Einträge für Februar 2010

  • Februar, 2010
  • Mal nach dem Rechten sehen...

    blauer Himmel


    ...wollte Christian gestern am Girbelsrather Wäldchen, als wir überlegten, welche Runde wir mit den Pferden einschlagen sollten. Der Wind war noch erträglich (ganz im Gegensatz zu heute: Sturmtief Xynthia machte einen Aufenthalt im Freien heute so gut wie unmöglich.).
    Der Boden war durch den Wind der letzten Tage gut abgetrocknet aber immer noch weich. Optimal zum Reiten. Da konnte man auch mal einen flotten Galopp wagen.
    Wir ritten durch Frauwüllesheim, am Friedhof vorbei und rauf zum Wäldchen.
    Dort war auch tatsächlich noch alles in Ordnung. An den Ästen sind jetzt die ersten Knospen zu erkennen. Das macht mich froh, denn das heißt, daß der Frühling keine Ewigkeit mehr entfernt ist.
    Zurück ritten wir an der Hühnerfarm vorbei. Den langen Weg bis zur Straße runter führten wir die Ponys wieder.
    Christian und ich merken inzwischen, daß der Hafer beim Hafi (siehe: Der Hafi kriegt Hafer) seine Wirkung entfaltet. Er bekommt zur Zeit 200g pro Tag. Sobald das Training intensiver wird, werden wir die Menge noch etwas erhöhen.
    Sassico ist auf den Ritten jetzt um einiges wacher und Joey muß nicht mehr so oft auf ihn warten. Auch wenn Christian führt, muß er Sassico nicht dauernd antreiben. Es scheint also die richtige Entscheidung gewesen zu sein.
    Da ich noch mal mit Joey galoppieren wollte, stieg ich kurz nach der Straße wieder auf. Christian kam zu Fuß mit Sassico im Schritt hinterher, während Joey sich noch mal ein bißchen auspowern konnte.
    Ich finde es immer wieder toll, wie ruhig sowohl Sassico als auch Joey bleiben, wenn der jeweils andere voraus galoppiert. Da machen die keinerlei Anstalten hinterher zu laufen.
    Als wir nach knapp zwei Stunden wieder am Stall waren, bot es sich an noch eine kurze Einheit Verladetraining mit Joey einzuschieben. Da Christian am Tag zuvor den Hänger zum Transporieren gebraucht hatte, war die Plane noch nicht wieder drauf.
    Die Übungseinheit dauerte nur kurze 5 Minuten, denn Joey ging sehr schnell rein. Bekam seine Belohnung und schon konnten wir wieder aufhören. Er war überhaupt nicht ängstlich oder gestresst.
    Und das, obwohl der Hänger im Wind klapperte, der Hänger ander stand als beim letzten Mal und außerdem wieder einige Zeit seit dem letzten Üben vergangen war.

    Christian und Sassico im Wind


    P.S.: Von Sonja und Volker haben wir eben erfahren, daß die Beiden gestern ihren ersten kleine Ausritt zu viert unternommen haben. Duke und Nala haben sich in den letzten Wochen bereits leicht angefreundet (besonders während Nalas Rosse ;-) ). Duke war brav und so konnten die vier eine Dreiviertelstunde lang ihren Ausritt genießen.
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  • Projekt 52: KW 08: "Wärme"



    Wärme - was ein tolles Wort. Jedenfalls nach Wochen voller Schnee, Eis und Frost.
    So gefällt mir das Wochenthema richtig gut.
    Vieles ist mir dazu eingefallen:

    - die ersten Triebe an den Sträuchern werden grün
    - heute Nachmittag zogen viele Züge Kraniche über den Himmel, die aus dem Süden zurückkommen
    - das Thermometer zeigt zweistellige Temperaturen im Plusbereich
    - die Vögel zwitschern

    Doch all das läßt sich nur schwer auf ein Foto bannen.
    Und so habe ich mich für folgendes entschieden:



    Denn dies ist ein sicheres Zeichen für mehr Wärme: Die Pferde fangen an ihr Winterfell abzuwerfen. All diese Dinge erfüllen mich auch innerlich mit Wärme, denn ich freue mich auf höhere Temperaturen, die es ermöglichen auch wieder länger draußen zu sein.
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  • Buchbesprechung: "Junges Pferd - was nun?" von Karin Tillisch



    Zum meinem Geburtstag im letzten Jahr habe ich einen Gutschein für ein Buch über Jungpferdeerziehung bekommen. Diesen habe ich im Januar dann endlich auch eingelöst und mich für dieses Buch entschieden.

    In dieser Woche nun habe ich es zu Ende gelesen.
    Ich muß leider feststellen, daß das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt hat.
    Gut gefallen hat mir, daß die Autorin viele verschiedene Bereiche des Pferdelebens aufführt. Doch leider "kratzt" sie die Themen immer nur an und geht nirgendwo richtig in die Tiefe.

    Insgesamt war es zwar interessant zu lesen hat mir aber nicht viel neues "beigebracht".
    Schade, aber das weiß man ja vorher nie.
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  • Joey's neue Schuhe

    Wie gerade angekündigt, habe ich Joey heute zum ersten Mal die Easyboots auf einem Ausritt angezogen, nachdem ich vergangene Woche den Klett an den Gamaschen beim Schuster hatte verlängern lassen. Joey's Fesseln sind nämlich eigentlich zu dick für Größe 1 aber die Hufe sind eben so klein.
    Sie paßten immer noch gut, obwohl der letzte Hufschnedetermin bereits 4 Wochen zurückliegt.
    Er lief damit wirklich gut von Anfang an. Im Schritt bemerkte ich keinen Unterschied zum barhuf laufen.
    Im Trab lief er noch etwas vorsichtig, da er erst lernen muß, nicht mit den Schuhen aneinander zu stoßen.
    Im Galopp war das noch etwas schwieriger. Aber ich bin sehr optimistisch, daß er das schnell lernen wird.
    Wichtig war für mich zu sehen, daß er das Hufklopfen und -treten, das er mit den Boa's immer gemacht hat, mit den Easyboots überhaupt nicht mehr macht. Das heißt für mich, daß sie ihn gar nicht stören und das ist die Voraussetzung, wenn ich sie auch auf Mehrtagesritten einsetzen möchte.

    Auf dem längern Galoppstück, wo wir dann auch mal ein bißchen Gas gaben, hat sich an einem der hinteren Schuhe der Verschluß geöffnet. So konnte sicher der Schuh verdrehen. Doch durch die Gamasche ging er nicht fliegen. Joey hielt sofort an und ich konnte es schnell wieder in Ordnung bringen.
    Doch das beunruhigt mich nicht, da wir sowieso vorhaben, die Verschlüsse gegen die neueren auszutauschen. Bei diesen kann der Verschluß nicht so einfach von selbst aufgehen. Viel wichtiger war zu sehen, daß Joey keine Panik durch den hängengebliebenen Schuh bekommen hatte und sich auch beim Wiederanziehen ruhig verhielt.

    Ebenfalls positiv war, daß er überhaupt nicht rutschte, obwohl es sehr matschig war. Der Trotterbeschlag war wirklich super. So werden wir wohl in absehbarer Zeit Sassico's Schuhe auch damit besohlen.

    Alles in allem war es wirklich ein guter Testritt, der mich optimistisch macht, daß wir im Sommer auf einen Beschlag für die Wanderritte verzichten können.

    die Schuhe machen lustige Abdrücke
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  • Wahnsinn: 2 Stunden unterwegs !!!

    Bis zum Nachmittag war der Schnee zum Glück wieder weggetaut, so daß wir eine ordentliche Runde ausreiten konnten.
    Wir waren um halb zwei am Stall und hatten seit langer Zeit mal wieder Gesellschaft von der ältesten Tochter unseres Hofchefs.
    Sie bekommt immer noch Reitunterricht und hat so noch viel gelernt. Wie selbstverständlich packte sie mit an: Halfterte Joey und band in an, holte Trense und Pad und putzte Joey. Wenn Sassico ihr zu sehr auf die Pelle rückte, schickte sie ihn selbstbewußt weg. War schön anzusehen.

    Natürlich durfte sie dann auch ein bißchen reiten: Auf Joey vom Stall auf den Paddock und solange um den Hänger rum, bis ich bei Sassico nachgegurtet hatte. Dann noch bis vor die Tür.



    Um zwei ging es dann los. Christian schlug die Irresheimer Runde vor und ich stimmte zu. Joey lief heute das erste Mal mit seinen neuen Hufschuhen, doch dazu schreibe ich einen separaten Bericht.
    Wir sahen, daß uns zwei Reiter entgegenkamen. In der letzten Zeit ist bei uns im Feld einiges los an Pferden. Ganz ungewohnt.
    Doch als wir hinter den Büschen um die Ecke bogen, hatten die beiden umgedreht und ritten von uns weg.
    Hmm... komisch dachten wir. Doch als sie auf den nächsten Weg rechts abbogen und eine Reiterin von ihrem Pferd glitt, sahen wir, warum sie das wohl getan hatten: Sie waren ohne Sattel unterwegs und die Pferde begannen mehrmals zu wiehern, als sie unsere Beiden sahen. Da war ihnen ein Treffen wohl zu heikel gewesen.

    Wir bogen links in Richtung Jsweiler ab. Am Ortsrand ist sei Ende letzten Jahres ein neuer Offenstall mit zwei Pferden. Die sind immer ganz neugierig, wiehern auch mal aber bleiben sehr ruhig, wenn wir direkt an ihnen vorbei reiten. Ein Schimmel und ein kleineres geschecktes Pferd. Sieht von der Zeichnung her meinem Joey ein bißchen ähnlich. Auch so ein "Appaloosa". Doch muß er wohl mal einen Unfall oder so gehabt haben, denn sein Schweif ist nur noch ein Stummel.

    Als wir auf die angrenzenden Graswege einbogen konnten wir auch mal ein bißchen traben. Es war zwar insgesamt ziemlich matschig, doch wo viel Gras war ging es ganz gut.
    In der Ferne sahen wir bereits wieder Pferde kommen. Wirklich viel los an so einem Sonntagnachmittag.





    Als wir näher kamen, erkannten wir die Gruppe: Es waren drei Hunde dabei, eine Reiterin mit Handpferd und eine Frau führte einen Friesen. Wir waren der Frau schon öfter begegnet doch noch nie mit allen ihren Tieren auf einmal.
    Das war Joey wohl unheimlich. Er wurde unruhig und hibbelig und hätte am liebsten auf der Stelle kehrt gemacht. Ich konnte ihn doch überzeugen nicht gleich Reissaus zu nehmen. Sassico ging dann todesmutig vor, während Joey fing an laut zu prusten und zu schnauben. Er zeigte seit langem mal wieder, daß er zu 25% arabischen Blut hat: Hengsthals und Trippelschritt.
    Auch der Hafi, der als Handpferd geführt wurde, war ein bißchen nervös geworden. Er ist noch recht jung. Aber alle hatten ihre Tierchen im Griff und so ging für beide Gruppen der Ausflug in die entgegengesetzte Richtung weiter.

    Auf unserem langen Galoppstück bei Irresheim gaben wir dann ein bißchen Gas. Dummerweise löste sich einer der Hufschuhe und wir wurden unfreiwillig ausgebremst. Schnell abgestiegen und den Schuh gerichtet und weiter ging's. Dann aber im Schritt.
    Nach der Strasse führten wir wieder mal ein ganzes Stück.
    Sassico war wirklich fit. Wir denken, daß der Hafer (Der Hafi kriegt Hafer) eine erste Wirkung zeigt. Joey und ich mußten heute fast nicht warten.

    Nach zwei Stunden und 15 Minuten waren wir dann wieder zurück am Stall. So "lang" waren wir in diesem Jahr noch nicht unterwegs gewesen. Das hat sehr gut getan.

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  • "Man fasst es nicht!"

    Gestern Abend waren Christian und ich auf einer Geburtstagsfeier. Ronja war auch mit dabei und als Christian vom Spaziergang um halb elf zurück kam, erzählte er, daß es erneut scheite und draußen bereits wieder alles weiß sei.
    Das war ehrlich nicht annähernd das, was ich hören wollte.
    Als wir dann nachts um drei nach Hause fuhren, mußte ich erst mal wieder das Auto unter dem Schnee freilegen.
    Es war sehr nasser Schnee, denn es waren ungefähr 2°C über Null.

    Heute früh um halb neun klingelte dann mein Wecker und der Blick aus dem Badezimmerfenster ließ mich erschaudern: Immer noch alles weiß ! :-( Langsam machte sich schon Verzweiflung in mir breit.

    unser Garten heute Morgen


    Ich fuhr mit Ronja zum Stall und fütterte die Pferde.
    Natürlich schaute ich auch nach, ob das Wasser lief. Das tat es und leider sogar immer weiter. Es hatte sich wahrscheinlich ein kleines Stück Stroh oder ähnliches hineingeklemmt. Das hatten wir schon öfter mal im Winter nach längerem Frost.
    Zum Glück war aber noch nicht viel hinausgelaufen und der Stall noch trocken. Ich brachte es in Ordnung und brauchte den Bottich draußen nicht füllen, da es ja deutliche Plusgrade hatte.

    Dann ging es mit Ronja ins Feld. Zum joggen war der Schnee allerdings wirklich ideal heute. Er federte ein bißchen und ließ mich gut laufen.
    Wenigstens etwas Positives, das ich ihm abgewinnen konnte.
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  • Harter Winter für Wildtiere

    Der Winter ist ja nicht nur für uns sehr hart gewesen. Auch die Wildtiere leiden.

    Man sieht viel mehr Hasen und auch Rehe...

    Und angeblich ist so ein Winter ganz gut, damit wir im Sommer weniger Ungeziefer haben. Aber das stimmt wohl gar nicht. Es kommt auf Frost im Frühjahr an.

    Zeitonline hat einen längeren Artikel dazu veröffentlicht. Das Ganze kann man hier nachlesen
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