Einträge für Juni 2010

  • Juni, 2010
  • Nerven behalten !

    Als die Pferde abgesattelt, geputzt und mit Transportgamaschen "verpackt" waren brachten wir uns in die "Verladeposition": Ich ging in den Hänger und Christian schickte Sassico hinein. Joey blieb währenddessen am Hänger angebunden stehen.
    Doch schnell war uns klar: So einfach geht es heute nicht.
    Sassico ging nicht in den Hänger und ließ sich auch nicht mit Leckerli motivieren. Christian war durch die Wärme ziemlich k.o. und dadurch nicht mehr so nervenstark um eine längere Verladeeinheit. Daher tauschten wir zunächst die Plätze.
    Und dann kam der Marathon: Sassico in den Hänger...und wieder raus.... wieder rein...und wieder raus... rein...raus...rein...raus... und so weiter... Sobald ich Druck von hinten ausübte (, ob mit der Hand oder dem Stick) ging er rückwärts wieder raus.
    Christian verzog sich irgendwann ins Auto zum Mittagessen.
    Nach einer guten halben Stunde war mir klar, daß ich mir noch irgendwas überlegen mußte. So begann ich ihn immer wenn er im Hänger war mit den Händen an den Hinterbeinen abzustreichen und nach und nach leichten Druck aufzubauen, damit er sich daran gewöhnen konnte.
    Die Schwierigkeit an so einer Situation ist, die Nerven zu behalten. Nur wenn man ruhig bleibt und sich alle Zeit der Welt nimmt, kann so eine Einheit von Erfolg gekrönt sein, der auch in der Zukunft Früchte tragen kann.
    Nach einer knappen Stunde war Sassico dann bereit im Hänger stehen zu bleiben und die Stange schließen zu lassen. Es folgte ausgiebigstes Lob und dann durfte Joey in den Hänger steigen.
    Klappe zu und wir fuhren platt aber glücklich nach hause.

    Jetzt heißt es weiter üben, üben, üben... aber das kenne ich ja aus der Vergangenheit von Joey.
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  • Wie aus Christian Ballack wurde

    Uuuups da hätte ich doch jetzt beinahe vergessen, noch mal ausführlicher Stellung zum Entstehen von Christian's Verletzung zu nehmen.
    Joey's Reizschwelle war durch die Insekten ziemlich tief gesunken und Pferde, die im Trab zu nah an ihn herankommen, konnte er noch nie leiden. Früher hat er dann immer Panik bekommen und ist zur Seite geprungen oder hat buchstäblich den Hintern eingezogen.
    Nun toleriert er Sassico inzwischen gut hinter sich, doch ich vermute, durch die Insekten war es ihm eben heute zuviel als der Hafi an ihm vorbei wollte.
    Ich hatte Christian noch bevor wir zu traben anfingen gefragt, ob er nach vorn wolle, doch er sagte:"Nö ich bleib hinten!"
    Tja... und dann hat Joey halt keine Panik mehr bekommen, sondern etwas selbstbewußter nach hinten seine Position verteidigt. Und das hat dummerweise zu Christian's blauem Knie geführt.

    Naja...ist ja nix schlimmes passiert. Solange wie Ballack muß Christian ja nicht pausieren ;-)
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  • Wegkreuz LXXX



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  • Special - Projekt 52 - 2010 - Blogparade



    Sari hat zur Halbzeit (Wahnsinn, daß schon wieder das halbe Jahr rum ist) des Projekt 52 eine Blogparade ins Leben gerufen. Hier kommt mein Beitrag dazu:

    01. Wer bist Du? Und wer ist Dein Begleiter dieses Jahr beim Projekt 52? Und vor allem: Warum hast Du Dich für gerade DIESEN Begleiter entschieden?

    Ich bin die Kerstin. In diesem Blog meist mit meinem Kumpel Joey zu sehen.
    Meine Figur ist "der Däumling": Also mein linker Daumen !
    Ich versuche mal zu erklären, warum ich mich für DIESE Figur entschieden hab' : Da ich meistens mit meiner Kamera unterwegs bin, wenn ich mit Pferd und/oder Hund unterwegs bin, sollte es eine Figur sein, die ich leicht mitnehmen kann. Nun ja und mein Daumen ist so gesehen sehr leicht tragbar :-) , denn den hab ich ja sowieso immer dabei. Außerdem kann ich ihn auch, wenn ich zum Beispiel auf dem Pferderücken sitze und knipse, recht einfach im Bild positionieren.

    02. Wie läuft es bisher für dich? Gab es schon ein Thema, das Dich in den Wahnsinn getrieben hat? Wenn ja, welches und welches hat Dir bisher besonders gut gefallen?


    Es läuft erstaunlich gut. Zu Beginn hab ich befürchtet, daß ich vielleicht nicht so lange durchhalten werde.
    Bisher gab es allerdings lediglich EIN Thema, bei dem ich gepaßt hab: Coffee-Time. Da ist mir als
    absolute Kaffee-Abstinenzlerin überhaupt nichts brauchbares zu eingefallen.
    Auch das Thema "Auf frischer Tat ertappt" ist mir schwer gefallen.

    Gut fand ich dagegen die Themen: "Verwandtschaft", "Auf Achse" und "Sternzeichen"

    03. Wie lange brauchst Du im Schnitt, um ein Thema umzusetzen und wie gehst Du an das Problem ran?

    Hm...meist habe ich recht schnell eine Idee für das Thema. Doch oft komme ich erst nach über einer Woche dazu, das Foto dann auch zu machen.
    Meist, wenn ich nicht sofort eine Idee habe, wird auch das Bild nix dolles. Dann "zermartere" ich mir das Hirn und hoffe, daß mir noch irgendwas Brauchbares einfällt. Manchmal benutze ich auch Google, um mir Anregungen zu den Themen zu holen.

    04. Gibt es Themen, die Dir bisher gefehlt haben? Hast Du noch Vorschläge, die Deiner Meinung nach unbedingt in den Thementopf sollten?

    Och... nö... ich bin eigentlich sehr zufrieden mit der Auswahl. War sehr abwechslungsreich bisher.

    05. Hast Du Wünsche speziell an das Projekt 52? Zukunftsvisionen? Würdest Du im nächsten Jahr wieder dabei sein wollen? Unter welchen Vorraussetzungen?

    Wenn es zeitlich bei mir weiter so gut paßt, dann werde ich sehr gern im nächsten Jahr wieder mitmachen.
    Allerdings überlege ich mir dann vielleicht eine andere Figur, denn der Däumling kann auch sehr einschränkend sein, da er ja nun mal an mir festgewachsen ist und ich dadurch im Blickwinkel oft festgelegt bin.

    06. Zeige uns doch nochmal Dein (bisher) liebstes Beitragsfoto, dass Du in diesem Jahr zum Projekt 52 geschossen hast.

    Ich glaube am besten gefällt mir das Bild zum Thema "Verwandschaft"
    Es ist sehr einfach gewesen und auch sehr schlicht. Dennoch weiß man sofort bescheid, wenn man Thementitel und Bild zusammen sieht:

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  • Neue Wege ?

    Wir ritten weiter. Zunächst noch ein Stück an der Autobahn entlang, bevor der Weg wieder in den Wald führte. In der Sonne merkten wir, daß es inzwischen richtig warm geworden war, doch im Schatten der Bäume war es nach wie vor erträglich.
    Joey brauchte immer noch dann und wann eine deutliche Ansage meinerseits, daß ich überhaupt nicht auf rumgehampel wegen der Fliegen stehe. Insgesamt war er aber deutlich ruhiger als zu Beginn des Rittes.
    Wir begegneten immer wieder anderen Reitern, die auch stets freundlich grüßten.
    Als wir uns schon auf dem letzten Teilstück unseres Rittes befanden, kam noch einmal Verwirrung auf:
    Die Karte zeigte mir, daß der Reitweg an der nächsten Kreuzung nur nach links oder rechts weiterführte; in Wirklichkeit ging aber auch einer geradeaus. So war ich unsicher, ob wir überhaupt schon an der richtigen Kreuzung waren. Wir ritten erst mal geradeaus, doch da keine weitere Kreuzung kam, drehten wir nach ein paar hundert Metern wieder um und bogen ab, wie geplant. Ich fragte einen Radfahrer, ob es hier in Richtung Birkhof ginge und, da dieser das bejahte, konnten wir sicher sein.
    Somit gibt es wohl neuere Reitwege in diesem Gebiet (der Belag war auch viel sandiger als der der bisherigen Wege), die auf der Karte vom Erftkreis noch nicht eingezeichnet sind.

    Das aufgesprühte Reitwegschild mußte durch ein festes ergänzt werden, da der Baum deutlich an Umfang gewonnen hat.




    Dann dauerte es nicht mehr lange und wir erreichten den Parkplatz. Das letzte Stück waren wir zu Fuß marschiert.
    Wir banden die Pferde fest und begannen mit den Vorbereitungen für's absatteln. Die Sättel blieben noch ein bißchen drauf, damit es keine Druckstellen gab.
    Plötzlich hörten wir flotte Hufe und sahen eine Kutsche im Trab auf uns zukommen. Joey wurde sehr aufgeregt und ich hatte wirklich einige Mühe ihn ruhig am Hänger zu halten. Was ihn dabei so irritiert hatte, weiß wohl nur er allein. Andere Pferde, die vorbei kamen ließen ihn kalt... es muß scheinbar an der Kutsche gelegen haben.

    Die Pferde hatten durch die warmen Temperaturen ordentlich geschwitzt. Wir sattelten ab und putzten die Beiden.
    Dann ging es an's Verladen. Doch das füllt einen separaten Beitrag !
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  • Hochsitz CXVIII

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  • Autobahnbrücke und nette Begegnung

    Vom Waldrand aus ging es dann wieder durch den Wald auf die Autobahn zu. In der Karte war eine Brücke eingezeichnet. Wir wollten sie uns einmal anschauen. Sollte sie uns zu "gefährlich" aussehen, wollten wir den Weg wieder zur Unterführung nehmen. Doch sie war für eine Überquerung mit einem ängstlichen Pferd (Joey findet unter ihm durchsausende Autos nach wie vor suspekt) optimal geeignet.
    Ich war bereits ungefähr einen Kilometer vorher abgestiegen und wollte ihn hinüber führen.
    Mutig gingen Joey und ich als erste über die Brücke. Er war auch sehr ruhig. Er hat sich die Autos unter ihm angesehen, doch keine Sprünge oder dergleichen gemacht. Prima. Das macht Mut für die Zukunft.
    Sassico lief sowieso brav hinterher. Also alles paletti.

    Direkt nach der Brücke trafen wir auf eine spazierengehende Familie. Die Tochter (schätzungsweise 8 oder 9 Jahre alt) schaute strahlend die Pferde an und Christian lud sie ein eine kleine Runde auf Sassico zu reiten.
    Der Papa hielt die Szene mit der Digitalkamera fest und Christian war so geistesgegenwärtig, um eine e-mail mit dem Bild zu bitten.
    Der Vater sagte zu, daß er es uns schicken wolle. Nun sind wir gespannt. Sollten wir es wirklich bekommen, werden wir es natürlich auch zeigen.
    Wir unterhielten uns noch kurz, woher wir kämen und wohin wir reiten wollten. Dann verabschiedeten wir uns und wünschten einander noch einen schönen Sonntag.

    Morgen geht es weiter...
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