Einträge für Dezember 2007

  • Dezember, 2007
  • Buchbesprechung: Erlebnis Wanderreiten. Wer. Wie. Was. Warum

    Erlebnis Wanderreiten. Wer. Wie. Was. Warum
    (Book)
    Authors:Christine Lange

    Manufacturer:Fn-Verlag

    Released:August 2004


    Zu Weihnachten habe ich ein Buch über das Wanderreiten geschenkt bekommen. Gelesen habe ich es auch, jetzt nutze ich die Gelegenheit, zum ersten Mal via Amazon ein Buch vorzustellen.
    (Nein, wir bekommen keine Provision, wenn das Buch über diesen Link bestellt wird.)
    Kommen wir mal zum Buch: Das Buch liest sich gut, ist sehr interessant, hat mir viele Dinge nähergebracht, die ich noch nicht wußte.
    Dazu gehören Dinge wie Orientierung im Gelände, Erste Hilfe am Pferd.
    Andere Dinge haben wir einfach im letzten Jahr schon selber gemacht, in dem unsere Touren immer größer wurden und wir uns immer mehr zu getraut haben. Auch die Rücksichtnahme auf den schwächsten Reiter bzw. das schwächste Pferd, haben wir im letzten Jahr schon durchgehalten. (Wobei ich es immer so empfinde, dass wir alle verschiedene Schwächen haben, über die wir uns gegenseitig hinweghelfen...)
    Und wieder andere Sachen empfinde ich als seltsam:
    Zum einen wirkt der Stil manchmal sehr kompromisslos. Ich versuche das mal zu erläutern: Das Buch verstärkt das Image, das die FN auch bei mir hat. Es scheint dort nur schwarz oder weiß zu geben, falsch oder richtig.
    Beispiele:
    Das Buch empfiehlt, selbst wenn man Barhuf-freund ist, unbedingt einen Hufschutz zu benutzen. Die Option, das es evtl Pferde gibt, deren Hufe so hart sind, dass kein Schutz notwendig ist, sieht die Autorin nicht.

    An einer Stelle heißt es, man solle ein eingespieltes Team mit seinem Pferd sein, um auf Wanderritt gehen zu können. Einige Seiten weiter erklärt uns die Autorin, dass das mit der Zeit und der Erfahrung eines Wanderrittes kommt. Was denn nun?

    Die Autorin geht in einem Absatz extra auf "Steiger" ein, und wie man da am besten runterkommt. Ok, das mag vielleicht hilfreich sein, aber kann man ernsthaft empfehlen mit einem Steiger auf Wanderritt zu gehen? Ich finde da hätte man definitiv abraten sollen.

    Und wieder ein Beispiel zum Thema Schwarz-Weiss: Es wird empfohlen, das Pferd soweit zu bekommen, dass man auf eine Fähre kommt um auf einen Fluß überzusetzen. (Wobei die Empfehlung in meinen Ohren wieder sehr nach MUSS klingt)
    1.) Es gibt in unserer Gegend keinen Fluß, wo das nötig wäre
    2.) Wir haben keine Fähre wo wir das üben könnten
    3.) würde die Fähre sicherlich keine halbe Stunde warten, bis wir drauf sind, wenn da Urlauber oder andere Leute warten die übersetzen wollen.

    Ich finde es hätte gereicht, daraufhin zu weisen, dass man sich auf die Herausforderungen seiner Gegend einstellen sollte: Mähdrescher, Traktoren usw. in ländlichen Bereichen, Steigung, Gefälle und engere Wege in Gebirgen usw usw.

    Was ich dem Buch hoch anrechne ist das Plädoyer für Grundlagenarbeit und das auch die GHP eingegangen wird.(Wobei ich hier sicherlich voreingenommen, bin da ich mit Grundlagenarbeit im letzten Jahr auch sehr erfolgreich war...)

    Fazit: Lesenswert, sofern man sich seine eigenen Gedanken macht. Für Einsteiger ohne eigene Erfahrungen sicherlich sehr sinnvoll. Und es tat gut, zu lesen, dass wir einige Dinge wirklich richtig gemacht haben, anderen Dinge sollten wir uns nochmal durch den Kopf gehen lassen.. und die Ratschläge bzgl. ErsteHilfe und Ersatzteile für unterwegs fand ich richtig gut...
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  • Jahresabschlußritt

    Am heutigen 30. Dezember des Jahres 2007 fand der letzte Nebelreiter-Ritt diesen Jahres statt, da Nala morgen für nen Montat ins "Internat" zum Lernen geht.

    Wir trafen uns bei stürmischen Plusgraden um 10 Uhr und ritten eine kleine Runde zu den 2. Pappeln. Unterwegs hatten wir von allem etwas: Wind, mal ein bißchen Regen und sogar mal Sonnenschein.

    Die Pferde waren recht flott unterwegs: Joey wollte -wie immer in letzter Zeit- unbedingt vorne weg marschieren, Sassico blieb dicht auf und Nala sah ein paar Planengespenster, da sich die Abdeckplanen von den Rübenmieten im Wind gelöst hatten. Doch schnell hatte sie sich auch wieder beruhigt.



    Wir wünschen allen unseren Lesern einen guten Rutsch und alles Gute für das Jahr 2008 !
    Es wäre schön, wenn Ihr auch im neuen Jahr ab und an hier reinschaut und unsere Berichte verfolgt. Wir haben uns nämlich einiges vorgenommen für 2008.
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  • Laufleistung und anderes

    Ich habe eben im oberen Menu einen Eintrag "Statistik 2008" erstellt.

    Wahrscheinlich ist der Titel ein wenig übertrieben, aber ich will im kommenden Jahr einige Eckdaten festhalten, und wo ist das einfacher als hier??

    Zum einen die "Laufleistung"..

    Joey und Sassico laufen Barhuf, und Kerstin und ich fragen uns immer wieder, ob wir nicht wenigstens Hufschuhe anschaffen sollen. (Unsere Beweggründe, werde ich irgendwann man an anderer Stelle hier im Blog darlegen..) Um hier aber noch Argumente zu finden, finde ich es sinnvoll zu wissen, wieviele km die beiden denn in einem Jahr so hinter sich bringen.
    Bei längeren Touren messen wir die Strecke sowieso nachher ab, bei Strecken in der Umgebung können wir mittlerweile ganz gut abschätzen, wie weit wir unterwegs waren.
    Bei den anderen drei Pferden, werde ich ebenfalls Buch führen, soweit gewollt, vielleicht wollen die anderen 3 Reiter ja wissen, wie viele Km ihre Eisen halten oder so...

    Bei dem anderen Punkt geht es darum, dass wir alle das Gefühl haben, dass wir am Ende des Sommers eine wesentlich höhere Grundgeschwindigkeit hatten, als zu Beginn. Und um das nachzuhalten, werde ich mir hier mal die wichtigsten Touren mit ihren wichtigsten Daten aufschreiben..
    So kann man zum einen die Entwicklung des Grundtempos evtl nachvollziehen, und zum anderen unbekannte Strecken besser abschätzen.

    Nachtrag 4.2.08
    Bei den Geschwindigkeitsangaben steht das T für die Zeit (Time) die benötigt wird um 1000 Meter zurückzulegen.
    T10 entspricht also 6 km/h . Als Grundgeschwindigkeit soll das wohl realistisch sein, aber aufgrund von kurzen Pausen, Störungen(Hindernissen) usw. kommt man auf eine echte Geschwindigkeit von T12, sprich 5 km/h
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  • Jubiläumsritt

    Wie man dem Eintrag Die Nebelreiter entnehmen kann, hatten wir am gestrigen Heiligabend unser Jubiläum. Ein Jahr "Nebelreiter" - auch wenn wir uns noch nicht das ganze Jahr so nennen.

    Wir waren nur zu dritt: Sonja, Kerstin und ich, Christian, haben eine kleine Runde durch Isweiler gedreht, da die Wege einfach zu gefroren sind und weder unsere Barhufer, noch Nala mit ihren Eisen richtig gut unterwegs sind.

    Nach dem Ritt fiel es mir erst auf, daß wir gar nicht so direkt an den Ritt vor einem Jahr erinnert haben. Es war eine andere Strecke, es war kein Nebel... Aber schön war es trotzdem...

    Allen Nebelreitern und unseren Lesern wünschen ich an dieser Stelle eine frohes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins neue Jahr....
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  • Weihnachtsritt und -feier der Nebelreiter

    Am 23.12. haben wir unsere Nebelreiter-Weihnachtsfeier gemacht.
    Christian und ich ritten mit unseren Ponys zum Stall von Sonja und Nala, um die Beiden und Volker, der uns auch begleitete, abzuholen. Wegen der schlechten Bodenverhältnissen gingen Sonja und Volker mit Nala zu Fuß, damit sie mit ihren Hufeisen nicht ausrutschte (Joey und Sassico sind ja nicht beschlagen).

    Natürlich hatten wir die Pferde und uns zur Feier des Tages weihnachtlich geschmückt.

    Joey in "Fahrtrichtung" als Weihnachtselch auf dem Weg zu Sonja, Volker und Nala.


    Wir marschierten dann los in Richtung Isweiler, da dort die Wege nicht zu kaputt sind.

    nach Isweiler


    Von dort ging es in einem Bogen wieder zurück.

    Volker und Nala


    Fotos haben wir unterwegs fleißig - und sogar gegenseitig - geschossen

    "Cheeeeese"


    Im Stall angekommen wurden die Pferdchen versorgt mit Heu und Wasser und ab ging es nach hause.
    Später kamen Sonja und Volker dann zum gemütlichen Weihnachtsschmaus zu uns.
    Sonja hatte sogar ein weihnachtlich-pferdiges Gedicht gelernt und trug es uns noch an der Haustür vor ! Alle Achtung, Sonja ! Wir haben nicht schlecht gestaunt !

    Bei leckeren Bananenmuffins

    hmmmm


    und Nebelreiterkeksen (siehe auch Kekse)

    Kekse...


    mit Kakao ließen wir es uns im Kerzenschein gutgehen und das vergangene Reiterjahr noch einmal ein bißchen Revue passieren.

    Wir wünschen allen unseren Lesern ein frohes Weihnachtsfest 2007 !
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  • Bis zum nächsten Jahr ...

    Strahlender Sonnenschein, absolute Windstille aber -5° C auf dem Thermometer. So war es heute Morgen um viertel vor neun als wir uns zum Stall aufmachten. Der Boden war knallhart gefroren. Wir fütterten die Pferde und legten unsere "sibirientauglichen" Klamotten an.
    Um halb zehn ritten wir los, um uns zunächst mit Anja zu treffen, die ja nach Nicos Stallwechsel (wir warten noch auf einen ausführlichen Bericht, Anja ;-) ) aus einer anderen Richtung kommt.

    Joey erwartet Nico sehnsüchtig...


    ...und vertreibt sich die Wartezeit mit Sassico


    Mit Anja zusammen ging es dann weiter zum nächsten Treffpunkt, wo wir auf Sonja und Nala trafen. Eigentlich hatten wir vorgehabt nach Mersheim zu reiten. Doch aufgrund der schlechten Bodenverhältnisse (festgefahrene Traktorspuren ohne Ende) und doch ziemlichen Kälte änderten wir unsere Route und entschlossen um Kelz herumzureiten.

    kurz nach dem gemeinsamen Abritt


    bei Lüxheim




    Der Ritt war wirklich herrlich und ohne irgendwelche besonderen Vorkommnisse ! Die Pferde waren sehr gut gelaunt und paßten bei Laufen gut auf. Die frische Luft und die Sonne sorgten bei den Reitern ebenfalls für beste Laune.

    kurz vor Kelz


    lange Schatten


    Sonja lief unterwegs ein paar Wege zu Fuß, um ihre kalten Füße wieder warm zu bekommen. Die anderen versuchten das mit Zehen- und Fußkreisen ohne Steigbügel hinzukriegen. Mit meinen 4 Paar Socken und den gefütterten Schuhen hat das bei mir zumindest auch sehr gut funktioniert.



    Dann ging es wieder auf den Heimweg.
    Zuerst verabschiedeten wir Nala und Sonja (Nico wollte eigentlich so aus Gewohnheit mit ihr mitgehen) und nach einem weiteren Kilometer sagten wir auch "Tschö" zu Anja und Nico.
    Nach 3,5 Stunden und ca. 15 km Weglänge waren wir wieder am Stall angekommen.

    Beim anschließenden Stallausmisten hörte ich plötzlich ein unverkennbares Geräusch. Ich lief auf die Wiese und suchte den Himmel nach den Graugänsen ab, die gen Süden flogen.
    Ich dachte:"Jetzt ist Winter!" und wünschte den Vögeln einen guten Flug und sagte: "Bis zum nächsten Jahr..."
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  • Wildgänse gen Süden

    Heute haben wir viele Schwärme von Wildgänsen gen Süden fliegen sehen.

    Eigentlich erstaunlich, daß die Tiere jetzt erst abreisen.
    Wir freuen uns jedes Jahr, wenn wir sie sehen, wobei die Freude im Frühling grösser ist.

    Dieser Eintrag ist als Hinweis gedacht, damit wir über die Jahre verfolgen können, wann die Gänse denn nach Süden ziehen.


    Heute ist noch mehr passiert, aber mehr dazu von Kerstin...


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