Heute Morgen am Stall waren die Wiesen kaum noch grün: Sie waren braun; voller Stare. Auf dem Foto kann man es ein bißchen erkennen.
Nach dem Füttern und Misten war heute Jackson dran.
Ich durfte beim Putzen wieder einmal feststellen, wie toll es ist, wenn ein Pferd wirklich ruhig und still steht. Joey ist ja auch kein Zappelphillip, aber dennoch keine Statue.
Jackson hingegen steht wirklich dort wo man ihn "abstellt" wie eine eins.
Er hat während des Fertigmachens nicht mal am Heu gezupft.
Für Joey hatte ich eine neue Wiese geöffnet und so "trauerte" er uns nicht nach, als wir losritten.
Ganz entspannt ritten wir bis zu unserem ersten Trabweg. Getrabt wäre er heute gern schneller, aber er durfte erst mal nicht.
Wir gingen über die Strasse, da ich zum Girbelsrather Wäldchen reiten wollte.
Jackson war wirklich sehr angenehm zu reiten heute. Und das, obwohl er fast ne ganze Woche Pause gehabt hatte.
Am Wäldchen entlang gibt es einen schönen Weg, den er galoppieren durfte.
Ich ging diesmal noch einen Bogen weiter in Richtung Girbelsrath und dann erst wieder zurück zum Wäldchen.
Wir trabten noch mal und kurz darauf gibt es einen schönen Hügel. Den ging es fix im Galopp hinauf.
Danach gab es wieder eine längere Schrittstrecke an Frauwüllesheim entlang.
Dort kam uns ein Mann mit Hund entgegen. Der kleine Hund wedelte uns schon von weitem freudig an. Er wirkte, als ob er auch gern mal geritten wäre.
Am Friedhof überquerten wir die Strasse und sahen auf einem Parallelweg einen Reiter mit Handpferd. Ich grüßte, doch er hatte wohl keine Hand zum Gruß frei.
Den Pappelweg hinter Frauwüllesheim genossen wir beide wieder im Galopp und danach war Jackson dann wirklich total entspannt.
Ich entschied mich noch mit ihm durch Jsweiler zu gehen zwecks Zivilisationstraining. Denn das ist ja wenn man allein ohne Joey unterwegs ist doch noch mal was anderes.
Mitten in dem Dörfchen trafen wir auf eine Reiterin, die sich uns spontan anschloß.
Wir hatten uns schon öfter mal gesehen oder getroffen. Nun ritten wir dann auch mal zusammen.
Nach der "offiziellen" Vorstellung quatschten wir über die Pferde und genossen den Ritt.
Jackson und ihr Pferd Rubens paßten gut zusammen. Sie hatten das gleiche Schritt-Tempo und gingen schön nebeneinander her.
Auch bei einem späteren Trab blieben Jackson und ich relativ problemlos auf gleicher Höhe.
Bis zu "unserem Wäldchen" ritten wir zusammen, dann bog sie ab, da sie noch ne größere Runde reiten wollte.
Wir verabschiedeten uns und ich ging weiter geradeaus, während sie sich rechts orientierte.
Jackson ging einfach weiter. Er schaute sich nicht mal nach Rubens um.
Durch die Bäume sah ich, daß Rubens es seiner Reiterin nicht so leicht machte. Nach ein paar Minuten stieg sie ab und führte ihn ein Stück, da er nicht von Jackson weg wollte.
Auf dem letzten Weg stieg ich ab und führte Jackson heim, wo wir nach 2,5 Stunden ankamen. So "lang" war ich schon ne ganze Weile nicht mehr geritten. Hat gut getan.
Joey hatte uns gar nicht vermißt. Er stand nach wie vor auf der Weide und graste. Noch nicht einmal begrüßen kam er uns