Einträge für Dezember 2010

  • Dezember, 2010
  • Guten Rutsch

    Wir wünschen unseren Leser, Freunden und Familien einen Guten Rutsch.

    Kommt gut ins neue Jahr und habt viel Glück, Erfolg und Gesundheit da drüben. Ein Kollege schickt gestern zum neuen Jahr folgende Geschichte, ich mag Sie euch nicht vorenthalten:


    Eine kleine Geschichte.

    Wenn die Dinge in deinem Leben immer schwieriger werden, wenn 24 Stunden am Tag nicht genug sind, erinnere dich an den " Blumentopf und das Bier".

    Ein Professor .stand vor seiner Philosophie-Klasse und hatte einige Gegenstände vor sich. Als der Unterricht begann, nahm er wortlos einen sehr großen Blumentopf und begann diesen mit Golfbällen zu füllen. Er fragte die Studenten, ob der Topf nun voll sei. Sie bejahten es.
    Dann nahm der Professor ein Behältnis mit Kieselsteinen und schüttete diese in den Topf. Er bewegte den Topf sachte und die Kieselsteine rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob der Topf nun voll sei. Sie stimmten zu.
    Der Professor nahm als nächstes eine Dose mit Sand und schüttete diesen in den Topf. Natürlich füllte der Sand den kleinsten verbleibenden Freiraum. Er fragte wiederum, ob der Topf nun voll sei. Die Studenten antworteten einstimmig "ja".
    Der Professor holte zwei Dosen Bier unter dem Tisch hervor und schüttete den ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus.. Die Studenten lachten.
    " Nun", sagte der Professor, als das Lachen langsam nach ließ" Ich möchte, dass Sie diesen Topf als die Repräsentation Ihres Lebens ansehen: Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens, welche, falls in Ihrem Leben alles verloren ginge und nur noch diese verbleiben würden, Ihr Leben trotzdem noch erfüllend wäre. Die Kieselsteine symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie ihre Arbeit, Ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles andere, die Kleinigkeiten,
    "Falls Sie den Sand zuerst in den Topf geben", fuhr der Professor fort, " hat es weder Platz für die Kieselsteine noch für die Golfbälle.
    Dasselbe gilt für Ihr Leben. Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge. Achten Sie auf die Dinge, weiche Ihr Glück gefährden. Spielen Sie mit den Kindern. Nehmen Sie sich Zeit für eine medizinische Untersuchung. Führen Sie Ihren Partner zum Essen aus. Es wird immer noch Zeit bleiben, um das Haus zu reinigen oder Pflichten zu erledigen. Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzen Sie Ihre Prioritäten. Der Rest ist nur Sand." Einer der Studenten erhob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier repräsentieren soll. Der Professor schmunzelte: " Ich bin froh, dass Sie das fragen. Es ist dafür da, ihnen zu zeigen, dass, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, es immer noch Platz hat für ein oder zwei Bierchen."

    (Verfasser unbekannt)
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  • Klimawandel

    In der Onlineausgabe der FAZ habe ich diese Woche einen interessanten Artikel zum Thema Klimawandel gefunden. Ob der Autor seriös ist, kann ich nicht beurteilen, immerhin ist er als Professor in beratender Funktion tätig. (Artikel hier)

    Die Kommentatoren halten, das Institut nicht für so seriös, aber da müsste man jetzt wissen, aus welcher Perspektive die Kommentatoren das sehen. Naja, abgesehen davon, dass der Autor davon ausgeht, dass wir ein den nächsten 200 Jahren eine Klimaerwärmung von 8 Grad bekommen und wohl nicht in der Lage sein werden, uns darauf einzustellen und deswegen aussterben, gibt es wohl auch die Theorie, dass unsere Winter öfter so schneereich werden, weil die Arktis wärmer wird und dadurch kalte Luftmassen zu uns drücken.

    Naja, zum einen finde ich reittechnisch solche Winter wirklich doof, und würde mir daher einen etwas langsameren Klimawandel wünschen.

    Zum anderen muss man sich mal folgendes durch den Kopf gehen lassen. Wenn denn aufgrund des Klimawandels der Anbau von Getreide und anderen Lebensmitteln schwieriger wird, kann ich es dann vor mir und meinem Gewissen verantworten, durch die Pferdehaltung meinen Anteil an begrenzt zur Verfügung stehenden Ressourcen zu meinem Vergnügen zu erhöhen, und damit in einem kleinen Rahmen auch für höhere Preise zu sorgen?
    (Nur zur Erläuterung: Höhere Nachfrage sorgt für höhere Preise) Wir hatten ja vor einiger Zeit schon das Phänomen, dass in Ägypten die Armen auf die Straße gingen, weil die Preise für ihr Grundnahrungsmittel explodierten.

    Auch heute verhungern Menschen, weil sie nichts zu essen haben, aber soweit ich weiß, haben wir heute keine Probleme mit Mangel sondern Probleme mit der Verteilung unserer Lebensmittel. Und daran ändere ich nichts, wenn ich meinen Verbrauch reduziere.

    So, das waren nochmal kritsche Gedanken zum Jahresende.
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  • im Schnee

    Nun ist der Adventskalender beendet für das Jahr 2010. Den nächsten gibt es erst wieder in einem Jahr.
    So hab ich eben mal ein bißchen gebastelt, damit ich Euch die Bilder von heute ein wenig netter präsentieren kann. Vielleicht gefällt es Euch ja ?
    Ist noch ein bißchen weihnachtlich angehaucht ;-)

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  • "Adlerauge sei wachsam!"

    Weihnachten ist nun rum und Gott-sei-Dank hat es heute noch nicht eine einzige Flocke Neuschnee gegeben.
    Da die Pferde gestern - wegen des immer wiederkehrenden Schneefalls (nicht viel, aber zu unsicher um lange draußen zu bleiben) - notgedrungen wieder Pause hatten, wollte ich sie heute unbedingt bewegen. Da mein Chef in dieser Woche Urlaub hat, muß ich nämlich die restlichen Tage länger arbeiten und werde keine Zeit für die Pferde haben.

    Ich entschied mich dafür, Jackson wieder als Handpferd mitzunehmen. So konnte ich wenigstens beide bewegen und brauchte nicht allzuviel Zeit dafür.
    Als ich am Stall ankam, stand Joey ganz unten unter dem Kirschbaum und Jackson streifte über die Wiese.
    Auf mein Rufen kam Joey zu mir, doch Jackson zog es vor sich möglichst weit von mir zu entfernen. Das animierte Joey dazu auch noch mal ne Runde zu drehen und die beiden galoppierten durch den Schnee, der ihnen die halben Beine hinaufreicht.
    Hmpf...doch Joey´s Neugier - oder die Hoffnung, daß ich etwas eßbares dabei haben könnte - ließen ihn schnell wieder zu mir kommen.

    Ich halfterte ihn auf und band ihn am Stall fest. Dann wollte ich Jackson holen. Aber Pustekuchen ! Er ist mit 4 langen Beinen eindeutig mir gegenüber mit 2 kurzen Stummeln im Vorteil.
    Da ich wenig Lust verspürte ihm durch die Schneemassen hinterher zu hecheln, ließ ich ihn laufen und hoffte, daß er aus Neugierde über kurz oder lang doch zum Stall kommen würde.

    Also putzte und sattelte ich mein Ponylein, doch Jackson kam nicht. Er schnoberte im Schnee umher und blieb uns fern.
    Hm... was konnte ich tun ? Da fiel mir nur Futter ein.
    Ich füllte ein paar Körner Müsli in einen Eimer und rappelte damit. Dann gab ich Joey etwas davon. Jackson schaute interessiert zu uns. Ich rappelte noch mal mit dem Eimer und rief ihn.
    Man konnte ihm ansehen, wie er "überlegte", dann kam er zum Stall und ließ sich aufhaltern.

    Dann konnte es also los gehen.
    Ich war gespannt, wie die Beiden sich verhalten würden, denn viel Bewegung hatten sie ja in den letzten Tagen nicht gehabt.
    Und Jackson hatte mir ja auf der Wiese schon gezeigt, wieviel Lust auf Kooperation er hatte.

    Doch zunächst war alles ruhig. Joey war wie immer, okay das hatte ich auch so erwartet.
    In der Mitte des ersten Weges jedoch legte Jackson die Ohren an und giftete nach Joey und/oder mir (so genau bin ich mir da nicht sicher). Da er sich wohl schon selbst bewußt war, daß er da etwas getan hatte, was ich nicht dulden würde, machte er einen kleinen Satz nach vorne. Doch der Druck, der entstand, als sich der Zügel spannte, reichte schon aus und er verzog sich wieder an seinen Platz.
    Aber ich war nun "gewarnt", daß er doch recht hitzig war heute.

    So war ich sehr aufmerksam und hatte immer ein Auge bei Jackson. Allerdings vollkommen unnötig, wie sich am Ende herrausstellte.
    Er versuchte keinen weiteren Blödsinn und selbst als Joey sich später vor einem Schwarm Feldhühner erschreckte, zuckte Jackson nicht mal mit der Wimper.

    Die Wege waren heute viel besser als noch am Samstag. Unser Bauer war bereits mehrmals mit dem Traktor im Feld gewesen und so konnten wir uns an den Spuren gut orientieren und die Pferde konnten darin auch besser laufen.
    Allerdings war es in diesen Spuren nur möglich Schritt zureiten, da der Schnee dort teilweise verharscht war und die Pferde aufpassen mußten, damit sie nicht stolperten.

    Doch auch die noch nicht befahrenen Wege waren heute besser zu erkennen und zu bereiten. Der Schnee war schon etwas weggeschmolzen und dadurch nicht mehr so tief. Viele Hasen und Vögel waren schon unterwegs gewesen und hatten Spuren hinterlassen. Auch daran konnte ich mich gut orientieren. So konnten wir auch Wege reiten, die nicht von Hecken gesäumt waren.
    Oben an den Pappeln war der Schnee so gut, daß wir auch einmal traben konnten.

    Nach einer Stunde waren wir wieder am Stall. Ich hatte mir überlegt, daß ich die Pferde dann nach dem absatteln noch ein bißchen auf der Wiese laufen lassen wollte. Dort konnten sie sich noch ein bißchen mehr die Beine vertreten und da sie sich ja auf unserem Ritt warmgemacht hatten, wäre es auch für die Muskulatur kein Problem.

    Doch ich wurde wieder enttäuscht. Die Beiden wollte nicht wirklich. Sie buddelten im Schnee herum und als ich sie etwas scheuchte, liefen sie wieder zurück zu den Boxen.
    Nun gut... dann eben nicht.
    Scheinbar hatte ihnen unser Ausritt vollkommen gereicht und sie wollten nun lieber Heu fressen.
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  • Jubel - Es schneit

    Es schneit schon wieder. Das war auch langsam notwendig, ist der letzte Schneefall doch mehr als 36 Stunden her. Und auf den Strassen sind schon wieder die ersten dunklen Stellen aufgetaucht, weil die Autos den Schnee "weggefahren" haben.

    Aber bisher sind es immer nur kurze Schnee gestöber. Auch wenn es schon 3 oder 4 waren.

    Ich weiss gar nicht, was passiert eigentlich, wenn soviel Schnee schmilzt?
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  • Jahresrückblick aus Sätzen..

    Ich dachte ursprünglich, dass mir der Rückblick auf diese Art zuviel Arbeit machen würde. Zwei oder drei Sätze sind mir aber so zugeflogen, dass ich das durchziehen wollte.


    Januar:Sie hat sich dann nochmal bezgl. der Mengen schlau gemacht und dann auch Hafer gekauft
    Februar:als Christian vom Spaziergang um halb elf zurück kam, erzählte er, daß es erneut schneite und draußen bereits wieder alles weiß sei.
    März:Das Buch liest sich super und ist so gut geschrieben, dass ich in der Bahn beinahe zu weit gefahren wäre, und einfach weiter gelesen hätte.
    April:Beim Woilach gibt es kein Design, der ist halt grau.
    Mai:Ich hatte eigentlich immer vor, einmal per Pferd zum Wahllokal zu reiten, und die Stimme abzugeben.
    Juni:Wir fuhren noch mal zum Duschen nach Hause, holten uns in unserer Lieblingspizzeria ein leckeres Abendessen und dann zogen wir im Hänger ein. (alternativ: Die Pferde lernten eine Vuvuzela kennen )
    Juli: Aber ich habe noch nie irgendeinen Zweibeiner arbeiten sehen.
    August: Jackson ist nicht nur bei der Reitfreude, sonder auch im Verbrauch ein "Frontera-Pferd"...
    September: Sie erzählte ein paar von Ihren Erfahrungen und ich erkannte sofort, dass sie vom richtigen Pferd spricht.
    Oktober:Joey stellt für ihn ja war die Geschwindigkeit angeht keinerlei ernstzunehmende Konkurrenz dar, doch wir wollten mal wissen, ob unter anderen Bedingungen das "Rennpferd" in ihm wieder erwacht.
    November:Und da bin ich heute mit Joey ausgeritten und er gibt mir soviel Kraft und gute Gedanken.
    Dezember:Die Feldwege in Deutschland werden zum Teil besser geräumt, als die Strassen, denn die Rübenkampagne ist in vollem Gange.
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  • Jahresrückblicke!

    Tja, so langsam geht das Jahr zuende, und es wird wieder Zeit, für die allseits beliebten Jahresrückblicke. Aber es ist ja auch einfach zu schön, das Jahr nochmal Revue passieren zu lassen. Letztes Jahr habe ich mir das gespart und Kerstin hat alleine zurückgeschaut.

    Davor das Jahr hatte ich sogar drei Jahresrückblicke geschrieben. Zuerst hatte ich den Artikel des Monats für mich ausgesucht. Dann hatte ich aus jedem Monat einen besonderen Satz gewählt. Und zuletzt einen allgemeinen Überblick geschrieben. Den hat aber Kerstin schon erledigt

    Ich versuche es jetzt erstmal mit den Artikeln:
    Januar: Buchbesprechung: Günter Wamser "Der Abenteuerreiter - Das Buch" Obwohl ich beim Lesen immer wieder den Kopfschütteln musste, war dieses Buch auch für mich motivierend
    Februar: Mal nach dem Rechten sehen... Das war dieses Jahr die erste Hoffnung auf den Frühling.
    März: Ritt ohne Trossfahrzeug? Jaja, die Pläne waren hochtrabend dieses Jahr. Aber irgendwas kam immer dazwischen.
    April: Umsetzung der neuen Weideaufteilung Hier war es schwer, sich für einen Eintrag zu entscheiden, waren wir doch auch in Bonn. Aber die neue Weidenaufteilung war lange geplant und hat das Jahr irgendwie geprägt.
    Mai: unsere Einkäufe Wir hatten beschlossen, ordentlich Geld für einige Dinge auszugeben, und dafür keinen teuren Ritt mehr zu machen. Aber jetzt sind wir wohl vollständig.
    Juni: Nerven behalten ! Ich glaube, dass war einer der Punkte, die die Entscheidung im Juli mit vorbereiteten.
    Juli: Es gibt für alles eine Zeit Ich denke, das die Entscheidung Sassico zu verkaufen, der prägendste Augenblick in diesem Jahr war. Da war es klar, dass dies der Artikel des Monats ist.
    August: Danke, Sassico! Eigentlich müsste hier auch Jackson auftauchen, aber mir kommen noch immer die Tränen, wenn ich das lese.
    September: Der 1000ste Hier hatten wir die Leser eingeladen sich auszulassen. Da wir im September Urlaub hatten, mussten wir uns fast bremsen, damit wir den 1000sten nicht aus Versehen selber schreiben.
    Oktober: Steigbügellänge, Gefühl und Aufsteigen. Hier berichte ich mal wieder von Schmerzen im Bein. Das Thema ist leider noch immer nicht durch. Aber dazu mehr, wenn die Diagnose klar ist.
    November: Theorie bestätigt Joey's Headshaken hat uns auch lange beschäftigt.
    Dezember: Galopper im Traberpelz ? Jackson macht uns einfach Spass.
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