Einträge für Oktober 2010

  • Oktober, 2010
  • Die Vorderzeuge

    ...lassen wir mittlerweile immer am Sattel. Anfangs hatte ich ja Sorge, dass das ganze ziemlich aufwendig würde, die Vorderzeuge immer am Sattel zu befestigen.

    Aber mittlerweile sind wir auf die Idee gekommen, das Vorderzeug an einer Seite am Sattel festzulassen und wie den Gurt über den Sattel zu legen. Unten am Gurt haben wir einen Karabinerhaken befestigt, so kann man das Vorderzeug dort ganz einfach einhängen und muss nicht noch lange am Pferd fummeln. So sind es im Endeffekt nur noch zwei oder drei Handgriffe mehr. Dafür muß man nicht mehr ganz so fest gurten. Und schick aussehen tut es auch noch.
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  • Boxenhaltung und Pferdevirus

    Hier nochmal zwei Links:

    Zum einen ein Tag in der Box aus der Sicht eines Pferdes: Boxenhaltung
    Ziemlich traurig, wenn man sich das mal bewusst macht.

    Und zum Aufheitern hier nochmal was zum Thema Pferdevirus (für Menschen): Befallen vom Pferdevirus Den ersten Spruch finde ich eigentlich schon am Besten.
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  • Mit Joey hinterher

    Wie Kerstin hier schon schrieb: schnelle Runde mit Pferdetausch haben wir heute getauscht.
    Ich habe Joey ja schon seit Ewigkeiten nicht mehr geritten. Während Joey beim letzten Mal noch gross wirkte, weil Sassico ja kleiner war, war es heute ganz anders. Ich fand es komisch, problemlos über den Pferderücken gucken zu können.

    Joey ist normalerweise auf dem ersten Weg vom Hof weg, sehr langsam. Aber das scheint er sich abzugewöhnen, weil er direkt mit Jackson mithalten will. Wenn er dann seinen vernünftigen Schritt drauf hat, ist er wirklich total bequem zu sitzen.

    Das Schütteln des Kopfes fing er relativ früh an, aber ich finde, es sieht beim nebenher reiten schlimmer aus, als es sich beim Reiten anfühlt. Ich hatte die Zügel lang und habe es einfach ignoriert. Joey lässt sich überhaupt nicht in seinem Vorwärtsdrang stören. Er macht das so nebenher.

    Den ersten langen Trab habe ich richtig genossen, Joey war sehr flott und dann war das einfach nur toll zu sitzen. Den Trab könnte ich stundenlang sitzen.

    Bei dem Galopp nachher gab Joey richtig Gas. Der arme Kerl. Er hat noch Tempo gemacht, als Jackson sehr weit weg war. Wenn Sassico so weit vor war, hat er immer aufgegeben. Aber bei Jackson hat er unheimlich Biss. Und da Kerstin Jackson einbremste. hatte Joey auch die Möglichkeit die Distanz zwischen uns zu verringern. Aber nachher war er gut am Keuchen. Wir werden da einen Mittelweg finden müssen, wir dürfen ihn nicht zu oft zurückhalten aber er darf auch nicht immer hinterher. Das lässt seine Luft nicht zu. Und er ist ja auch nicht mehr der Jüngste. (Und auch wenn es gemein klingt: er ist definitiv anatomisch benachteiligt.)

    Beim nächsten Galopp habe ich ihn direkt zurückgehalten, weil ich sah, das Kerstin es nicht ganz einfach hatte. Da wollte ich von hinten nicht noch Druck machen. Aber bei beiden Galoppaden konnte ich erkennen, was gerade passierte. Ich habe das ja alles schon genauso hinter mir.
    Und witzigerweise beschrieb Kerstin nachher auch alles genauso, wie ich es auch empfunden habe. Besonders die zitternden Knie, die nicht zu mir gehörten, hatte ich auch mehr als einmal.

    Und wenn dann Kerstin Jackson mal richtig im Galopp hat laufen lassen, hat sie auch alles Wichtige mit gemacht. Aber für nen vollen Galopp braucht man einen langen langen Grasweg.
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  • Praktische Anwendung

    Da es gestern sehr trüb war, nahmen wir sicherheitshalber Regenzeug mit.
    Wir haben uns in diesem Sommer mit Bundeswehr-Regenponchos eingedeckt. Insgesamt 4 Stück, so daß wir jeder einen zum anziehen und einen als Regenschutz für den Sattel haben.
    Bisher haben wir sie auf dem Pferd noch nicht nutzen müssen, doch auf einer Fahrrad-Tour oder beim Hundespaziergang haben sie sich bereits bewährt.

    Die Ponchos haben einen enormen Vorteil: Sie lassen sich sehr gut und platzsparend am Sattel befestigen.
    Da sie zusammegelegt ein exaktes Rechteck bilden, kann man sie gut und vor allem gleichmäßig zusammenrollen. Da sie nicht sehr starr sind, bilden sie dann eine ganz flache Rolle, die sich problemlos vor der Fork oder hinter dem Cantle befestigen läßt. Das geht definitiv einfacher und besser als mit unserem bisherigen Regenmantel.





    Auf dem zweiten Bild kann man gut den zusätzlichen Schnürsenkel sehen, den ich an meinem Sattel befestigt habe.
    Auf unserem Wanderritt im Sommer 2009 (Wanderritt nach Eicks - Der Hinritt) hatten wir von unserer Gastgeberin diesen Tipp bekommen. Und ich muß sagen, daß diese Befestigungsmöglichkeit in der Mitte sehr sehr nützlich ist, da Pullover oder Mantel so viel besser an ihrem Platz bleiben.
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  • Partywissen

    Mir fiel zuletzt auf, dass es auch im Pferdebereich Informationen gibt, die nun für uns als Pferdebesitzer irgendwo im Hinterkopf ruhen, nicht unwichtig sind, aber auch nicht täglich gebraucht werden. Wo man das aber gebrauchen kann ist Smalltalk bei Partys.

    Ich habe mal eine kleine Liste angefangen:

    - Pferde kennen kein Sättigkeitsgefühl, ihre Kaumuskeln werden müde. (ich weiss nicht mehr, wo ich die Info her habe)
    - Man kann Pferde auch ohne Hufeisen "nutzen"
    - Hufhorn ist vom Material wie Fingernagel.

    Da waren noch zwei Sachen, die ich aber vergessen habe. Wenn aber das Gespräch stockt, und es einigermassen passt, kann man damit Erstaunen beim Gesprächspartner erzeugen und das Gespräch nochmal anregen.

    Ergänzungen nehme ich gerne an.
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  • Neue Kategorie

    Da wir uns ja als Dienstleister verstehen und uns Sorgen um die Unterhaltung unserer Besucher machen :-D :-D :-D , wollen wir natürlich auch im kommenden Winter für weitere Beiträge sorgen.

    Weil es im Winter aber nicht soviel zu berichten gibt, außer: "Morgens am Stall gewesen, gefüttert, abends am Stall gewesen, gefüttert und alles war in Ordnung" haben Kerstin und ich beschlossen, einen Kategorie "Rückblicke" einzuführen. Hier können wir dann in loser Folge von den Dingen berichten, die vor dem Blog passiert sind und in unseren Augen nicht ganz uninteressant sind.

    Ein paar Ideen für Inhalte haben wir schon.
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  • Steigbügellänge, Gefühl und Aufsteigen.

    Bei Jackson tat mir in den letzten Wochen noch immer das rechte Bein weh. Wenn ich abstieg um ein paar Meter zu laufen, ging das die ersten Schritte überhaupt nicht. Freitag habe ich mich die Steigbügel nochmal ein Loch kürzer gemacht. Auf Sassico konnte Kerstin mit meiner Steigbügellänge gut reiten. Bei Jackson machte sie die Bügel zwei Löcher kürzer. Also dachte ich, es sei keine dumme Idee, die Bügel wenigstens ein Loch kürzer zu machen.

    Und oh Wunder: Meine Schmerzen wurden wesentlich harmloser. Die Schmerzen waren nur noch im Knöchel, während sie vorher in Hüfte, Knie und Knöchel waren. Die Schmerzen im Knöchel sind normal, seit ich vor 34 Jahren mal ziemlich fies umgeknickt bin. (Muss vier Jahre her sein, da es im Juni passierte und noch nicht im Blog steht)

    Ich bin immer wieder erstaunt, dass kürzere Bügel zu einem angenehmeren Sitzgefühl im Sattel führen. Ich rechne immer damit, dass unangenehmer wird, weil es mich im Trab und im Galopp weiter aus dem Sattel heben könnte.
    Also nochmal merken: Kürzere Bügel sind nicht verkehrt.

    Bei Sassico bin ich in den letzten Wochen vor dem Losreiten immer von rechts aufgestiegen. Einfach nur zum Üben. Das half dann auch unterwegs, weil man ihn dann nicht mehr umdrehen musste, wenn eine natürliche Aufstieghilfe auf der rechten Seite des Weges war.
    Nach einigen Wochen üben war das überhaupt kein Problem mehr.
    Bei Jackson kann ich mir noch nicht mal vorstellen, wie das geht.
    Wenn ich Jackson an unsere Aufstieghilfe führe und mich da drauf stelle, muss ich wirklich überlegen, wie ich denn da hochkomme. Und das von links. Was so 15cm Höhenunterschied ausmachen. Wie ich von rechts aufsteigen soll, weiß ich wirklich noch nicht.
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