Einträge für August 2008

  • August, 2008
  • Und er läuft und läuft und läuft....

    Tja wer meinen Joey kennt, der wird den nachfolgenden Bericht vielleicht schon etwas seltsam finden. Zugegeben, er geht immer gern vorn und er ist im Gelände, wenn wir längere Touren reiten selten sehr langsam. Doch heute hatte er anscheinend Hummeln im Hintern oder was-weiß-ich. Er ging schon mit einem sehr flotten Schritt von zu hause los, als wir uns um kurz vor neun (da es so warm werden sollte, sind wir eine Stunde früher als üblich losgeritten) auf den Weg zum Treffpunkt mit Sonja und Nala machten. Als wir dann zu dritt weiter ritten, wollte Joey unbedingt nach vorn. Er drängelte und fing sofort an zu tribbeln, wenn ich ihn zurückhalten wollte. Das schaute ich mir so an, bis wir die erste Strasse überquert hatten (er wollte nicht mal dort anhalten und auf die anderen warten *kopfschüttel*). Auf der anderen Seite trabten wir einen Grasweg entlang. Im Trab geht Joey ja immer hinten. Doch heute wollte er am liebsten alle überholen. So beschloß ich, daß ich der "Boss" bin und ließ ihn nach dem Trab noch einige Zeit ganz hinten gehen. Nun ja... dort war er natürlich alles andere als zufrieden, doch er fügte sich in sein Schicksal. So konnte ich mich wenigstens eine Weile mit Sonja unterhalten.
    Als Joey dann einigermaßen ruhig hinten ging, durfte er zur "Belohnung" wieder nach vorn. Und dann ging die Rennerei los. Er hatte einen so flotten Marsch drauf, daß die anderen Beiden nicht wirklich mitkamen. Doch so war er wenigstens entspannt. Alle paar Minuten ließ ich ihn anhalten (ok er lief selbst dabei rückwärts, denn er mochte nicht stillstehen), um auf die anderen zu warten. Ich dachte, daß würde wohl bald etwas nachlassen, denn es wurde wärmer und ich glaubte er würde irgendwann müder werden. Ich sage schon mal vorweg: Das passierte nicht ! Die Wärme stört ihn ja bekanntlich nicht und müde hab ich ihn heute nicht erlebt (nicht mal, als wir wieder zu Hause waren).
    Nach einer Weile trabten wir nochmal einen Grasweg. Kurz vor dem Ende sah ich, daß Sassico einen hinteren Hufschuh verlor. MIST ! Nun gut: Schuh aufsammeln, wieder anziehen, aufsteigen und weiter ging's.

    auf dem Weg nach Lüxheim


    "Maisgasse"


    Sonja hatte für heute eine sehr sehr schöne Route ausgetüftelt (VIELEN lieben Dank noch mal an dieser Stelle). Vom Stall aus führte uns der Weg zunächst nach Lüxheim. Da in Hochkirchen eine Biogasanlage steht, wird bei uns in der Gegend sehr viel Mais angebaut. Der ist jetzt mehr als mannshoch und trägt schon Kolben. Da kommt man sich gar nicht mehr so vor, als ob man über's platte Land reitet. :-)
    In Lüxheim war an diesem Wochenende irgendein Volksfest. Als wir heute Morgen dort ankamen, wurden noch fleißig Partyzelte und Ähnliches aufgebaut. Eine kleine Hüpfburg stand auch dort. Plötzlich knallte es laut aus der Richtung der Aufbauten. Die Pferde erstartten zu Salzsäulen und wir entschieden uns quer über die Wiese und nicht durch das Dorf zu reiten.
    So kamen wir auch direkt an der Brücke über den Neffelbach an und ritten den Schlängelweg hoch zum Sportplatz.

    Lüxheim haben wir hinter uns gelassen


    Kurze Zeit später trafen wir Volker. Er drehte seine Nordic-Walking-Runde. Wir unterhielten uns kurz und sprachen die Zeit für die geplante Pause zu Hause bei Sonja und Volker ab. Dann gingen wir jeder in seine Richtung weiter. Als wir den Hügel dort dann hinauftrabten, verlor Sassico abermals einen Schuh. Seltsamerweise vorne. Die hatten jetzt ja die letzten Ritte super gehalten. Na vielleicht hat er ihn mit dem hinteren abgetreten aus Versehen. Wieder hieß es absteigen, Schuh aufsammeln, wieder anziehen und wieder aufsteigen, doch beim Aufsteigen ging Sassico einen Schritt nach vorn und flutsch war wieder ein Schuh ab. Diesmal wieder hinten. Er war innen sehr naß-matschig. Warscheinlich ist er deshalb rausgerutscht. So entschieden wir uns die Schuhe hinten erst mal abzumachen. Hinten sind die Hufe noch etwas kürzer und nicht optimal in der Form, daher passen die Schuhe auch noch nicht 100 %ig. Ein Schuh paßte noch bei Joey in die Satteltaschen, den anderen band Christian am Sattel bei Sassico fest.

    wir reiten nach Gladbach


    Nun konnten wir weiter nach Gladbach reiten. Joey marschierte immer noch fleißig vorne weg. Selbst die Windräder störten ihn heute nicht im Geringsten.

    Windpark bei Poll


    Von dort führte uns der Weg durch ein Stückchen Wald. Ich hatte schon Angst vor vielen Fliegen und Bremsen gehabt, doch durch den dauerhaft wehenden Wind hielt sich die Belästigung heute in Grenzen. Am Waldrand konnten wir noch einen Hochsitz knipsen, an dem wir beim letzten Ritt hierlang vorbei getrabt waren. Der wird Euch dann sicher in den nächsten Tagen von Christian an gewohnter Stelle präsentiert.
    Direkt hinter dem Wald überquerten wir wieder eine Strasse und dann waren wir auch schon fast in Gladbach. Fast schon im Ort trafen wir noch auf eine Reiterin. Joey mußte sofort seine Nase mit dem fremden Pferd zusammenstecken und auch Sassico sagte so "Hallo". Das Pferd wollte dann natürlich auch noch Nala begrüßen, doch die zeigte ihm unmißverständlich was sie von neuen Bekanntschaften hält ! Nach einem kurzen Plausch mit der Reiterin ritten wir dann zu unserem ersten Pausenplatz.

    Nala hat Durst


    Volker versorgt uns alle


    den Pferden schmecken die Möhren


    Dort angekommen wurden wir und die Pferde bestens von Volker versorgt (auch dafür ein DICKES Dankeschön). Die Pferde bekamen Wasser und Möhren und die Reiter kühle Getränke und leckere Brötchen.
    Wir entschieden uns gemeinschaftlich, daß Sassico für den restlichen Ritt die Schuhe hinten wieder tragen sollte, da die Strecke doch aus viel Schotter und Asphalt bestand. Sollte einer verloren gehen, würden wir ihn eben wieder anziehen. Sonja hatte von hinten ein Auge auf die Schuhe und hätte Alarm geschlagen, wenn einer abgegangen wäre. Doch sie hielten den gesamten Ritt und es waren keine ungeplanten Pausen mehr nötig.
    Nach einer halben Stunde Rast ging es für alle weiter.

    kurz vor dem Abritt


    Um Gladbach zu verlassen, mußten wir an einer Koppel mit 6 Kaltblütern und einem Haflinger vorbei. Die Kaltblüter waren richtig schick. Die gefielen mir sehr gut. So muß ich sie natürlich auch hier zeigen.

    Kaltblüter


    Auch nach der Pause marschierte Joey in Führungsposition weiter. Immer noch keine Anzeichen von "Schwäche". Der Weg fürhte uns abermals über eine Strasse und von dort sehr schnell zum Müddersheimer Wald. Zunächst ritten wir ein gutes Stück am Rand entlang, bevor wir richtig durch den Wald reiten konnten. Heute habe ich wieder einmal festgestellt, daß es einige Vorteile hat ein Pony zu reiten. So konnte ich ganz gut durch die tiefhängenden Äste reiten, die uns auf dem ersten Waldweg erwarteten.
    Ein schöner Weg führte uns einmal quer durch den Wald: zum Teil Laub- aber auch Nadelbäume säumten unseren Weg und wir konnten sogar einen kleinen Baumstamm überqueren.

    eine Wiese mit Raps am Waldrand


    Sonja und Nala am Waldrand


    diese Eiche steht unter Denkmalschutz


    durch den Wald


    über den Baumstamm


    die anderen folgen


    Bereits kurz nach Verlassen des Waldes ritten wir an riesigen Koppeln vorbei. Und Sonja konnte uns erzählen, daß die zu einem Gestüt in Disternich gehören, das Rennpferde züchtet. Die Koppeln waren fast alle leer. Nur auf den dem Hof am nächsten gelegenen Weiden grasten ein
    paar junge Pferde. Als wir direkt am Hof vorbei ritten, begannen die Jährlinge dort zu wiehern und Nala und Joey fielen mit ein. So gab es dort ein kleines Pferde-Konzert.

    Die Weiden des Gestüts


    noch ein Stück durch Disternich


    Christian und Sassico


    Sonja und Nala


    Am Ende von Disternich ritten wir wieder über eine Strasse und dann machten wir uns auf den Rückweg über Mersheim. Um die dortige Brücke über die Landesstrasse zu überqueren stiegen wir ab und führten die Pferde. Das tat auch den Beinen gut ! Kurz vor dem Mersheimer Wäldchen saßen wir wieder auf und ritten unserem 2.Pausenplatz entgegen. Kurz hinter Gladbach wartete Volker erneut mit Wasser und Äpfeln für die Pferde und Getränken für die Reiter. Joey hatte mächtig Durst und auch Sassico und Nala ließen sich nicht zweimal bitten. Dann durften die Pferde noch etwas grasen und nach einer viertel Stunde machten wir uns endgültig auf den Heimweg.

    Pause !


    Joey läßt sich das Gras schmecken


    Von dort brauchten wir noch etwas über eine Stunde bis nach Hause. Unterwegs trafen wir sogar noch fast (sie bogen kurz vor uns ab, aber grüßten freundlich) zwei Reiter. Das ist ja eigentlich eine Seltenheit bei uns :-) . Nach knapp 28 Kilometern waren wir dann um halb vier wieder im Stall angekommen und wir alle freuten uns auf eine Erfrischung (ok Joey vielleicht ausgenommen ;-) ).

    Sonja und Nala auf dem Heimweg
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  • Hufzustand

    Gestern abend war der Huforthopäde wieder da. Er hat den Huf wieder bearbeitet und der Riss sieht wieder wesentlich besser aus.
    Ausserdem hat er das Loch in der Sohle wieder weiter geöffnet, damit das nicht von der Seite zuwächst. Das muss nämlich von oben zuwachsen.
    Ich konnte mir das mal wieder nicht vorstellen, und habe mir daher gerade mal ein paar Zeichnungen zum Thema Huf ergooglet. Offensichtlich muss das Hufbein von oben nachwachsen. und dann erst können wir die Sohle zuwachsen lassen.

    Dadurch, dass die Hufwand jetzt von hinten keine Stütze durch das Hufbein hat, kommt es zu dem Riss. Der Riss ist jetzt zwar entlastet, aber wenn sich da Dreck drin sammelt oder so, geht er natürlich weiter auf. Ausserdem wird der Huf ja länger, und allein dadurch wird der Riss unten breiter..


    So ganz verstanden habe ich das noch nicht.. Aber gut, das kommt sicherlich noch...
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  • ...über Stock und über Steine, aber brich Dir nicht die Beine...

    ...aber fangen wir doch von vorne an...

    Der Wetterbericht hatte für den heutigen Sonntag gutes Wetter angesagt (zumindest bis zum späten Nachmittag) und so machten Christian und ich uns schon früh morgens auf den Weg zum Stall. Sonja hatte heute keine Zeit, da sie und Volker Nalas Paddock befestigen wollten und so wollten wir eine Runde zu zweit (viert) drehen.

    Nachdem die Ponys ihr Frühstück geschmaust hatten, und wir allen Krimskrams bereitgestellt hatten, machten wir uns ans Putzen. Um viertel vor zehn waren wir soweit und es konnte losgehen.

    fertig machen zum Aufsitzen


    Joey muß sich zu Anfang immer noch an die hinteren Hufschuhe gewöhnen. Deshalb tritt er damit hin und wieder rum.


    Wir hatten uns für die Runde Seelrath, Golzheim, Eschweiler ü.F. entschieden. Die waren wir schon länger nicht gegangen und die dauerte so ca. 3 Stunden.
    Also ritten wir an der Schafkoppel vorbei in Richtung Nörvenich vom Hof.

    runter vom Hof


    Dünger - so lange er nicht bewegt wird ist's ok....doch wehe er wird auf die Felder gestreut... dann stinkt's zum Himmel !


    Es war absolut windstill, die Sonne schien... es war einfach herrlich. Und so ritten wir den größten Teil des Rittes schweigend und genießend nebeneinander her. Hier und da lief ein Hase oder Kaninchen über unseren Weg und am Himmel krächzten die Krähen. Den ersten Grasweg ritten wir in lockerem Trab hinunter. Sassico muß ja doch noch einiges wieder aufholen. Er hat schon etwas Kondition verloren während seiner Pause. Doch ich denke, daß er das schnell wieder aufgeholt haben wird.

    Im Trab ging es dann hoch zu den zweiten Pappeln. Sassico wie immer vorneweg und Joey gemütlich hinterher. Der nächste Weg führte uns an einem Maisfeld vorbei. Die Pflanzen sind ja jetzt wirklich riesig und tragen auch schon ihre Maiskolben.

    Christian und Sassico vor der Maiswand


    Der Weg dort ist etwas abschüssig. Man könnte fast sagen, daß wir einen Hügel hinuntergeritten sind. Langsam versteckte die Sonne sich hinter dichter werdenden Wolken und der Wind frischte auf. Ich zog mir meine Pullover-Jacke wieder über und so ließen sich die Temperaturen gut aushalten.
    Am nächsten Bauernhof, an dem wir vorrüberritten, waren einige Männer gerade beim Frühstück in ihrem Holzhäuschen, daß dort vor einer Lagerhalle stand. Sie waren so nett und holten ihren kläffenden Hund extra wegen uns in ihr Haus und grüßten freundlich.

    Hier waren die Männer beim Frühstück


    Als wir an dem Hof fast vorrüber waren, hörte ich auf einmal ein schleifendes Geräusch hinter uns. Ich drehte mich um und konnte gerade noch rechtzeitig etwas zur Seite gehen, als ein Fahrradfahrer zwischen uns durchsauste. Mutig, mutig ! Nun ja unsere Ponys blieben ruhig und er sauste weiter.

    Wir ritten über die Strasse nach Nörvenich und legten auf dem nächsten Grasweg einen herrlichen Galopp hin. Ab dort wurden die Wege zunächst besser. Dort gibt es nämlich noch einige echte Graswege und die sind wirklich sehr breit.

    Sassico kurz nach dem Galopp


    breite Graswege


    unterwegs


    Dank der Graswege konnten wir noch eine schöne Trabstrecke einschieben, bevor wir dann wieder auf Schotter und Asphalt reiten mußten.
    Christian trieb Sassico immer soweit an, daß er mit Joey beihalten sollte. Das "nervte" den Hafi zunehmend. Seine "schlechte Laune" versuchte er an Joey und mir auszulassen: Er drängelte sich an uns ran und versuchte dann nach Joey oder mir (egal sind alle doof) zu schnappen. Doch diese Unart hat Christian ihm ganz schnell abgewöhnt. Wir ritten weiter zur L 477, an der wir auf einem Seitenweg ein ganzes Stück parallel entlang ritten. Ich finde es immer wieder schön zu sehen, wie fröhliche Gesichter die Menschen in ihren Autos machen, wenn sie da zwei friedlich laufende Ponys neben der Strasse entdecken. Besonders häufig ist das, wenn Kinder im Auto sind.
    Nachdem wir der Strasse den Rücken gekehrt hatten, ging es wieder ins offenen Feld.
    Unser nächstes Etappenziel war ein Bauernhof, auf dem meine Oma aufgewachsen ist.

    Gut Seelrath


    Die Strohernte ist so gut wie abgeschlossen und die kreisenden Vögel vermitteln schon Herbststimmung.


    Christian und Sassico in der Zufahrt zum Hof


    Hinter der Allee ging es wieder über eine Strasse und von dort schon Richtung Golzheim. Dort waren die Wege wieder ziemlich voller Schotter oder noch komplett zugewachsen. Insgesamt sind wir wirklich froh, daß wir jetzt die Hufschuhe haben und wir uns um den Schotter nicht mehr soviele Sorgen machen müssen.

    kurz nach der Strassenüberquerung


    zugewucherte Wege


    Nach Golzheim ritten wir an der langen Pappelreihe hinunter. Dort ist der Weg mittlerweile ganz gut begehbar. Die Ponys liefen brav und munter vorwärts und wir konnten unseren Gedanken nachhängen.
    Wir kamen direkt an der "Spülwasserentsorgungsanlage" eines großen Obst- und Gemüselieferanten vorbei. Das riecht nach einer Mischung aus Gurken und Rotkohl undwasweißichnoch.... lecker

    Wasser marsch !


    Am Ende der Pappeln bogen wir dann ab und ritten am äußersten Rand von Golzheim entlang. Dort liegt einer der Höfe, die zu dem Obst- und Gemüselieferanten gehören.

    Gut Ahrburg


    Wieder zurück über die Strasse und dann noch am Schützenplatz vorbei und schon waren wir wieder raus aus dem Dorf. Der Weg führt an einem großen Spargelfeld vorbei. Da die Spargelernte für dieses Jahr vorbei ist, haben die Pflanzen jetzt Pause.

    Spargelpflanzen in Ruhe


    die Planen werden erst nächstes Jahr wieder gebraucht


    Auf dem nächsten Weg machten uns die Ponys deutlich klar, daß sie sich noch mal die Beine vertreten wollten. Also legten wir noch einmal einen schönen Galopp und auf einem der nächsten Wege auch einen Trab ein. Das machte die beiden wieder zufrieden und wir ritten nun langsam Richtung Heimat.

    die Kartoffelernte hat nun auch schon begonnen


    Wir ritten nach Eschweiler ü.F. Dort mußten wir nochmal eine Strasse überqueren. Eine nette Autofahrerin zeigte uns mit der Lichthupe, daß sie uns vorbeilassen wollte. Vielleicht war sie auch eine Reiterin ;-)
    Ich schlug vor, daß wir durch die Allee zu unserem Hof zurückreiten sollten. So hatten wir keinen Weg doppelt geritten und konnten außerdem noch an den schönen Blumen vorbeireiten.

    Wildblumen


    Wir bogen in die Allee und freuten uns doch bald aus dem Sattel rauszukommen (wir sind nix mehr gewöhnt *ggg*). Kurz vor dem Hof raschelte irgendwas in den Bäumen und Joey zuckte kurz. Dabei stolperte er so blöd, daß er plötzlich vorn auf den Knien lag. Er und ich waren ganz schön überrascht. Er rappelte sich wieder hoch und lief weiter. Getan hatte er sich zum Glück nichts. Aber erschrocken hatte ich mich schon ziemlich.
    Mit schmutzigen Knien ritten wir dann zum Stall. Die Ponys hatten danach Feierabend, doch wir mußten noch den Stall misten. Aber wie heißt es so schön: "Wer rastet, der rostet"

    Heimweg
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  • Hufpfleger, nächster Termin

    Wir hatten mit dem Hufpfleger eigentlich einen Termin für Anfang September ausgemacht. Das wären 4 Wochen Abstand gewesen.

    Der Huf sieht sehr gut aus, da Kerstin täglich das Loch spült, ist das auch sauber. (Ich kann das ja nicht, da bin ich fies für, wie man hier so sagen würde.)

    Allerdings wird der Riss wieder breiter. Und das gefällt mir nicht, bzw. lässt mich ein wenig unsicher werden.
    Daher haben wir den Pfleger diese Woche nochmal angerufen, er meinte, das wäre normal, weil der Huf ja nach unten hin in die Breite wächst. Aber er kommt dann nächste Woche vorbei und schaut sich das an. Dann haben wir einen Abstand von drei Wochen.
    Wenn er dann feststellt, dass wäre ok gewesen, bin ich beim nächsten Mal ruhiger und warte die 4 Wochen ab.

    Falls sein Besuch jetzt wirklich nötig ist, haben wir es richtig gemacht und machen dann immer 3 Wochen Termine...
    Warten wir es ab...

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  • Hochsitz XLVII

    Kerstin hat noch einen Hochsitz bei uns gefunden.
    Der ist wohl neu hier in der Gegend.. (Dass sich die Hochsitze auch nicht von sich aus wegen den Fotos bei uns melden....)
    Und dann hatte ich auch noch den falschen Hochsitz eingestellt...

    Mir fällt gerade auf, dass es nicht XXXX sondern XL heißt. Da muss ich doch glatt die anderen Beiträge noch korrigieren...
    grins
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  • Spielereien im Blog

    Es ist, glaube ich, schon wieder zwei Wochen her, dass ich die Seitenleiste im Blog wieder ein wenig verändert habe.
    Aber da wir endlich das erste Jahr voll hatten, konnte ich die Erweiterung "Vor einem Jahr " einbauen....
    Ich finde das wieder spannend zu sehen, was denn so vor einem Jahr sind. (Ich habe den Filter auf eine Woche hoch gesetzt, damit da auch Beiträge stehen...)
    Ich sehe gerade: es ist auch schon ein knappes Jahr her, dass Kerstin sich die Hände verbrannt hat.


    Und es gibt eine Erweiterung, die zählt, wie oft die Beiträge gelesen werden. Dazu musste ich eine Erweiterung einbinden, mit der man eine gewisse Zeitlang über Beiträge abstimmen kann.
    Hast du gesehen, Sonja? Dein Verladetrainingartikel gehört zu den meistgelesen Artikeln bei uns...

    Ansonsten habe ich die Erweiterungen der Seitenleiste noch ein wenig hin- und hergeschoben.. So gefällt es mir mal wieder ganz gut, bis ich wieder andere Erweiterungen finde...

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  • Getrennte Wege

    Gestern trafen wir uns zu viert. Sonja hatte wieder eine neue Idee für eine größere Runde. Geplant waren knapp 4 Stunden, die Sassico trotz seiner längeren Pause wohl geschafft hätte. kerstin und ich hatten Samstag eine kurze Runde zu zweit gedreht,sozusagen als Lockerungsübung.......

    Wir trafen uns also wie vereinbart im Feld, mit Sonja und Karen. Nach einer guten halben Stunde hatten wir dann allerdings Probleme dabei einen gemeinsamen Nenner zu finden, was reiten in der Gruppe angeht. Das wurde dann kurz, vielleicht auch etwas emotional, diskutiert, aber wir kamen ziemlich schnell überein, dass das organisatorisch nicht passt.
    Also haben wir den Ritt abgebrochen und sind getrennte Wege weitergeritten.

    Kerstin und ich haben uns natürlich nicht getrennt, und sind dann noch um Kelz herumgeritten. Das Wetter hielt sich wider Erwarten. Morgens hatten wir strahlenden Sonnenschein und es war richtig war. Mittlerweile hatte es sich doch bewölkt. es war nicht dunkel, es sah auch nicht nach Regen aus, aber es war halt anders.....

    Im Feld waren die Bauen dabei Stroh zu pressen und zu verladen. Was man auf die Entfernung sehen konnte, sah es gar nicht schlecht aus. Vielleicht haben wir dieses Jahr ja wieder Glück mit einer guten Strohernte...

    Nach knapp 3 Stunden waren wir dann zuhause. Die Hufschuhe haben gehalten, mittlerweile würde ich auch hören, wenn sie nicht mehr da sind, bzw. ich weiß jetzt, wie ich von oben gucken muss, um sie zu sehen.

    Was sich viel mehr bemerkbar macht ist die dicke Sohle der Bundeswehrstiefel. Das ist, als wenn man die Steigbügel 1 cm gekürzt hätte.Das ist ja nicht viel, aber da sind dann soviele Muskeln, die auf einmal eine etwas andere Position haben, das tut in den Knien richtig weh. Aber ich denke das ist eine kurze Phase der Umgewöhnung und in 3 bis 4 Wochen ist das in Ordnung.

    So endete dann ein etwas seltsamer Ritt
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