An diesem Wochenende hat Ute Frami auf Nala's Paddock untergebracht und konnte so Samstag und Sonntag mit uns reiten.
So trafen wir uns am Samstag um 14 Uhr auf halber Strecke und willigten in Sonja's Streckenvorschlag ein: über Hochkirchen sollte es am Neffelbach entlang nach Eggersheim und dann wieder nach Hause gehen.
Da reichlich dunkle Wolken am Himmel durchzogen, waren wir alle mit Regenmänteln ausgestattet. Es pfiff ein kräftiger Wind, der zum Glück verhinderte, daß wir naß wurden.
Über die Felder ging es an Irresheim vorbei in Richtung Hochkirchen. Um dorthin zu gelangen mußten wir ein ganzes Stück an der Strasse entlang reiten und an einer größeren Kreuzung links abbiegen. Als wir uns eingeordnet hatten, hielt Joey die ganze Gruppe kurz auf, weil er vor den breiten weißen Haltelinien zurückschreckte. Frami übernahm dann die Führung und es ging gut weiter.
Dann waren wir auch schon am Bach angekommen und ritten nach Eggersheim.
In dem kleinen Örtchen waren ein paar Jugendliche wild mit ihren Fahrrädern unterwegs.... doch als sie uns sahen, fuhren sie an die Seite und ließen und vorbei.
Hinter Eggersheim beginnt meine "Lieblingsstrecke": Es geht an einem Graben und Wiesen entlang mit vielen Bäumen rechts und links. Der Weg ist sehr gut und so nutzten wir ihn für einen schönen Trab.
Dann geht es einen kleinen Hügel hoch und noch ein Stück durch Hecken und Bäume, bevor der Weg wieder auf's Feld führt.
Hier am Rand machten wir eine kleine Pause zum Ausruhen.
Nach einer Viertelstunde ging es dann wieder weiter und über Lüxheim in Richtung Heimat.
In Lüxheim standen zwei Pferde auf einer Weide: ein kleines Pony, das mit einer Longe angebunden war. Da fragt man sich wirklich, was manche Menschen im Kopf haben.
Und ein Vollblut, das auf der Nachbarweide stand. Wobei....stehen ist wohl das falsche Wort. Das Pferd rannte mit erhobenem Schweif und aufgeblähten Nüstern auf und ab. Dabei kam es einige Male an den Zaun. Also war dort kein Strom drauf. Ich hoffte einfach nur, daß das Pferd nicht durch den Zaun gehen würde. Dann waren wir um die nächste Ecke gebogen und ich nehme an, daß es sich beruhigen konnte.
Auf dem Rückweg kam dann auch sogar noch die Sonne raus. Gegen 17 Uhr trennten wir uns und ritten in unsere "Heimat"-Ställe. Wir verabredeten uns für den Sonntag um halb elf. Dann wollten wir nach Rommelsheim reiten.