Einträge für Februar 2008

  • Februar, 2008
  • Leibesertüchtigung Kerstin - 1

    Da das Wanderreiten nicht nur für die Pferde, sondern auch für die Reiter eine gewisse Fitness vorraussetzt, möchte ich Euch hier auch immer wieder mal etwas über mein eigenens Training berichten.
    Vor allem auch deshalb, um selbst meinen Fitnessstand zu protokollieren und dadurch nachhalten zu können.

    Da ich von Weihnachten an bis weit in den Februar leider immer wieder heftig erkältet war, konnte ich erst Mitte Februar langsam wieder mit etwas Training beginnen.

    Dafür habe ich das Fahrrad genommen. So konnte ich das Training mit dem Notwendigen verbinden und bin die Strecke zum Stall geradelt. Das war immerhin schon mal etwas zusätzliche Bewegung.

    Da ich aber jetzt toi toi toi gesund zu sein scheine, habe ich heute mit der ersten richtigen Trainingseinheit begonnen.

    28.02.08 In einer halben Stunde bin ich 2,82 Kilometer gewalkt.
    29.02.08 In 15 Minuten haben ich 1104 Schritte gesteppt
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  • Verladetraining - Teil 1

    Heute war es soweit: Unser Verladetraining begann !
    Um elf Uhr trudelte unsere Trainerin ein. Wir besprachen erst mal, was ich mit Joey bisher geübt hatte und wie wir heute so vorgehen wollten.
    Zunächst begann ich mit Joey unsere üblichen Übungen zu machen. Nur diesmal in unmittelbarer Nähe zum Pferdehänger. Das war gar kein Problem.
    Als nächstes machten wir unsere Engpaßübung mit dem Hänger. Dabei stand ich vor der Rampe und schickte Joey darüber. Zunächst war er natürlich zögerlich, merkte aber schnell, daß nichst schlimmes passiert. Nachdem er das drei- viermal gut gemacht hatte, begann die nächste Übung.

    Rückwärts sollte er auf die Rampe zugehen. Doch das war ihm nicht so geheuer. Mit dem ersten positiven Schritt in diese Richtung beendeten wir dieses und starteten mit der nächsten Übung.

    Ich stand dabei links von der Rampe und Joey genau davor. Mit Hilfe des Sticks und des Seils schickte ich Joey dann in den Hänger.
    Natürlich blieb er das erste Mal vor der Rampe stehen. Dann ließ ich ihn daran schnüffeln und schickte ihn nach kurzer Zeit wieder zurück.
    Beim nächsten Mal setzte er schon einen Huf auf die Rampe. Dafür gab es schon viel Lob. Dann wieder zurück. So ging es weiter bis er mit beiden Vorderhufen oben auf der Rampe stand und danach sogar fast ganz in den Hänger ging.

    Beim nächsten Mal stand unsere Trainerin auch im Hänger und übte ganz leichten Druck auf das Seil aus. Dem folgte Joey und stand dann ganz im Hänger. Dafür gab es eine Futterbelohnung drinnen. Danach konnte ich ihn auf das Kommando "back" ganz ruhig auch wieder aus dem Hänger holen.

    Einmal schickte ich ihn dann noch ganz allein rein und ging dann sogar selbst nach vorn. Lobte und streichelte ihn. Auch das Ausladen funktionierte wieder super.

    Damit hatter er sich seinen Feierabend absolut verdient !
    Nächste Woche Montag folgt dann (wenn das Wetter mitspielt) Teil 2
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  • die Rückkehr der Graugänse

    Gestern Nachmittag als wir von unserem Ritt zurückgekehrt waren und die Ponys gerade absattelten, hörte ich sie. Zuerst nur ganz leise. Ich lauschte und suchte den Himmel ab. Dann wurde das typische Geschrei immer lauter und ich entdeckte 4 Züge Gänse, die aus ihren Winterquartieren zurückflogen.
    Das ist für mich immer ein unbeschreibliches Gefühl und ich freue mich, daß dann der Frühling kommen kann !!!
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  • Vettweisser Wald mit Schlenker

    Am 24.2. sind Kerstin und ich alleine mit unseren Tieren los. Wir wollten unbedingt die erste längere Tour machen und bis zum Vettweisser Wald kommen. Aber einfach nur dahinreiten und wieder zurück ist ja mittlerweile schon fast langweilig. Also hat Kerstin unsere Route so gewählt, dass wir zwischendurch in die falsche Richtung reiten und noch durch Rommelsheim und an Soller vorbei.

    Hindernisse gab es dann genug zu überwinden... aber ich fange wohl besser vorne an:
    Kerstin musste früh aufstehen, weil Sie unsere Packtaschen fertig machen musste. Da wir alleine unterwegs waren, mussten wir natürlich unsere Vorräte auf den Pferden mitnehmen.

    Um kurz vor neun sind wir dann zuhause los, haben die Pferde gefüttert und ihnen auch noch Zeit gelassen ordentlich Heu zu fressen.
    Zum Testen habe ich Sassico beim Putzen nochmal angebunden, um zu schauen, ob das jetzt auch besser klappt, als vorher. Ich war sehr zufrieden, bis der Schäfer kam und im Schafstall kramte. Dabei wurde er unruhig. Kerstin machte noch kurz die Engpaßübung mit Joey (als Verladevorbereitung) und dann ging es ans Putzen und Satteln.
    Kurz vor 10 sassen wir im Sattel und es ging los. Hinter Isweiler sahen wir auf der anderen Strassenseite einen Reiter, der ziemlich lange Strecken sehr zügig galoppierte. Wir machten uns dazu unsere eigenen Gedanken und ritten weiter.

    Ganz toll sind unsere Pferde dann wieder die 500 Meter Landstrasse bis nach Rommelsheim gegangen. Ein Familienvater, der beim Überholen mehr nach uns schaute, als nach der Strasse, drehte sogar eine Runde durch Rommelsheim, um uns nocheinmal beim Entgegenkommen sehen zu können. (Ich glaube hinten sassen Kinder im Auto, die werden ihre besondere Freude gehabt haben.)
    In Rommelsheim sind wir dann Problemlos an einem kläffenden großen Hund vorbeigeritten (er hinter dem Zaun, wir davor). Dann sind wir wieder problemlos über die kleine Brücke in Rommelsheim gekommen und haben in einem grossen Bogen Kurs auf Soller genommen.
    Am Ortsausgang haben wir dann noch den "Galopper" getroffen.. Das Tier war klatschnass geschwitzt...

    Wir mussten vorbei an zwei Windkraftanlagen, die auch ordentlich in Bewegung waren. Sobald diese hinter uns waren, machten sie die Ponys doch ein wenig nervös.
    Aber wir haben einen kleinen Galopp eingelegt und so waren wir schnell aus der "Gefahrenzone". Vorbei ging es dann an Jakobwüllesheim und einem kleineren Wald in der Nähe...Hier konnten wir eine kleine Gebetsstelle sehen, beim nächsten Mal liefern wir ein Foto nach.
    Von hier aus war es nur noch ein Katzensprung nach Soller. Am Ortsrand von Soller konnte man einige schönes Häuser sehen.


    Wir haben uns dann in den Vettweisser Wald geschlagen, es gib da einen Trampelpfad, der den Spuren nach zu urteilen regelmässig von Reitern genutzt wird.
    Am Wegrand habe ich dann diesen Baum entdeckt:




    Kurz danach hatten wir auch schon unseren Pausenplatz erreicht, mussten aber erst noch drei Reiter vorbeilassen, die da in den Wald wollten.



    Wir konnten ein paar Brote essen, etwas trinken. Die Pferde bekamen mitgebrachte Äpfel, Möhren, Leckerli und Gras (letzteres hatten wir nicht mitgebracht, das war vor Ort vorhanden.)



    Irgendwann kam dort ein Distanzreiter(?), seine Ausrüstung sah danach aus, vorbei. Der sagte aber auch nicht viel und ritt weiter.
    Nach knapp 40 Minuten haben wir uns dann auf den Rückweg gemacht. Da wir keinen Umweg mehr dabei hatten, ging das schneller als der Hinweg. Während unserer Pause war ein älteres Pärchen an uns vorbeigekommen.
    Als wir dann losritten hatten die ca. 500 m Vorsprung, und sie gingen noch über einen km vor uns her. Wir haben sie aber nicht mehr überholen können.

    Insgesamt war gestern trotz des bedeckten Himmels viel los im Feld....
    Auf dem Heimweg kam mir auch noch eine Idee für eine Fotoreihe "Gewagte Hochsitzkonstruktionen". Wir haben da einige sehr schöne Exemplare in der Gegend.

    Nach über 5 Stunden kamen wir dann wieder zuhause an... und die Pferde haben ihren Feierabend verdientermassen genossen.

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  • Verladetraining - Vorbereitungen

    Joey geht bisher nicht in einen Pferdehänger hinein. Da wir aber finden, daß das doch recht wichtig ist, soll er das nun lernen. Denn er könnte sich ja unterwegs z.B. mal verletzen. Außerdem möchten wir auch gern neues Gelände entdecken, daß weiter von uns zu hause weg ist, und das ist mit dem Hänger natürlich viel einfacher, als wenn man immer bis dorthin reiten muß.

    Bevor es nun mit dem eigentlichen Verladetraining los geht, müssen Joey und ich aber bereits im Vorfeld arbeiten. Eigentlich war unsere Arbeit im ganzen letzten Jahr Vorbereitung dafür.

    Heute Morgen habe ich nun begonnen mit Joey noch einmal alle Bodenarbeitslektionen durchzugehen, die er bisher kennt. Dabei war er sehr gehorsam und hat gut mitgearbeitet.

    Begonnen habe ich mit dem Abstreichen durch den Stick und auch das Seilchen.
    Danach sollte er zunöchst auf Druck an der Brust weichen. Als nächstes durch Klopfen des Sticks auf den Boden vor ihm. Genauso sollte er dann mit der Vorhand und der Hinterhand weichen.
    Im Anschluß übten wir das Rückwärtsweichen durch das Arbeitsseil.
    Als Schlußübung machte ich mit ihm das Circling auf jeder Hand. Das ist besonders wichtig für`s Verladen, denn dabei schicke ich ihn ja in eine bestimmte Richtung. Und genau das möchte ich ja beim Verladen auch tun.

    In den nächsten Tagen werde ich diese Übungen und auch zusätzlich noch eine Engpaßübung mehrfach mit ihm machen, damit ich dann am Montag mit unserer Trainerin ins wirkliche Verladetraining einsteigen kann.

    Ich werde von nun an über unsere Fortschritte berichten.
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  • Back to the roots

    Die heutige Runde haben wir vor fast einem Jahr zum ersten Mal geritten und es war damals unser erster wirklich "langer" Ritt. Damals haben wir 4 Stunden gebraucht und waren danach sehr stolz auf unsere Leistung.

    Heute wollten wir die Runde nochmal reiten. Es war herrlicher Sonnenschein und kein Wind. Wir haben Anja und Nico in der JF Stable abgeholt (Nico wieherte uns zur Begrüßung zum ersten Mal entgegen) und dann ging es zu drei Pärchen los. Die drei Ponys liefen ganz brav nebeneinander her.
    Zunächste ging es eine lange Zeit über Feldwege. Bis wir an ein Gehöft kamen. Den dort auf einer Wiese liegenden Teich beäugte Joey mit mächtig viel Skepsis, während die beiden anderen einfach weiter stapften. Doch sobald der Teich vorbei war, setzte Joey sich wieder an die Spitze und marschierte weiter.





    Von dort ging es weiter in Richtung Golzheim und die Sonne wurde nun so warm, daß ich meine warme Mütze gegen ein dünneres Stirnband tauschen konnte.



    Am Ortsrand ritten wir dann vorbei und wieder über die Strasse in Richtung Heimat



    Bis zum nächsten Bauernhof im Feld ritten wir noch zusammen, dann trennten wir uns. Anja und Nico ritten weiter zu ihrem Stall und Christian und ich bogen ab Richtug Heimat.
    Wir trafen noch eine Reiterin unterwegs, deren Pferd es Sassico scheinbar angetan hatte. Er drehte sich noch mehrmals um und schaute ihm nach.



    Nach gut 19 Kilometern und 3,5 Stunden waren wir wieder daheim und die Pferde konnten ihre Freizeit auf der Weide genießen.
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  • Frühlingsluft

    Am gestrigen Sonntag hatten wir (Christian und Kerstin) uns zu einem Ritt mit Anja verabredet.
    Um halb neun waren wir am Stall, fütterten die Pferde und legten die Ausrüstung zurecht.
    Wir ließen den Pferden eine halbe Stunde Zeit ihr Heu zu knabbern und fingen dann um neun Uhr mit Putzen an.
    Wir wollten die Satteltaschen mitnehmen, um die Befestigung auszuprobieren und die Pferde wieder darauf zu trainieren.
    Anja smste uns, daß uns noch eine gemeinsame Freundin (Jennifer) mit Ihrem Pferd begleiten würde. So machten wir uns um viertel vor zehn auf den Weg zur JF Stable. Es war herrlichster Sonnenschein und es war absolut windstill.
    Wir ritten an unseren Wiesen vorbei und begannen auf dem zweiten Weg locker zu traben. Der nächste Weg lud ebenfalls zu einer schnelleren Gangart ein, so daß wir im Trab starteten, doch Joey und Sassico uns deutlich machten, daß sie gern galoppieren wollten.

    Als wir in Richtung Nörvenich einbogen, begegneten wir zunächste einem Hund, der ganz allein am Feldrand stand. Sein Frauchen war mehrere hundert Meter weiter vorn und rief und rief vergebens nach dem Hund. Er lief dann schließlich mit uns bis zu seinem Frauchen. Sie meinte dann aber, daß er den Weg auch allein nach Hause kenne.

    Wir bogen dann auf den letzten Weg zur JF Stable ab.



    Dort trafen wir um halb elf auf Anja mit Nico und Jennifer und Janine mit Calimero.
    Da Calimero noch sozusagen "Geländeneuling" ist, waren die Beiden zu zweit, so daß einer immer noch neben Calimero hergehen konnte.



    Los ging es dann Richtung Nörvenicher Wald. Es war eine wirkliche Trainingsstrecke mit allerlei potentiellen pferdefressenden Monstern :-)
    Doch insgesamt meistereten die Vierbeiner diese Strecke sehr gut. Der Weg führte uns vorbei an einigen Gebäuben und dann zum Neffelbach. Dort zu Beginn ging es direkt über eine Holzbrücke, die über den Neffelbach führte und sich gleichzeitig unter einer Strassenunterführung befand. Alle vier Pferde marschierten brav darüber. Dann ging es in den Wald hinein und der Weg führte uns unmittelbar am Neffelbach entlang.







    Nach einer Weile mußten wir erneut unter einer Unterführung durch. Doch dort führte der Weg sehr nah an den Bach heran. Joey, der ziemlich wasserscheu ist, hatte zuviel Angst vor dem Bach und wollte nicht weitergehen. Also stieg ich ab und führte den aufgeregt schnaubenden Joey, der mit weitaufgerissenen Augen auf das Wasser stierte, durch den Engpaß. Danach nochmal über eine Brücke über den Neffelbach. Das war für Joey und mich ein echtes Erfolgserlebnis, denn ich bin aufgrund mehrerer Unfälle ein recht ängstlicher Führer.
    Der Weg ging an einem Hundeplatz entlang und dort waren einige große Baumstämme, von denen ich einen zum Aufsteigen benutzen konnte. Joey war sehr brav und ließ sich gut an den Baumstamm herandirigieren, obwohl er immer noch recht aufgeregt war.
    Weiter ging es dann wieder aus dem Wald heraus und in die Richtung, aus der wir gekommen waren. Aber bei dem wunderschönen Wetter hatten wir alle noch keine Lust nach hause zu reiten. Also machten wir noch einen großen Schlenker durch`s Feld.



    Um viertel vor eins waren wir wieder an Nico`s und Calimero`s Stall angekommen. Dort verabschiedeten wir uns und machten uns zu zweit auf den Heimweg. Joey und Sassico wollten und durften den nächsten Weg gerne noch mal galoppieren und Joey zeigte mir, wie furchtlos er Plastik gegenüber ist:
    Auf dem Weg liegen mehrere blaue Müllsäcke, die mit Kabeln gefüllt sind, die zum Teil auch aus den Beuteln herausgucken. Joey hat einmal daran geschnuppert und ist dann mittendurch gestapft. Das Rascheln hat ihm überhaupt nix ausgemacht !

    Um halb zwei waren wir wieder am Stall und die Pferde durften den Rest des Tages die schöne Frühlingsluft auf der Weide genießen.
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