Einträge für April 2009

  • April, 2009
  • Vorbereitungen für einen Zwei-Tages-Ritt

    Da wir diese Woche auf unseren nächsten Zwei-Tages-Ritt starten, habe ich mir überlegt, daß ich hier mal eine Art Chek-Liste einstellen möchte. Zum einen für mich als Erinnerung (für's nächste Mal ;-) ) und zum anderen könnte es ja vielleicht auch für andere nützlich sein.

    Als erstes muß ein geeigneter Termin für den Wanderritt gefunden werden. Je mehr Reiter dabei sind, desto schwieriger ist das.
    Hat sich ein Termin gefunden, sollte ein Ziel ausgesucht werden.
    Dabei ist es wichtig vorher zu überlegen, ob man vom heimatlichen Stall aus starten möchte, ober zuerst verladet und dann in einem anderen Gebiet beginnt.
    Da für uns Nebelreiter aus verschiedenen Gründen Verladen nicht in Frage kommt, sind natürlich die Ziele begrenzt. Der Wanderreitbetrieb in Bürvenich, wo wir letztes Jahr waren, hat leider keinen Platz und so mußten wir umdisponieren. Ute hatte die rettende Idee und so können wir nun nach Obermaubach zum Gut Mausauel reiten. Daraus haben wir gelernt, daß man nicht allzu spät buchen sollte.
    Die Strecke wir ca. 30 - 35 km lang sein. Das ist eine Strecke, von der wir wissen, daß unsere Pferde sie gut bewältigen können.
    Ist das Ziel gefunden, muß die Route, die geritten werden soll, besprochen und am besten auf einer Karte eingetragen werden.
    Sinnvoll ist es, sich die passenden Kartenausschnitte auf DIN A 4 zu kopieren.
    Ich schiebe sie in Klarsichthüllen und falte sie dann zwei Mal. So kann ich sie gut auch zu Pferd einsehen (auch bei Regen).

    In der Zeit vor dem Wanderritt ist ein gutes Training von Pferden und Reitern sehr wichtig. Es sollte eine gute Mischung aus längeren und kürzeren Ritten sein und natürlich weiteres für jedes Pferd individuelles Training (wie longieren etc.)

    Die Pferde sollten für den Ritt in guter gesundheitlicher Verfassung sein.
    Sind sie das nicht, sollte lieber auf den Ritt verzichtet werden. So etwas ist natürlich schade, doch ist ein Pferd eben ein Lebewesen und kein Sportgerät. Reiter und Pferd sind Partner und da sollte auf beide Rücksicht genommen werden.

    Nun komme ich zu den direkten Vorbereitungen in den letzten Tagen vor dem Ritt:

    + Kartenmaterial vorbereiten und zurechtlegen
    + Satteltaschen aufräumen und Inhalt überprüfen:
    --- Erste Hilfe und Medikamente: Pflaster, Desinfektionsspray, Schere, Schmerzmittel, Insektenstich-Gel
    --- Einmalhandschuhe und Tüte, um Pferdeäpfel in Ortschaften zu entfernen
    --- Kugelschreiber und Blöckchen
    --- Putzzeug und Hufbearbeitungsutensilien

    folgende Dingen werden für den Trosser bereitgestellt (sollte man ohne Trosser unterwegs sein, muß man sich da etwas anderes überlegen):

    + Futtereimer und Futter für die Pferde
    + Schlafsäcke und Kissen
    + Picknick-Rucksack
    + Reisetasche:
    --- Unterwäsche und Socken
    --- Schlafanzug
    --- Ersatzkleidung
    --- GPS-Kabel und Kamera-Kabel
    --- Laptop
    --- Müllbeutel
    ---Verpflegung für den zweiten Tag
    + Hufschuhersatzmaterial

    Ebenfalls im Vorfeld (nicht zu spät, um evtl. noch Reparaturen durchführen oder Ersatzt beschaffen zu können) sollte die Ausrüstung überprüft werden:

    + Sättel überprüfen, reinigen und mit Bienenwachs pflegen
    + Trense und Zügel überprüfen
    + Satteltaschen reinigen und mit Bienenwachs pflegen
    + Schuhwerk überprüfen
    + Hufschuhe prüfen

    Am Tag des Rittes können dann die Taschen gepackt werden und los kann's gehen.
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  • Fotoshooting bei Joey und Sassico - Teil 2

    weiter geht es mit ein paar Bildern vom 14.04.09





















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  • Letzter kleiner Ritt vor der großen Tour

    Für nächstes Wochenende ist unser nächster Zwei-Tages-Ritt geplant. Diesmal geht es nach Obermaubach zum Gut Mausauel.
    Wir reiten freitags hin und samstags wieder heim. Deshalb hatten wir uns für heute nur eine kleine Runde vorgenommen.
    Bei ziemlich warmem Wetter und tollem Sonnenschein machten wir (Christian und Kerstin) uns um halb zehn auf den Weg.
    Wir wollten noch mal Richtung Rommelsheim runter und von dort über's Girbelsrather Wäldchen zurück nach Hause.
    Die Pferde waren anfangs recht guckig. So war das "Üben von Zivilisation" in Frauwüllesheim und Rommelsheim heute eine wirkliche Übung.

    In Rommelsheim kamen wir dann wieder an dem schicken Kaltblüter (siehe hierzu Traute Zweisamkeit am weißen Sonntag), der diesmal mit einem Pony zusammen auf einer anderen Weide stand. Nun ja Weide möchte ich das eigentlich gar nicht nennen. Eher Hügellandschaft. Auf diesem Stück waren praktisch überall Erdhügel aufgeschüttet, so daß die Pferde fast gar nicht auf einer ebenen Fläche laufen konnten. Aber das krasseste an dieser "Wiese" war der Zaun. Der bestand quasi nur aus einer Litze. Und daß die so einen aufgeregten Kaltblüter vom Ausbruch abhält, wage ich doch mal zu bezweifeln. Naja zum Glück blieb er drinnen.

    Ein Stück weiter auf diesem Weg kam uns ein Mann mit einem etwa dreijährigen Mädchen an der Hand entgegen. Von weitem rief sie schon "Hallo" und winkte uns. Wir winkten zurück und grüßten.
    Der Mann hatte eine Möhre dabei (die wollten wohl den Kaltblüter und das Pony füttern gehen). Er fragte aber statt dessen nun uns, ob er sie unseren Ponys füttern dürfte. Wir sagten "ja" und er gab jedem eine halbe. Dann nahm er seine - wie sich herausstellte - Enkelin auf den Arm und sie konnte Joey und Sassico streicheln. Sie war gar nicht ängstlich und hatte ihren Spaß.
    Christian bot ihr an, sich mal vor ihn auf Sassico zu setzen. Der Opa hob sie rauf und sie hatte noch mehr Spaß. Doch dann wollte sie auch wieder runter.
    Ihre Tante kam durch den Garten mit der Kamera und meinte das Kind müsse noch mal rauf für ein Bild. Diesmal nahm ich sie zu mir auf Joey, da sie auf dem Sattel ohne Horn besser sitzen konnte. Sie strahlte über's ganze Gesicht und die Tante machte fleißig Fotos.
    Danach verabschiedeten wir uns und ritten weiter.
    Auch wir strahlten, hatten wir doch dem kleinen Mädchen eine schöne Freude machen können. Außerdem waren wir sehr zufrieden mit Joey und Sassico, die das alles so problemlos mit sich hatten machen lassen.

    Der nächste Weg an den Pappeln lang, lud uns zu einem flotten Galopp ein, den wir und die Ponys sehr genossen. Da wir gut in der Zeit lagen, machten wir noch einen Schlenker um das Girbelsrather Wäldchen und legten auf dem Heimweg noch ein kleines Wettrennen ein. Nun ja und was soll ich sagen ? Joey hat gewonnen !!!!!! :-P

    Fotos von diesem Ritt gibt es keine. Ich hab die Kamera heute zu hause gelassen. Benutzt also einfach Eure Phantasie und stellt Euch Felder (grün und rapsgelb) und Bäume mit frischen grünen Blättern vor.
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  • Pferdeseitenwettbewerb.. Schade

    Ich hatte es ja schon im Eintrag Nominierung angekündigt, dass ich diesem Wettbewerb SEHR misstrauisch gegenüber stand. Aber die Reaktion des Anbieters war freundlich und aufgeschlossen. Also haben wir uns gedacht, wir wollen mal nicht so sein und machen mit.
    Kann uns ja nichs passieren.

    Zuerst wurde die Nominierungsphase verlängert. Siehe hier. Kann man machen, muss man aber nicht. Aber mir persönlich ist das ja egal...

    Dann startete die Abstimmung. Kerstin und ich habe nicht abgestimmt, wir wollten doch mal sehen, wie weit wir kommen. (Möglichkeiten hätte ich genug gehabt, nutze ich doch mittlerweile für 80% aller Firmen, mit denenich in Kontakt trete eine einzelne Adresse.) Aber ein bisschen Werbung habe ich gemacht. Mal schauen, ob irgendwann in naher Zeit Bekannte Werbemails zum Thema Pferde und Reiten bekommen...

    Am Tag nach dem Abstimmungsende bekam ich dann eine Mail, dass wir zweiter geworden sind. Man würde dann wegen der Pokalübergabe auf uns zukommen.
    Da angedeutet wurde, dass die Übergabe evtl auf der Equitana stattfinden könnte, habe ich dann nochmal nachgefragt, weil Kerstin und ich dann evtl für die Übrgabe zur Equitana gefahren wären. Da hiess es dann aber, dass die Firma mit der Gravur nicht fertig werden würde. Und das es mit der Equitana nicht klappt.

    Seitdem herrscht Funkstille. Ich vermute mal, dass der Wettbewerb dem Veranstalter nicht den Zulauf gebracht hatte, den er sich erhofft hat.
    Also ganz Funkstille kann man nicht sagen, immerhin gab es zu dem Wettbewerb noch eine Zwischenfrage auf twitter. Diese ist aber auch schon fast 4 Wochen alt, und seitdem hat sich da auch nichts mehr getan.

    Nicht, dass ich besonders scharf auf den Pokal wäre, aber die Bedenken, die ich anfangs hatte, haben sich in meinen Augen bestätigt.

    Gut das wir teilgenommen haben, so wissen wir es wenigstens.

    Noch am Rande: Während wir unsere Seite mit einem silbernen Pokal schmücken können, hat Astrid die mit ihrer Seite Pferdethema den Sonderpreis erhalten hat, keine passende Grafik bekommen. Ich persönlich finde, das wäre notwendig gewesen.

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  • Fotoshooting bei Joey und Sassico - Teil 1

    Am 14.04.2009 war eine (auch pferdebegeisterete) Freundin ( Danke Steffi !) bei uns am Stall und ist mit ihrer Spiegelreflexkamera auf unsere Jungs "losgegangen". Hier könnt Ihr Euch ein paar der - wie ich finde - tollen Ergebnisse ansehen:











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  • Traute Zweisamkeit am weißen Sonntag

    Da im Stall Bein an diesem Wochenende die Wurmkuren an alle freiwilligen (und unfreiwilligen ;-) ) verteilt wurden, mußten Christian und ich heute allein mit unseren Ponys losziehen.
    Wir starteten um halb elf, nachdem wir den Beiden noch einen ganzen Haufen Winterfell herausgebürstet hatten. Zunächst war es noch etwas diesig, doch schnell klarte der Himmel auf und die Sonne begleitete uns.

    Vor dem Abritt...Joey schläft noch halb


    Christian hatte gestern die Rommelsheimer Runde vorgeschlagen und ich hatte zugestimmt. Gutes Training für unseren Wanderritt in knapp zwei Wochen aber dennoch nicht zuuu weit, denn wir erwarteten heute Nachmittag noch Besuch.

    Greifvögel


    Nach einer Stunde Reitzeit kamen wir am Ortsrand von Rommelsheim an. Auf einer Wiese dort stand ein wirklich schicker Kaltblüter, den wir bisher dort noch nie gesehen hatten. Sassico war ganz begeistert von dem Kerl und er wieherte uns lautstark hinterher.
    Ich war schon ein bißchen in Sorge, denn das Pferd stand auf einer mit Stacheldraht eingezäumten Wiese und legte immer wieder den Kopf über den Zaun. Außerdem fiel uns auf, daß das Tor der Weide gar nicht geschlossen war und das Pferd hätte auf den gesamten Hof laufen können. Der war zwar komplett eingezäumt, doch standen dort sehr viel Gegenstände herum, an denen sich das Pferd böse hätte verletzen können. Ich hoffe, es war nur eine Ausnahme, das der hübsche Kerl auf dieser Weide stehen mußte.
    Kurz hinter dieser Wiese steht das Sportheim und da heute weißer Sonntag ist, wurde dort eine Kommunion gefeiert. Dadurch standen dort sehr viele Autos. Von links bog noch eins vor uns ein und ein weiteres dahinter ließ uns vor und fuhr dann hinter uns her. Von vorn kamen dann noch zwei Leute mit einem Hund. Da war also einiges los um unsere Ponys. Doch sie ließen sich gar nicht beirren und marschierten mutig durch das Gewusel.
    Danach waren dann das Überqueren der kleinen Brücke und der restliche Weg durch den Ort ein Klacks.
    Als wir Rommelsheim verlassen hatten, erstreckten sich vor uns jede Menge gelber Rapsfelder. Ein herrliches Bild. Von rechts kam eine Frau mit ihrem Hund und spontan baten wir sie (ganz nach Ute's Vorbild) ein Bild von uns zu machen.
    Sie war sehr nett und sagte sofort JA ! Sie band ihren Hund kurz an und machte das Bild. Wir bedankten uns bei ihr und ritten weiter.

    und dieses Foto hat sie geschossen


    Raps wohin das Auge blickt


    Christian hat mir ein Rapsblümchen geschenkt. Damit konnte ich Joey schmücken !


    Ein Stück weiter auf dem Weg kamen uns zwei Reiter entgegen. Die hatten es Sassico angetan. Er wollte lieber mit ihnen weitergehen als mit Joey. Doch Christian konnte ihn doch noch überzeugen.

    vorbei an den Windrädern


    Der nächste Weg war ein schöner langer Grasweg.
    Wir gaben den Ponys die Zügel und ließen sie etwas Tempo machen. Joey war hinter Sassico und als Christian abbremste merkte ich, daß es ihm noch nicht gereicht hatte. So ging ich nach vorn und wir starteten erneut. Doch Joey war unsicher mit Sassico im Rücken und stockte. Leider hat er seine Angst vor anderen Pferden hinter sich noch immer nicht ganz abgelegt.
    So blieb Christian mit Sassico im Schritt und ich ließ Joey noch einmal bis zum Ende des Weges galoppieren. Zurück ging es dann im Trab und dann waren wir vier wieder vereint.
    Von dort aus ritten wir weiter nach Jakobwüllesheim. Auf dem Weg dorthin konnten wir nochmal ausgiebig durch's Wasser gehen üben, denn nach dem Dauerregen vom Freitag gab es reichlich Pfützen.

    Blütenschnee


    Christian und Sassico


    Der Ritt durch den Ort war sehr unspektakulär. Die Pferdis waren saucool und marschierten auch an einer sehr engen Stelle problemlos vorbei:
    Ein Lieferwagen eines Partyservices (hm lecker Kommunionessen !) versperrte die Strasse. So mußten wir über den Bürgersteig zwischen den Vorgärten und einer Reihe geparkter PKW.

    in Jakobwüllesheim


    Die Sonne begleitete uns.


    Wölkchen


    im Trab hinter Joey her


    Auf dem Rückweg entschieden wir dann auch noch Jsweiler zur Übung zu durchreiten. Und wieder an derselben Stelle wie immer: STOP ! Hier gehen wir nicht weiter. Doch nach kurzem deutlichen Überzeugen, konnten wir weiterreiten. Und dann sah ich sie: Eine Kuh, die frei umher lief.

    die Kuh ist los


    Mein erster Instinkt war: Umdrehen ! Aber dann hofften wir einfach, daß sie uns ignorieren würde und ritten an ihr vorbei. Joey und Sassico haben zum Glück gar nicht bemerkt, daß dort ne Kuh stand.
    Auf einem schönen Grasweg gab es dann noch einen Galopp zum Abschluß und schon waren wir nach dreieinhalb Stunden wieder daheim.
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  • Zahlenspiele Wasserverbrauch

    Als wir vor gut 11 Tagen die Wiesen aufgemacht haben, habe ich am selben Tag unser Wasserfass aufgefüllt. Dieses Wasserfass fasst circa 250 Liter.

    Aus den Zeiten wo Joey noch bei Kerstin's Eltern alleine stand wissen wir, dass er pro Tag ca 2 Eimer Wasser also knapp 20 Liter trinkt, wenn er z.B. im Winter nur Heu frisst und kein Wasser über Gras aufnimmt.

    Im Winter wenn unsere beiden auch viel Heu fressen, ist das Fass ca. alle 4 Tage zu 2/3 leer.
    Das passt ja auch 2 Pferde mal 20 Liter pro Tag mal 4 Tage macht 160 Liter. 160 Liter sind ungefähr 2/3 des Wasserfasses.

    Warum ich das alles erzähle?
    Seitdem die Wiesen offen sind, mussten wir das Fass nicht mehr füllen. Da fehlen -grob geschätzt- knapp 40 Liter.

    Also rechne ich wieder:
    2 Pferde mal 20 Liter mal 11 Tage sind 440 Liter. Abzgl. der 40 Liter die im Fass fehlen, müssen die beiden 400 Liter Wasser über Gras und Tau aufgenommen haben.

    Natürlich ist momentan im Gras viel Feuchtigkeit drin. Im Sommer wird das wieder mehr werden.. Aber ich fand es jetzt faszinierend sich die Zahl der 400 Liter Wasser einmal bewusst zu machen.
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