Einträge für September 2008

  • September, 2008
  • Sassico macht sich

    Manche Dinge vermisst man einfach nicht. Die fallen gar nicht auf, wenn sie nicht mehr da sind.

    Und diese Woche viel mir etwas auf, was ich schon lange nicht mehr gesehen hatte:

    Ein unzufriedenes Gesicht bei Sassico. Jaja, ich weiss, Pferde haben keine Mimik. Da war ich früher auch total von überzeugt.
    Aber mittlerweile sehe ich Sassico schon an, wie er drauf ist.

    Und er hat Tage, da ist er einfach mies drauf. Diese Tage die jeder von uns kennt, wo man sich selber nicht leiden kann, unzufrieden ist mit sich und der Welt und am liebsten nicht aufstehen würde.

    Irgendwie ist mir das Gesicht und die Stimmung schon lange nicht mehr aufgefallen. Entweder er war sehr zufrieden mit dem Wetter das wir jetzt im Sommer hatten, oder er die Pause die ihm seine Hufe beschert haben einfach mal gebraucht.
    Oder das klären der Rangfolge hat jetzt einen Status erreicht, der ihn zufriedener sein lässt.
    Eine Möglichkeit ist das Alter. Joey ist wohl auch mit 10 Jahren nochmal ruhiger geworden. Sassico wird auch bald 10 vielleicht kommt da die Reife des Alters ggg


    Wer weiß, woran es letzendlich liegt, verraten wird er es mir nicht. Mal schauen, ob diese Launen im Winter wieder kommen und ob sie mir auffallen.
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  • Netzfundstücke II

    Vor einiger Zeit hatte ich in diesem Artikel

    Netzfundstücke I darüber berichtet, dass eine virtuelle Pferdemesse im Aufbau ist.

    Mittlerweile ist diese unter Pferdemesse.de zu erreichen. Ich habe gestern mal ein wenig Zeit auf dieser "Messe" verbracht.

    Zur Zeit gibt es 44 Messestände. (Der FN Verlag hat mehrere Stände gebucht.) Von diesen 44 Ständen sind 15(!) noch nicht eingerichtet.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich diese Messe für einen der Anbieter lohnt:

    - • Die Stände sehen alle gleich aus.
    - • Die Möglichkeit verschiedene Produkte anzubieten sind sehr gering.
    - • Besucher und Anbieter werden in meinen Augen auf der Messe eingesperrt. Die Anbieter können zwar die Adresse ihrer Internetseite hinterlegen, aber diese ist nicht klickbar.
    Wenn ich also auf die Anbieterseite möchte, muss ich die Adresse abtippen. Da es auf der Pferdemesse keine Möglichkeit des Verkaufens gibt, ist das in meinen Augen mehr als schlecht.

    Ich muss mich korrigieren: Man kann doch zur Webseite des Anbieters gelangen, sofern man Popups erlaubt. Mein Firefox hat mir nicht gemeldet das er einPopup gesperrt hat, sonst hätte ich das schneller gemerkt.

    Mal schauen, ob die es schaffen noch mehr Anbieter ins Boot zu holen. Angeblich stecken Sie viel Geld in Werbung (z.b. Reitforum.de) und versuchen ihre Seiten für Suchmaschinen attraktiv zu gestalten.

    Es scheint sich ja um ein funktionierendes Geschäfstmodell zu handeln. Für überflüssig halte ich es trotzdem.

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  • Wegkreuz XXXVIII







    Ausnahmsweise mehrere Bilder von einem Kreuz:

    Dieses Kreuz wird wohl regelmässig gepflegt. An der Rückenlehne der vorderen Bank ist eine Kniebank befestigt. und vor dem Kreuz sieht man einige Grablichter.

    Das Kreuz befindet sich in der Nähe von Buir. Hier haben wir gestern Pause gemacht.
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  • Wegkreuz XXXVII



    Dieses Wegkreuz steht bei Irresheim. Schon öfter gesehen und jetzt mal die Gelegenheit für ein Foto genutzt.
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  • "HALT !!! SCHUH WEG !"

    Für heute hatten wir uns eigentlich nichts Großes mit den Pferden vorgenommen, da wir davon ausgegangen waren, daß es gestern Abend spät geworden wäre. Daher hatten wir uns auch nicht mit Sonja für heute verabredet.
    Doch soo spät war es nicht geworden und wir waren beide heute Morgen recht früh wach. So fuhren wir gegen 10 Uhr in den Stall und wollten doch das wundervolle Wetter ausnutzen und eine größere Tour machen.
    Zuerst wollte ich allerdings nach dem Füttern noch eine Einheit Verladetraining einschieben. Heute hat es wirklich schon wieder ganz prima und flott geklappt. Noch eine Frage von Tagen bis es dann wieder Routine geworden ist.
    Christian hatte netterweise in der Zeit schon mal alle Utensilien nach vorn geholt, so daß ich dann gleich mit dem Putzen loslegen konnte. Schnell waren die Hufe sauber und die Schuhe angezogen. Das geht auch mit Übung immer schneller und besser.

    alles fertig - gleich geht es los


    Um kurz vor elf waren wir aufgesessen und abrittbereit, als mir nach ein paar Metern auffiel, daß ich keine Handschuhe anhatte. "Ach" fiel mir ein "die sind ja in meinen Taschen !" Doch einer war beim Aufsteigen herausgefallen und lag noch neben dem Klotz, von dem ich immer aufsteige. So ritt ich schnell noch einmal zurück, um ihn anzuziehen und dann konnte es wirklich losgehen.
    Im vollen Sonnenschein bei wirklich azurblauem Himmel ritten wir Richtung Eschweiler über Feld vom Hof.

    die letzten Maisfelder stehen noch


    die Kläranlage bei Eschweiler über Feld


    Kurz vor Eschweiler sahen wir eine Frau mit zwei Hunden: ein Neufundländer und ein Jack-Russel-Terrier. Schwups, war der Terrier im Maisfeld verschwunden. Wir ritten mit Augen auf das Maisfeld näher in der Erwartung, daß jederzeit der kleine Hund herausgestürmt kommen könnte. Die Frau sagte zu uns: "Vorsicht, da ist ein geisteskranker Hund im Feld und sucht eine Katze!" Wir mußten schmunzeln, dankten für die Info und ritten weiter. Als wir ein paar Meter vorbei waren, rief sie uns noch nach, daß er wieder da sei. Das war sehr nett von ihr.

    Von dort ging es ohne weitere erwähnenswerte Geschehnisse nach Golzheim. Dort sahen wir von weitem eine Frau mit Hund auf uns zukommen. Wir ritten an den rechten Wegrand und hintereinander. Der Hund begann zu bellen und die Frau ließ ihn sich an den Wegrand hinlegen. Als wir kurz vor den Beiden waren, erkannte ich die Frau. Sie hatte früher mal dasselbe Pflegepferd wie ich. Wir haben uns jetzt schon ewig nicht mehr gesehen. Wir begrüßten uns und sprachen ein paar Worte miteinander. Dann wünschten wir uns einen schönen Sonntag und wir ritten weiter.

    Christian und Sassico unterwegs


    Der Weg führte uns in die Nähe von Buir und dann weiter zu den Wolfskaulerhöfen. Dort standen zwei Pferd auf der Weide. Das erste sah uns schon von weitem. Es schaute zu wie wir näher kamen und als wir direkt neben der Weide waren, wieherte es einmal laut. Doch Joey und Sassico hatten scheinbar keine Lust zu antworten. So entschied der Rappe seine Zeit nicht zu vergeuden und senkte sofort wieder den Kopf zum Fressen. Das andere Pferd kam zum Zaun gelaufen und begleitete uns ein kleines Stück.

    Guten Appetit - Sonne und frische Luft machen hungrig


    Wir trabten noch mal ein kleines Stück und ritten dann auf unseren erwählten Pausenplatz zu. Dort ließen wir die Pferde ungefähr 20 Minuten grasen (Sassico fraß jedoch lieber eine Zuckerrübe, die er am Wegrand entdeckte) und ruhten uns etwas aus.

    auf dem Weg zum Pausenplatz


    für gute Fotos begebe ich mich in jede Position


    sowas kommt dann raus, wenn man ein sehr neugieriges Pferd hat


    und dann kann es schnell passieren, daß man auch mal umfällt


    ganz nah am Windrad


    Um 13 Uhr machten wir uns wieder auf den Weg. Wir waren wohl beide etwas in Gedanken, denn mir fiel erst an der nächsten Wegkreuzung auf, daß Sassico einen Hufschuh verloren hatte. Okay also umdrehen und den Schuh schnell holen. Da merkten wir erst, daß er schon vor einer ganzen Weile mitten auf dem Weg abgefallen war. Nun gut nützt ja nix !
    Zurückreiten, Schuh wieder anziehen und weiter ging's.
    Im Feld war einiges los: Wir sahen viele Hunde-Gassi-Geher, Fahrradfahrer aber auch zwei Reiterpärchen und sogar eine Kutsche.

    Kutsche unterwegs


    Als wir einige Zeit später auf einen schönen Grasweg einbogen wollten wir noch mal einen Galopp einlegen. Doch das hätten wir besser sein gelassen:

    Sassico verlor zwei Schuhe. Ich rief von hinten "HALT!!! SCHUH WEG!" Wir hielten wieder an und Christian zog Sassico wieder an. Wir dachten uns :"Auf ein Neues ! Hat ja eben auch gehalten" Doch nach nur wenigen Metern passierte dasselbe in Grün. Ich rief wieder und wir sammelten die Schuhe wieder ein. Doch wir wollten uns nicht geschlagen geben und versuchten es noch mal. Diesmal zuerst im Trab. Da hielt alles. Dann galoppierte Christian Sassico an und SCHWUUUUUPS war wieder ein Schuh weg. Also wieder runter, Schuh holen, anziehen und wieder rauf. Dann ging ein Schuh verloren, weil Sassico ein Stück ins tiefere Feld trat. Wir wunderten uns wieso das nun immer passierte, denn gestern und den ganzen Hinweg heute hatten sie doch tadellos gehalten. Da fiel Christian auf, daß eine von den Plastikkrallen, die den Huf festhalten, verlorengegangen war. Das erklärte das Problem. Christian setzte eine Kralle vom hinteren Schuh in den Vorderen, wo sie fehlte.
    Doch da Christian inzwischen leicht genervt von der ewigen Auf- und Absteigerei war, beschlossen wir die Pferde für den Heimweg zu tauschen.
    Doch zunächst gingen wir dann nur noch Schritt.

    nach dem Pferdetausch


    Sassico mit mir


    Von da an hielten die Schuhe. Ich mußte nicht ein einziges Mal mehr absteigen. Kurz vor Eschweiler über Feld riskierten wir noch mal einen Trab. Alle Schuhe hielten. Also wurde ich mutig und galoppierte Sassico an. Und auch dabei ging kein Schuh mehr verloren. Komische Sache. Da werden wir wohl noch einige Zeit mit Experimentieren verbringen.

    So kamen wir dann nach gut 20 Kilometern etwas ko am Stall an. Sassico hatte beim letzten Galopp ziemlich geschwitzt, da die Pferde ja schon ordentlich Winterfell geschoben haben und die Sonne heute doch noch mal über 20° C leistete. So hat Christian ihm zuhause die Sattellage ausgewaschen bevor Joey und er dann in ihren wohlverdienten Feierabend auf die Wiese gingen.

    nasses Pferd
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  • alte und neue Bekannte

    Am gestrigen Samstag hätte ich überhaupt nicht damit gerechnet, Zeit zu haben, um zu reiten. Und das dann sogar knapp zwei Stunden lang. Da wir abends Besuch hatten, hatte ich einiges vorzubereiten und Christian hatte ja sowieso Uni. Doch dank meines frühen Aufstehens war ich kurz nach Mittag schon mit allem fertig und Christian hatte früher Schluß. So kam es, daß wir schon um kurz nach halb zwei am Stall waren und um kurz nach zwei aufbrechen konnten.

    kurz vor dem Aufbruch


    Es war allerherrlichstes Altweibersommerwetter. Ich schlug vor mal wieder um Irresheim herumzureiten, da wir dort schon länger nicht gewesen waren. Christian stimmte zu und fast schweigend (weil das Wetter genießend) ritten wir los.

    Christian und Sassico


    Sassico hat langsam gelernt, wie er seine Hufe setzen muß, damit die Schuhe dranbleiben und außerdem haben wir sie noch etwas enger schnallen können. So stand auch einen schönen Trab oder sogar Galopp nichts im Wege. Die Bauern ringsum waren mit der Kartoffel- und Maisernte beschäftigt, so daß ein reges Treiben im Feld herrschte.

    Joey und Kerstin


    Kurz vor Irresheim sahen wir einen Reiter uns entgegenkommen. An der Silhouette konnten wir nichts erkennen, nur daß es sich um ein kleineres Pferd handelte.
    Doch als das Pony näher kam, sahen wir daß es Nico war. Doch die Reiterin war nicht Anja. Wir hielten an und sie sagte:"Kann ich Euch mal kurz was fragen? Seid Ihr die Nebelreiter ?" Wir grinsten und sagten ja. Es war Nicos Reitbeteiligung und sie hatte wohl von Anja von uns gehört. Wir ließen die Pferde kurz schmusen, verabschiedeten und dann und ritten weiter.
    Auf der nächsten Wiese waren die Pferde eines Bekannten von uns. Sein Wallach Cremant rannte und bockte vergnügt über die Weide. Wir wollten kurz mit unserem Freund quatschen, doch Joey ließ sich ziemlich von Cremant anstecken und Cremant selbst konnte sich gar nicht mehr beruhigen. So sagten wir schnell "Bis bald!" und ritten weiter.
    Nach der nächsten Kreuzung mußten wir direkt wieder an einer Koppel mit 3 Pferden vorbei. Joey hatte sich wieder beruhigt. Diesmal allerdings wollte Sassico nicht mehr weitergehen, sondern am liebsten bei dem Haflinger auf der Weide bleiben. Der Rest der Strecke verlief ohne weitere Begegnungen. Gegen 16 Uhr waren wir wieder im Stall, versorgten die Pferde und machten uns auf den Heimweg !
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  • Die innere Stimme

    Man sollte einfach viel mehr auf sie hören - die innere Stimme, das Bauchgefühl !
    Denn wie Christian ja schon erwähnt hat (Wir waren ja schon unterwegs), hat letzten Sonntag die geplante Übungsfahrt mit den Pferden nicht geklappt !

    Nun fragt Ihr Euch wahrscheinlich, was das mit Bauchgefühl oder innerer Stimme zu tun hat.
    Tja ich fange am besten mal vorne an zu erzählen:

    Schon seit einigen Wochen konnte ich mit Joey das Verladen nicht mehr üben, da der Hänger nicht verfügbar war. Doch eigntlich dachte ich, daß er das jetzt so drinne hätte, daß es keine Probleme mehr geben würde. So machten wir am Sonntagmorgen die Pferde sauber und dann kam mein Vater mit dem Hänger. Christian hatte die Idee, daß wir zum Üben ja den Hänger dieses Mal draußen auf der Einfahrt stehen lassen könnten, da wir ja, wenn wir unterwegs sind auch an "unbekannten" Orten verladen müssen. Ich stimmte zu, weil das ja wirklich so ist. Doch meine innere Stimme sagte mir, daß das eigentlich nach der langen Pause zu viele Unbekannte auf einmal sind: wieder in den Hänger gehen, der Hänger riecht anders (es wurden ja andere Sachen damit transportiert) und dann auch noch ein anderer Untergrund. Dadurch hörte es sich anders an, wenn Joey auf die Rampe trat.
    Außerdem machten mich die Veränderungen (und das kurze Zögern durch mein Bauchgefühl) zunehmend unsicher.
    Die Folge ist natürlich klar: Ich war nicht sicher, daß er reingeht, Joey hat das natürlich gemerkt, wurde auch immer unsicherer und ängstlicher und ich immer wütender auf mich selbst. Kurzum: Wir haben es dann beendet und sind erst mal ausgeritten, um alle Gemüter zu beruhigen.
    Nachmittags habe ich dann noch mal an gewohnter Stelle mit Joey am Hänger geübt. Er war immer noch ängstlich aber es ging schon viel besser. Seit dem üben wir so oft es geht, damit wir im Oktober auch wirklich nach Wintzen (Besichtigung in Wintzen) fahren können. Gestern war es schon wieder ganz gut und Joey viel entspannter. Jetzt muß ich mit ihm noch wieder hinkriegen, daß er auch im Hänger stehen bleibt. Aber das schaffen wir schon !
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