Einträge für Februar 2011

  • Februar, 2011
  • Gruppenkuscheln

    Als wir gestern auf unseren Huforthopäden warteten, saß ich wieder auf der Bank. Ludwig gesellte sich wieder zu mir und es dauerte nicht lange, bis Joey auch ganz nah bei uns stand.
    Er schnupperte immer wieder an Ludwig und ich durfte beide ausgiebig kraulen. Jackson war auch nicht weit entfernt und beobachtete uns alle.

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  • Tierarztbesuch

    Für letzten Dienstag hatte ich mit unserer Tierarztpraxis einen Impftermin für die Pferde ausgemacht.
    Als ich gegen Mittag anrief ,um mal vorsichtig nachzufragen, ob es auch klappt (aus Erfahrung weiß ich, daß das besser ist), besprach ich mit dem TA, daß wir es auf Mittwochnachmittag 15 Uhr schieben würden.

    Also organisierte ich es so, daß ich am Mittwoch früh genug auf der Arbeit abhauen konnte und war um 15 Uhr bereits mit Ludwig spazieren gewesen, hatte die Pferde vom größten Dreck befreit (damit der TA am Hals überhaupt ne Stelle zum Spritzen finden konnte) und den Stall vorbereitet.

    Dann wartete ich......

    Ich setzte mich zu Ludwig, den ich am Pferdehänger festgemacht hatte.
    Auf einmal fiel mein Blick auf zwei Holzstangen, die ich hin und wieder zum Longieren benutze. Dort saß:



    Bevor Ludwig es auch merkte, zog ich mit ihm auf die Bank um.
    Es hat mich sehr erstaunt, daß er das Kaninchen nicht längst erschnuppert hatte (Hat er vielleicht die Nase zu? *ggg*)



    Das AUF hat sich Ludwig selbst überlegt. Ich saß dort und wartete und auf einmal macht es neben mir "Schwups" und der jecke Hund sitzt neben mir.

    Wir warteten dann gemeinsam weiter.....

    Um kurz vor halb vier rief ich dann nochmal beim TA in der Praxis an. Doch die Auskunft dort war - wie meistens - nicht sehr ergiebig: Ich solle den TA doch auf dem Handy anrufen.
    Ich wartete noch ein paar Minuten....

    Dann rief ich ihn doch an.
    Er sagte, daß er in ein paar Minuten da sein würde.

    Und das stimmte auch.
    Dann wurde geimpft.
    Deshalb hatten die Pferde dann auch den Rest der Woche frei (Donnerstag + Freitag wegen Pause nach dem Impfen und heute, weil es einfach fies draußen war). Somit bin ich nicht mehr mit dem Training Im Soll

    Nun hab ich mal eine Frage an unsere Leser:

    Wie ist das bei Euch mit den TA-Terminen ? Ist das auch immer so schwer ?
    Müßt Ihr auch immer den Terminen hinterhertelefonieren ? Bekommt Ihr (einigermaßen) feste Uhrzeiten gesagt oder müßt Ihr Euch größere Zeiträume freihalten ?
    Ich würde mich freuen, wenn Ihr dazu ein bißchen was in den Kommentaren schreibt.
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  • Viel Gymnastik

    Nachdem ich im Oktober von Schmerzen in meiner Hüfte berichten musste (Steigbügellänge, Gefühl und Aufsteigen.), ist einiges passiert.

    Die Schmerzen in der Hüfte waren so unspezifisch, dass mein Hausarzt mich zum Orthopäden schickte. Der fand die Beschreibung meiner Symptone auch eher "rätselhaft". (Ja, ich muss zugeben, ich bin nicht mit der besten Schmerztoleranz gesegnet (man könnte auch sagen: ich bin eher wehleidig) und auch Kerstin findet meine Schmerzbeschreibungen eher seltsam.)

    Naja, ich bekam dann dass volle Programm: Röntgenbilder und schließlich ein CT von der unteren Wirbelsäule. Der Radiologe schaute dann dreimal hin, weil ich eine Diagnose wollte, um sich dann auf einen leichten Bandscheibenvorfall festzulegen. (Der Orthopäde meinte nachher man könnte es auch noch Vorwölbung nennen)

    Ich bekam dann dreimal Spritzen in Wirbelsäule und Hüfte. Jedes Mal fragt der Arzt nach der Begrüßung:"Und, was macht der Rücken?" Und jedes Mal sage ich:"Ich habe keine Rückenschmerzen...."

    Irgendwann schickte er mich dann zur Krankengymnastik. Die Frau hörte sich meine Geschichte interessierter an als der Arzt. Ich fühlte mich direkt ernstgenommen. Nach der ersten Sitzung hatten wir schon das größte Problem gefunden: Der Beuger meines Oberschenkels ist verkrampft.... Insgesamt habe ich jetzt einiges an Übungen gelernt, die mir helfen, meine Schmerzen zu bekämpfen. Insgesamt geht es mir besser und ich hoffe, dass ich bald wieder schmerzfrei Sport machen kann. (Ich müsste nur Zeit dafür haben.. aber das ist wieder ein anderes Thema)
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  • Das Wochenende

    Während ich gestern morgen im Garten beschäftigt war, hat sich Kerstin das Häuschen auf Vordermann gebracht. Mittags wurden dann Jackson's Hufe gemacht.
    Wir sprachen kurz mit dem Huforthopäden über unseren Ritt im April. Er kennt die Gegend und meint, dass wir die drei Tage mit Jackson ohne Hufschutz schaffen sollten. Fünf Tage wären ihm zu lang gewesen.

    Trotzdem habe ich eben mal die Hufe gemessen, um mich nochmal um das Thema Schuhe zu kümmern.
    Ich kann zufrieden verkünden, dass die Hufe jetzt gleich groß sind.
    (Zur Erinnerung: Huftermin Jackson Mit dem Massband HufbilderNochmal die Hufe Hufe erneut gemessen)

    Allerdings hat sich der größere an den kleineren Huf angepasst. Und ausgerechnet mit dem hatte ich die Probleme, dass ich den Schuh immer verloren habe. Jackson steht jetzt wieder genau zwischen zwei Größen und auch die Easy Boots Glove würden wohl kaum passen.
    Unser Hufmensch erwähnte wieder Jackson´s schiefe Achse vorne links und sagte, dass ein Hufeisen dort wohl nicht lange halten würde, weil die Nägel ausreißen würden. (Ich stelle das nur verkürzt dar.)

    Nach dem Huftermin sind wir dann mit Hund und Pferden eine Runde spazieren gegangen. Allerdings war es sehr ungemütlich. Daher war die Runde nicht zu lange. Wie der Wetterbericht angekündigt hatte, hat es heute auch fast den ganzen Tag durchgeregnet. So hatten die Pferde heute leider wieder frei.

    Heute abend habe ich mit Schwiegervater noch kurz das Fässchen aufgefüllt. Und wir haben heute beschlossen, unseren Schlauchwagen im dritten Stall zu lassen. Im Winter war der Schlauchwagen in einem geheizten Raum untergebracht. Es ist nämlich wirklich doof, wenn Wasserreste im Schlauch gefroren sind, und das Wasser nicht fließt.

    Apropos Schlauchwagen: im letzten Winter ist mir bei fast jedem Nachfüllen des Wasserfasses, eins der vielen Verbindungsstücke am Schlauch aufgegangen, so dass ich jedes Mal klatschnass war. Das Jahr hat der Schlauch gehalten.

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  • Aus drei mach eins

    Kerstin und ich haben festgestellt, dass wir beide es nicht schaffen neben den Nebelreitern auch noch unsere eigenen Blogs zu pflegen.
    Kerstin wollte auf Heckenhof-Joe regelmässig über unseren Garten bloggen. während ich thematisch unter chrittig.de sehr gemischt bloggen wollte.

    Der Garten passt hier thematisch einigermaßen gut rein. Er ist so ziemlich die größte Sache neben unseren Tieren in unserem Leben. Gerade auch die Jahreszeiten spiegeln sich auch im Garten wieder. Und hübsche Bilder aus dem Garten machen sich hier sicherlich auch gut. Mal schauen, wie intensiv der Garten hier auftaucht, und was uns da so einfällt

    Aus meinem Blog mag ich keinen Computerkram übernehmen. Ich werde mich auf meine "Bahnerlebnisse" beschränken. Mit etwas Eitelkeit darf ich sagen, dass ich für die Geschichten immer wieder gelobt wurde, weil sie wohl ganz nett geschrieben sind. Ich hatte noch drei oder vier Geschichten zu dem Thema, habe sie aber drüben nicht mehr gebloggt, weil ich da sowieso so wenig geschrieben habe. Ich werde die Geschichten nach hier umziehen und dann noch drei bis vier neue Geschichten nachliefern.

    Also nicht wundern, wenn es hier demnächst auch nicht-pferdigen Content gibt.
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  • Ludwig geht in die Schule - erste Stunde

    Eben war es soweit: Unser Trainer Ralf kam zu Ludwig´s (und natürlich und vor allem auch meiner) ersten Unterrichtsstunde.
    Ich schreibe jetzt hier einen kleinen Bericht, damit ich mich besser erinnern und immer noch mal nachlesen kann.

    Ralf kam an und zunächst standen wir erstmal bei uns im Flur. Ludwig schien sich an ihn zu erinnern, denn er hielt sich schon viel schneller in seiner Nähe auf als letzte Woche beim ersten Kennenlernen.
    Wir sprachen kurz über Ludwig´s Ohrenentzündung und währenddessen hatte Ludwig Zeit sich Ralf anzuschauen.

    Dann sollte ich Ludwig das Geschirr anziehen. Dabei freut er sich immer sehr und diese positive Erregung wollten wir für unsere Übungen im Haus nutzen.
    So sollte ich die Treppe rauf in die Küche laufen.
    Ludwig kam natürlich aufgeregt hinter mir her.

    Oben angekommen sollte ich mal zeigen, wie das Kommando "Sitz" als Hör- und Körperzeichen funktioniert.
    Das klappte gut und so ging es gleich eine "Treppenstufe" höher:
    Ich sollte mir einen Stuhl nehmen und mich draufstellen (so als Pferdesimulation).
    Von dort oben gab ich wieder das Kommando "Sitz" als Hör- und Körperzeichen. Auch das funktionierte super.
    Natürlich wurde Ludwig immer mit einem Leckerli (kleines Stückchen vom Trockenfutter) belohnt.
    Als Variation sollte ich mit dem Stuhl im Zimmer umherwandern und es an verschiedenen Orten wiederholen.

    Die nächste Übung dient als Vorbereitung für das Kommando "Platz".
    Mit einem Leckerli locke ich Ludwig unter den Stuhl. Dafür muß er dann automatisch in den "Platz" gehen. Liegt er sage ich "Platz" und er bekommt das Leckerli.
    In der Erweiterung kommt dann das Kommando "Bleib" und das Körperzeichen dazu. Immer in ganz kleinen Schritten erweitern.
    Beim Stuhl soll ich darauf achten, daß es leichter ist, wenn ich die Rückenlehne zur Seite drehe, da Ludwig mich dann sehen kann.
    Die Lehne als Hinderniss ist dann wieder eine Erweiterung.

    Danach ging es nach draußen.
    Im Garten erklärte Ralf mir, worum es uns zuerst mal gehen wird: Der sichere Rückruf. Denn das ist das wichtigste Kommado für einen Hund, der in Zukunft irgendwann mal frei laufen soll.

    Dann gingen wir zum Gartentor. Hier gab Ralf mir den Tipp, daß ich IMMER zuerst hinausgehen sollte, denn es könnte ja doch immer jemand hinter dem Zaun sein.

    Im Feld gab es erst mal eine Erklärung für mich: Der Weg geht ein klein wenig bergan. Ralf sagte ich solle mich mal hocken (Sicht des Hundes) und nach vorn schauen. Da sah man dann, daß der Hund gar nicht über die Kuppe gucken kann. Das versetzt den Hund in eine gewisse Erregung, weil er ja nicht weiß, was hinter der Kuppe zu sehen ist.
    Über sowas macht man sich ja sonst gar keine Gedanken !

    Dann kamen wir zum Üben des sicheren Rückrufs.
    Ich sollte mir ein tolles Leckerli (kleine Käsewürfel) in die Hand nehmen und zu einem von mir gewählten Zeitpunkt gab ich das Kommando "Ludwighier" (ich soll es möglichst zusammenhängend benutzen) und lief fix in die entgegengesetzte Richtung.
    Als Ludwig bei mir war bekam er sein Leckerli und wurde stimmlich gelobt (nicht streicheln, da ihn das von mir wegtreiben könnte).

    Im Laufe der Stunde wurde aus dem "in die entgegengesetzte Richtung-Laufen" ein kurzes Rückwärtslaufen. Das reichte nachher schon.
    Die Leckerli-Gabe sollte aufrecht erfolgen (gebeugter Oberkörper treibt den Hund von mir weg) und möglichst nah bei mir. Die Nähe ist wichtig, denn aus einem Schritt Entfernung wird schnell immer mehr (zwei Schritte, 1 m, 3 m usw.), erklärte Ralf mir.

    Noch ein paar Tipps gab es für mich:

    • authentisch sein - d.h. wenn man sauer ist, kann und soll man das auch durchaus artikulieren.
    • lernen, daß es einem egal ist, was DIE ANDEREN denken
    • mich für Ludwig interessant machen, z.B. durch Futterspiele
    • in Situationen, in denen ich unsicher bin (das merkt Ludwig sofort), soll ich die Kommandos besonders deutlich geben. Das gibt ihm und mir Sicherheit.

    Wieder zu Hause gab es noch ein kurzes Resumee (Ralf war zufrieden mit uns):
    Ich bekam Hausaufgaben ("Platz" üben, im Haus erfinderisch sein und Futterspiele mit Ludwig machen und draußen den "sicheren Rückruf" üben).

    Das werden wir machen und nächsten Mittwoch kommt Ralf wieder.
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  • Stallanekdote

    Nachdem wir heute Morgen gemeinsam mit dem "schweren Gerät" und meinem Papa gemistet hatten, fuhr Christian mit Ludwig nach Hause. Ich wollte die Pferde noch bewegen (auch wenn es saukalt und ungemütlich war).
    Deshalb blieb ich noch am Stall. Ich legte Jackson wie immer das Knotenhalfter an und legte das Seil locker um die Stäbe in der Box.
    Joey band ich - seit langem mal wieder - mit dem Halsstrick (Ein neues "Accsessoire": Halsringe) an. Das sollte ja bis zum Wanderritt auch wieder zur "Normalität" für die Pferde gehören.

    Als die Beiden in den Boxen standen und ihr Heu mümmelten, dachte ich, daß ich nun in Ruhe mal für kleine Königstiger gehen könnte.
    Da wir ja keine Toilette am Stall haben, mußte dafür das Stroh im Stall herhalten. Sowas ist ja für einen Wanderreiter nix besonderes.

    Ich hatte also gerade meine Hose heruntergelassen und wollte "zur Tat schreiten", als Joey und Jackson panisch aus dem Stall flogen. Für Jackson kein Problem, denn er war ja nicht festgebunden. Joey hingegen wurde abrupt gestoppt als das Seil zu Ende war.

    "Mist!" dachte ich, zog schnell die Hose wieder hoch und streckte den Kopf aus der Stalltür.
    Was denn da wohl schreckliches zu sehen war ?

    Es war....nur Papa. Er stand am Zaun und wollte mir nur noch schnell "Tschüss!" sagen. Er hatte noch auf dem Hof gekramt und war noch nicht nach Hause gefahren.
    Hmpf. War ja nett von ihm. Aber soviel Aufregung wegen nix. Ich rief auch ein "Tschüss!" um die Ecke und machte erstmal meine Hose wieder richtig zu, denn ich mußte die Pferde wieder einsammeln.
    Als Beide wieder in den Boxen standen und kauten, konnte ich mich dann endlich erleichtern.

    Eigentlich wollte ich das gar nicht bloggen. Aber als ich es eben Christian und meinen Eltern erzählte, lachten wir alle so herzlich und Christian meinte ich solle Claudia´s Beispiel folgen und auch mal etwas - na sagen wir mal - nicht ganz perfekt gelaufenes bloggen.
    Also dürft Ihr jetzt auch alle mal laut lachen, wie ich mit runtergelassenen Hosen im Stall "Ruhestörer" suche :-P
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