Einträge für November 2007

  • November, 2007
  • Fundstücke - oder: Kommt Zeit, kommt Hufkratzer

    Wie ich vor 3 Tagen in dem Bericht Eigene Dummheit erzählte, habe ich den Hufkratzer irgendwo "hingepackt", wo er nicht mehr aufzufinden war.

    Wir haben eben gemistet, und dabei ist er wohlbehalten wieder aufgetaucht.

    Falls also irgendein Leser Angst um den Hufkratzer hatte, kann derjenige sich beruhigt zurücklehnen....

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  • Besichtigung in Bürvenich

    Wir waren nach unserem Ausritt keine Stunde zu hause, als wir schon wieder los wollten....

    Wir trafen uns mit Anja bei Sonja und Volker, um dann mit allen gemeinsam nach Bürvenich zu fahren. Dort ist eine Wanderreitstation, das Islandpferdegestüt Wildenburger Hofstadt, die wir im Mai 2008 zu Pferd erreichen wollen.

    Wir waren mit der Besitzerin zu einer Besichtigung und Klärung aller für uns offene Fragen verabredet. Schließlich ist es für uns der erste Ritt mit Übernachtung.

    Der Hof mit seiner Anlage ist riesig. Die Familie züchtet dort Isländer. Die Haltung sah super, aus, es gab eine wunderschöne offene Halle und und und...

    Was wir von den Ferienwohnungen gesehen haben war auch sehr schön, so daß wir dann direkt eine Nacht im Mai gebucht haben.

    Unsere Pferde dürfen dann auf teilweise überdachten Paddocks mit viel Heu nächtigen.. und wir in der Wohnung für 6 Personen. Die Kombination kostet uns pro Reiter mit Pferd 42 Euro inkl. Früchstück und Lunchpaket...

    Da kann man wohl nicht meckern.. und wir freuen uns alle RIESIG auf Mai, wenn es endlich losgeht. Bis dahin versuchen wir den Winter zu überstehen und die Kondition zu erhalten.
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  • Eigene Dummheit

    Eigentlich fing der gestrige Sonntag ganz gut an...

    Das Wetter sah gut aus, es war nicht zu kalt und ausgeschlafen war ich auch.
    Außerdem waren wir nicht nur für einen Ausritt sondern auch zur Besichtigung einer Wanderreitstation verabredet....

    Kerstin und ich fuhren also zum Stall, um zu misten und anschließend einen kleinen Ausritt mit den anderen zu machen.

    Das Misten ging wie üblich ziemlich zügig... (ich hatte ja erst Donnerstag und dann ist das nicht so viel Mist) Nach dem Misten war unser Strohvorrat erschöpft, so dass wir auch einmal die Paletten, auf denen unser Stroh liegt säubern konnten...

    Auf jeden Fall war dann alles sauber und wir konnten uns langsam ans Putzen und Satteln geben.
    Da Kerstin dem Wetter gar nicht traute, haben wir beschlossen die beiden Pferde im Stall fertig zu machen. Leider traute Sassico uns und der Welt im allgemeinen nicht. Und war daher nicht bereit, sich im Stall putzen zu lassen oder auch nur dort stehen zu bleiben.
    Als er mich dann aber noch nicht mal die Hufe auskratzen lies, habe ich den Hufkratzer in die Ecke geschleudert...(Dummheit Nr.1)
    Bevor irgendwelche Kritik kommt: Besser "Gewalt" gegen Hufkratzer als "Gewalt" gegen Pferde.
    Ich habe mich dann wütend in den Schuppen gestellt, während Kerstin mein Pferd festhielt.
    Nachdem ich mich abreagiert hatte, haben ich mir den Hufkratzer gesucht, und einen neuen Versuch gestartet... Sassico wollte aber noch immer nicht.
    Und ich habe WIEDER den Hufkratzer in die Ecke(?) geschleudert.
    Dummheit Nr. 2 - Wir haben ihn nicht wiedergefunden.. Einen ROTEN Hufkratzer, der müsste doch eigentlich auffallen, oder?

    Als wir dann loswollten fing es an zu regnen, so dass ich mir noch schnell den Regenmantel über die Dicke Jacke gezogen hat. (ich würde es nicht erwähnen, aber das ist wichtig für Dummheit Nr. 3)...

    Das Aufsteigen klappt wieder erwarten problemlos, und einmal unterwegs, war für mein Pferd alles gar nicht mehr so schlimm. Und nach dem ersten Trab, war die Welt wieder in Ordnung.
    Scheinbar hatte mein Pferd all seine negativen Energien verbraucht und wir konnten einen wunderbaren Ausritt geniessen.

    Wir waren zu viert und sind fast die ganze Zeit trocken geblieben.

    Als wir nach 2,5 h zu hause ankamen, habe ich meinen Regenmantel aufgemacht und hinter mich gelegt damit ich nicht mit dem Mantel am Horn meines Westernsattels hängen bleibe. Das ist nämlich schon vorgekommen und damals habe ich mir den Reißverschluß aufgerissen.

    Um es kurz zu machen: ich bin stattdessen mit meiner Jacke am Horn hängengeblieben. Das Schlimmste an der Sache war dann, dass ich mit den Füssen immer nur abwechselnd auf den Boden kam und dadurch Wadenkrämpfe bekam. Und diese Jacke gab nicht nach...
    Kerstin sagte nur "Moment, ich komme und halte das Pferd fest" und ich rief nur "Das bringt nichts, du musst mir den Sattel losmachen." Da kam Sie aber nicht wirklich dran, weil ich im Weg HING :-( .... Zum Glück blieb das Pferd brav stehen..

    Soviel zu Dummheit Nr. 3

    Und nein, für Bilddokumente war keine Zeit...

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  • Ein besonderer Gast

    Am Samstag, 17.11.2007, war das Wetter gut und so trafen wir uns zu einem Nebelreiter-Ausritt ! Gegen halb eins hatte ich Sassico fertig gesattelt und ritt den anderen entgegen. Wegen eines kurzfristig angelegten Entwässerungsgrabens mußte ich über ein Feld mit Gründüngung reiten, das für Sassico ganz neu war. Doch der Boden dort war widererwartend sehr gut und Sassico ging gut vorwärts.



    Bis zur nächsten Weggabelung. STOP! Da hatte er beschlossen, daß er lieber umdrehen und nach Hause wollte ! Aber nicht mit mir... so mußte er letztendlich doch weiter gehen. Ich ließ ihn dann erst mal traben, damit er etwas von seiner überschüssigen Energie loswerden konnte.

    Ich schaute natürlich immer wieder rüber zum Stall meiner Mitreiter, doch ich konnte keine Pferde erkennen.
    Als ich dann kurz vor Frauwüllesheim war, wollte ich Sandra mal anrufen, ob irgendwas dazwischen gekommen war. Doch gerade in dem Moment bogen drei Pferde aus der Einfahrt aus.

    Ich sah ein großes weißes Pferd und dachte: "Ah Rumi!"
    Dadurch erklärte sich dann auch die kleine Verspätung, da es wohl etwas länger gedauert hatte, alle Pferde fertig zu machen.

    Rumi ist "der besondere Gast". Er ist schon 32 Jahre alt und hat uns zum ersten Mal begleitet, da er so lange Touren nicht mehr schafft. Aber für einen kleinen Ritt nach Kelz ist er noch absolut fit genug.

    Dann ging es los nach Isweiler. Dort war noch ganz schön viel Schlamm auf den Wegen:



    Dort wohnt ein Hund, der immer sehr schlecht auf die Pferde (vermutlich vermutet er eine Invasion seines zu bewachenden Grundstücks) zu sprechen ist. Toby und Rumi gingen aber brav an dem kläffenden Hund vorbei. Ich stand plötzlich mit Sassico mal wieder im Feld, weil der Hund doch ACH SO SCHRECKLICH ist. Allerdings nicht schrecklich genug, daß man nicht mal schnell nach dem schönen grünen Gras schnappen könnte ! "Nix da, Sassico" kam es von mir und "Vorwärts !".

    Kurz hinter Isweiler ist ein schöner Grasweg, den wir zum Traben nutzen wollten. Zuerst trabten wir auch alle ganz normal an, doch als Nala hinter uns schnaubt, sah Sassico das als Zeichen zum Rennen an und startete erst mal im Galopp durch. Doch nach ein paar Metern konnte ich ihn wieder vom Trab überzeugen und der Rest des Trabs verlief gesittet und ruhig.

    Gut gelaunt ritten wir weiter nach Kelz und bogen am Sportplatz dort auf den Heimweg ein.

    Rumi legte nun den zweiten Gang ein und war offensichtlich der Meinung, daß man doch ruhig bis nach Hause traben konnte :-)

    Als wir den nächsten Grasweg erreichten erhöhten wir dann alle das Tempo zum Trab, doch Toby reichte das offensichtlich nicht. Er bockte ein bißchen übermütig und Sandra mußte ihm deutlich sagen, daß SIE der Chef ist ! Toby akzeptierte es dann auch und der Trab ging weiter.

    Auf dem Heimweg wollte ich dann noch ein paar Fotos schießen. Dabei trabte Nala mir einmal fast aus dem Bild und wir hatten noch ziemlich viel Spaß bis wir uns trennen mußten.

    Sandra, Toby, Kerstin (ja sie heißt genauso wie ich) und Rumi auf dem Heimweg:



    Sonja und Nala waren auch dabei:

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  • Winterzeit - Zeit für Ausritte zu Zweit

    Es ist ja inzwischen November geworden: Das steht für mich für: Dunkelwerden um fünf, Schmuddelwetter, schmutzige Ponys und nicht sehr oft die Möglichkeit zu reiten.

    Durch die frühe Dunkelheit ist der Tag - und somit die verfügbare Reitzeit - um einiges verkürzt. So kommt es, daß ich in dieser Zeit sehr oft allein mit Joey oder Sassico im Gelände unterwegs bin. Da wir Nebelreiter alle recht unterschiedliche Arbeitszeiten haben, schaffen wir es dann nur am Wochenende zusammen auszureiten.

    Unsere Stunden mit unserer Trainerin haben wir nun auch erst mal in die Winterpause geschickt, da der Boden auf unserem Paddock und Sandplatz viel zu schlechte Verhältnisse zum Arbeiten aufweist.

    Christian schafft es in der Woche fast gar nicht früh genug vor Einbruch der Dunkelheit im Stall zu sein.
    Daher bewege ich Sassico dann an meinen arbeitsfreien Tagen mit.
    Allerdings hat mir in der letzten Woche das Wetter da einen dicken Strich durch meine Rechnung gemacht. Diese Woche hab ich es endlich wieder geschafft und konnte gestern und heute mit beiden Ponys ausreiten.

    Von heute schreib ich nun einen kleinen Bericht.
    Ich kam gegen halb 11 Uhr im Stall an und fütterte als erstes die Ponys. Während die beiden ihre Heuportion verputzten machte ich mich "ans Werk". Sassico hatte sich mächtig in den Matsch geschmissen und hatte dementsprechend sehr viel trockenen Dreck auf dem Rücken.
    Noch schnell die Hufe ausgekratzt und los konnte es gehen. Es war ziemlich kalt (ca.2-3° C) und es pfiff ein ordentlicher Wind. Doch ich war warm eingepackt und es schien sogar ab und zu die Sonne.

    Sassico lief zügigen Schrittes unsere kleine Runde. Allerdings war er heute ein richtiger "HansguckindieLuft". Er schaute überall hin - NUR nicht auf den Weg vor ihm. Daher rutschte und stolperte er ein wenig. Ich versuchte ihn mit einer kleinen Trabeinlage aufmerksam zu machen, was mir auch einigermaßen gelang. Die Wege waren allerding sehr naß, so daß man mit dem Traben sehr vorsichtig sein mußte.

    so sehen die Felder direkt hinter unserem Hof zur Zeit aus:





    Nach ca. 45 Minuten war ich mit Sassico wieder zurück am Hof und sattelte ihn ab.
    Fliegender Wechsel: Joey putzen (er war noch fast sauber von gestern *freu*), satteln und los ging`s.

    erster Weg vom Hof:



    Joey schaut sich um:



    Nachdem Joey und ich zu Beginn der Rittes eine kleine Meinungsverschiedenheit geklärt hatten ("NEIN Joey wir gehen nicht wieder nach Hause !!"), war es ein sehr schöner Ausritt. Das Wetter hielt gut und wir hatten fast die ganze Zeit Sonnenschein.

    Joey und unser Schatten:



    und ein kleines Selbstportrait von mir :-P



    Wir ritten Richtung kleines Wäldchen, das uns noch ein paar schöne Herbstfarben schenkte:



    Vorbei an jede Menge Rübenmieten:



    Von dort ging es noch an den Pappeln entlang wieder Richtung Heimat. Während ich den Ritt genoß und ein bißchen vor mich hinträumte, flog dort plötzlich mit lautem Geschrei ein Fasanenhahn aus dem Gestrüpp auf. Joey schaute nur verdutzt hinterher, doch ich war aus meiner Träumerei schnell wieder aufgewacht :-)

    Langsam wurden meine Füße kalt und ich beschloß den nächsten Weg ein Stück zu Fuß zu laufen. Joey lief brav bei mir und mir wurde langsam wieder warm. Am Wegende wollte ich mich dann wieder in den Sattel schwingen. Also stellt ich Joey an den etwas tieferliegenden Feldrand (entgegen die Heimwärtsrichtung) und stieg auf. Joey wollte allerdings schon wieder weiter und drehte sich währenddessen schon mal in Richtung Stall. Puuuh ! Da hat nicht viel gefehlt und ich hätte im Schlamm gelegen.

    Nach wenigen huntert Metern erreichten wir die Wiesen und wurden dort von den Nachbarschafen erwartet:

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  • Wanderreithalfter

    Beim Surfen im Internet stiessen wir auf eine Seite, die alle möglichen Tipps und Tricks rund ums Pferd beschrieb. Dort erfuhren wir, wie man mit einfachen, kostengünstigen Mitteln ein Wanderreithalter zusammenstellen kann.
    Das erschien uns eine sehr sinnvolle Sache zu sein.
    Also nahmen wir das Projekt "Wanderreithalfter" in Angriff.

    Ich besorge zwei gut verstellbare (wichtig, daß man Genickstück UND Nasenstück verstellen kann) Stallhalfter, Sporenriemchen, Haken und zwei neue Gebisse. Auf einen Stirnriemen verzichteten wir komplett.

    Dann wurden die Halfter angepaßt und die Gebisse mit den Sporenriemchen eingeschnallt. Fertig ! Nach ein paar Tests waren wir sehr zufrieden, beschlossen aber uns von einem bekannten Lederhandwerker die Sporenriemchen durch Lederstücke ersetzen zu lassen. Dadurch bekam das Ganze mehr Stabilität.



    Seither benutzen wir die Halfter immer auf längeren Ritten, wenn die Möglichkeit besteht, daß wir unterwegs eine Pause einlegen.
    Es ist nämlich einfach super praktisch, daß man dann ganz schnell einen Zügel unten ins Halfter klinken kann und das Gebiss rausschnallen. So kann man im Null-Komma-Nix das Pferd anbinden und grasen lassen, ohne daß man ein Extra-Halfter in die Satteltaschen packen muß und dieses dann umständlich dem Pferd statt der Trense anziehen muß.

    hier ist das Gebiss rausgeschnallt und ein Zügel als Führstrick unten am Halfter eingehakt



    und so kann dann das Pferd während der Pause schön grasen und der Reiter kann sich ebenfalls stärken, ohne sein Pferd am Zügel halten zu müssen

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  • Arbeiten an der Optik

    Da wir gestern das Logo für unsere Seite erhalten haben, basteln Kerstin und ich zur Zeit ein wenig am Aussehen der Seite.

    Also bitte nicht wundern, wenn sich hier dauernd was ändert.


    Hier schonmal ein Blick auf das Logo:

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