie allerdings aus von den Brötchen und dem Kuchen genascht.



    Eine halbe Stunde ließen wir es uns gut gehen, bevor wir wieder in den Sattel stiegen und uns auf den Rest des Weges machten.
    Ludwig konnte es auch jetzt wieder kaum erwarten, bis es weiter ging. Pausen - wer braucht den sowas ?



    Das letzte Wegstück führten wir die Pferde wie immer.
    Zurück am Hänger sattelten wir ab und verstauten wieder alles im Auto.
    Die Sattellagen putzen, Hufe auskratzen und ab mit den Pferden in den Hänger. Ludwig ins Auto und ab ging´s nach Hause.



    Ausladen und auspacken und schnell war alles wieder an seinem Platz.
    Um 15 Uhr saßen wir im Auto und fuhren nach Hause.
    Knapp eine Stunde nachdem wir mit den Pferden am Hänger angekommen waren.
    SO schnell waren wir wirklich noch nie.



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  • Netzfundstücke -57-

    Ich habe hier nochmal drei Netzfundstücke für euch:

    Pfefferoni hat sich Gedanken gemacht: Schlachtpferd oder nicht? Und die FN muss es dann doch anders machen...

    Pferd im Vorgarten.. Sowas haben wir ja auch schon gemacht...

    Und zum Schluß: Ein Artikel bei der Zeit über einen "Reit"-Urlaub. Zu lesen hier. Aber direkt als Vorwarnung: Spaß macht das nicht. Da die Kommentare unten drunter schon sehr unterschiedlich sind, klinke ich mich nicht ein...
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  • neue pflanzen und schnitte

    Am vergangenen Sonntag bekam ich einige neue Pflanzen für den Garten geschenkt:

    Stecklinge für Duftgeranien


    einen Salbei und eine Zitronenmelisse


    Salbei und Zitronenmelisse in ihrem neuen Zuhause


    noch eine Physalis (nicht essbar)


    ein winterhartes Alpenveilchen


    Unsere Garten-Sabine aus Eicks war zu Besuch und hat uns noch viele Tipps für unseren Garten gegeben.
    Sie hat unsere Obstbäume in Ordnung gebracht, in dem sie ihnen einen richtigen Schnitt verpaßt hat.

    z.B. Gellert´s Butterbirne


    den Flieder sollten wir großzügig stutzen


    Und am Montag haben wir dann noch ein paar weitere Vorbereitungen im Garten getroffen:

    hier kommen bald auch noch Blumen rein (Sabine hat wieder Ableger abzugeben)


    Auf Anraten von Sabine hab ich meine Iris umgepflanzt. Sie stehen jetzt allein und haben mehr Platz.
    Sie haben sich schon ganz schön vermehrt.
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