Zum elften Mal nun haben Christian und ich das Wiesenfest am Stall mit unseren Pferden zusammen verbracht. Jackson und Ludwig waren zum dritten Mal dabei, Magic zum zweiten Mal.
Christian hat ja bereits zwischendurch etwas berichtet, wie es uns in den vergangenen drei Tagen ergangen ist.
Nun sind wir wieder zu Hause.
Alles ist ausgepackt und die Pferde haben ihr Reich wieder für sich allein.
Ludwig hat viele Eindrücke zu verarbeiten und schläft nach.
In Summe war es ein typisches Wiesenfest allerdings können wir erfreut sagen, daß sich die Camper dieses Mal wirklich fast vorbildlich verhalten haben.
Es gab kaum Müll einzusammeln und sogar die Zäune wurden teilweise wieder von den Campern repariert.
Die Nächte waren angenehm ruhig und auch das Wetter hat gut mitgespielt.
Wir konnten jeden Tag eine schöne Runde ausreiten und abends hatten wir wieder netten Besuch zum Grillen bei uns.
So läßt sich das Wiesenfest gut aushalten. Aber nichts desto trotz sind wir nun froh, daß nun alles wieder seinen normalen Gang geht.
Hier noch ein paar Eindrücke, allerdings haben wir in diesem Jahr nicht viele Fotos gemacht. Allerdings war Christian´s Bruder mit seiner tollen Kamera auch aktiv und falls wir da noch ein paar Bilder bekommen können, werden wir sie nachreichen.
Samstag, 15. Juni 2013
Wiesenfest 2013: Mittendrin
Einmal im Jahr zwingt uns das Wiesenfest zur Pause. Bei gutem Wetter fällt uns beiden das Nichtstun immer schwer. Irgendwas ist nach dem Reiten draußne im Garten doch noch immer zu erledigen. Aber hier ist nichts mehr zu tun, und so genießen wir gerade das faule Nichtstun. Und das ist anstrengend und müde.
Hatten wir gestern morgen vor, hier so gegen 10 Uhr aufzuschlagen und mal die letzten Vorbereitungen für unser Lager zu treffen, war es kurz vor neun, als wir zuhause mit allem fertig waren und wir uns dann direkt auf den Weg zu den Pferden machten.
Da mein Bruder und Kerstin's Vater später auch noch halfen, waren wir mit allem fertig, als wir kurz nach 11 die Wiesen öffneten. Seltsamerweise hatten wir bis dahin noch keinen vom veranstaltenden Verein gesehen. Die waren dieses Jahr echt spät.
Und natürlich dauerte es nicht lange, bis wir die ersten Probleme mit unseren Campern hatten.
- Kann es so schwer sein, seine Hunde von der Pferdewiese zu halten? Und dann auhc noch beleidigt reagieren, weil ich zweimal was sage. Aber wenn die Pferde die Hunde über den Haufen rennen würden, wäre das Geschrei groß. Und mit den vielen Ablenkungen hier, erschrecken die sich dann ja doch mal schneller..
- Muss man direkt mit seiner Ankunft hier, die Zäune kaputt machen, um Durchgänge zu schaffen, wo keine sind? Und dann doof (also richtig doof) reagieren, wenn man was sagt?
- Und warum legt man sein Kabel über die Stromlitze(die das sicherlich kein Wochenende aushält) und schiebt das nicht unten über dem Boden durch den Zaun, oder oder oder? Da fallen mir gerade soviele andere Möglichkeiten ein,...
Aber dank des Luxus, den wir uns hier geschaffen haben, lässt es sich aushalten. Gestern mittag gab es Fertiglasagne aus dem Ofen und gestern abend haben wir mit meinem Bruder und seiner Frau gegrillt. Dank Lagerfeuer war es schön warm und sie haben es bis nach 23 Uhr ausgehalten.
Im Hintergrund gab es eine Gruppe, die diverses deutsches Liedgut zum besten gab....Das war schon richtig nett. Auch wenn man den Alkoholpegel hören konnte.
den Jüngeren Leuten sagte Kerstin dann mal nett, dass es keine tolle Idee ist, die Pferde mittels Laserpointer über die Wiese zu jagen. Auch hier war der Alkohol schon ein Kommunikationshemmnis. Aber die Mädels waren noch aufnahmefähig.
Wir gingen dann gegen halb eins ins Bett, als die meisten Lichter auf dem Platz erloschen waren und unser Feuer auch nur noch leicht glühte.
Heute morgen hatte Ludwig die tolle Idee schon um 6(!) bei Kerstin nach seinem Frühstück zu fragen.. Um halb sieben gingen sie dann raus und kamen nach kleinem Spaziergang und Frühstück zurück in den Hänger. Bis acht Uhr hielt Ludwig sich dann zurück, bis er endgültig klar machte, dass der Tag jetzt aber zu beginnen hätte. (Dabei fällt es auch ihm schwer, die Augen offen zu halten) Nach einem Frühstück und dem Abwasch saßen wir auch kurz vor zehn auf den Pferden. ...
Für das Wiesenfest haben wir irgendwie eine Standardroute entwickelt. Mit den großen Jungs brauchten wir heute knapp 2:40 Stunden für die 17km (komplett im Schritt). Ritte auf dem Wiesenfest sind toll: Ein paar Stunden keine Traktoren oder so.
Als wir zurückkamen gab es Mittagessen und ich fuhr nochmal nachhause das Grillfleisch für heute abend aus dem Eisschrank holen. Und jetzt sitzen wir hier, sind kurz vor dem Einschlafen...
Bilder kann ich euch noch keine anbieten, das holen wir dann nächste Woche nach.
PS: Manchmal möchte ich euch ja mit Worten ein Bild des typischen Wiesenfestcampers zeichnen, wie sie sich uns präsentieren. In unseren Augen ist das ein eigener Schlag Menschen. Aber ich glaube, dass ich damit vielen anderen Unrecht täte und sie kämen so schlecht dabei weg, dass ich das hier nicht schreiben kann.
PPS: Das ideale Wiesenfestwetter gibt es übrigens auch nicht: Bei Regen/Nässe/Kälte ist es ruhiger und es wird weniger gesoffen. Dafür sparen sie sich noch öfter den Gang zum Klowagen und bei An-/Abreise leiden die Wiesen zu sehr.
Ist es warm und trocken sind sie alle ziemlich besoffen, die Nächte unruhig aber den Wiesen geht es besser...
Hatten wir gestern morgen vor, hier so gegen 10 Uhr aufzuschlagen und mal die letzten Vorbereitungen für unser Lager zu treffen, war es kurz vor neun, als wir zuhause mit allem fertig waren und wir uns dann direkt auf den Weg zu den Pferden machten.
Da mein Bruder und Kerstin's Vater später auch noch halfen, waren wir mit allem fertig, als wir kurz nach 11 die Wiesen öffneten. Seltsamerweise hatten wir bis dahin noch keinen vom veranstaltenden Verein gesehen. Die waren dieses Jahr echt spät.
Und natürlich dauerte es nicht lange, bis wir die ersten Probleme mit unseren Campern hatten.
- Kann es so schwer sein, seine Hunde von der Pferdewiese zu halten? Und dann auhc noch beleidigt reagieren, weil ich zweimal was sage. Aber wenn die Pferde die Hunde über den Haufen rennen würden, wäre das Geschrei groß. Und mit den vielen Ablenkungen hier, erschrecken die sich dann ja doch mal schneller..
- Muss man direkt mit seiner Ankunft hier, die Zäune kaputt machen, um Durchgänge zu schaffen, wo keine sind? Und dann doof (also richtig doof) reagieren, wenn man was sagt?
- Und warum legt man sein Kabel über die Stromlitze(die das sicherlich kein Wochenende aushält) und schiebt das nicht unten über dem Boden durch den Zaun, oder oder oder? Da fallen mir gerade soviele andere Möglichkeiten ein,...
Aber dank des Luxus, den wir uns hier geschaffen haben, lässt es sich aushalten. Gestern mittag gab es Fertiglasagne aus dem Ofen und gestern abend haben wir mit meinem Bruder und seiner Frau gegrillt. Dank Lagerfeuer war es schön warm und sie haben es bis nach 23 Uhr ausgehalten.
Im Hintergrund gab es eine Gruppe, die diverses deutsches Liedgut zum besten gab....Das war schon richtig nett. Auch wenn man den Alkoholpegel hören konnte.
den Jüngeren Leuten sagte Kerstin dann mal nett, dass es keine tolle Idee ist, die Pferde mittels Laserpointer über die Wiese zu jagen. Auch hier war der Alkohol schon ein Kommunikationshemmnis. Aber die Mädels waren noch aufnahmefähig.
Wir gingen dann gegen halb eins ins Bett, als die meisten Lichter auf dem Platz erloschen waren und unser Feuer auch nur noch leicht glühte.
Heute morgen hatte Ludwig die tolle Idee schon um 6(!) bei Kerstin nach seinem Frühstück zu fragen.. Um halb sieben gingen sie dann raus und kamen nach kleinem Spaziergang und Frühstück zurück in den Hänger. Bis acht Uhr hielt Ludwig sich dann zurück, bis er endgültig klar machte, dass der Tag jetzt aber zu beginnen hätte. (Dabei fällt es auch ihm schwer, die Augen offen zu halten) Nach einem Frühstück und dem Abwasch saßen wir auch kurz vor zehn auf den Pferden. ...
Für das Wiesenfest haben wir irgendwie eine Standardroute entwickelt. Mit den großen Jungs brauchten wir heute knapp 2:40 Stunden für die 17km (komplett im Schritt). Ritte auf dem Wiesenfest sind toll: Ein paar Stunden keine Traktoren oder so.
Als wir zurückkamen gab es Mittagessen und ich fuhr nochmal nachhause das Grillfleisch für heute abend aus dem Eisschrank holen. Und jetzt sitzen wir hier, sind kurz vor dem Einschlafen...
Bilder kann ich euch noch keine anbieten, das holen wir dann nächste Woche nach.
PS: Manchmal möchte ich euch ja mit Worten ein Bild des typischen Wiesenfestcampers zeichnen, wie sie sich uns präsentieren. In unseren Augen ist das ein eigener Schlag Menschen. Aber ich glaube, dass ich damit vielen anderen Unrecht täte und sie kämen so schlecht dabei weg, dass ich das hier nicht schreiben kann.
PPS: Das ideale Wiesenfestwetter gibt es übrigens auch nicht: Bei Regen/Nässe/Kälte ist es ruhiger und es wird weniger gesoffen. Dafür sparen sie sich noch öfter den Gang zum Klowagen und bei An-/Abreise leiden die Wiesen zu sehr.
Ist es warm und trocken sind sie alle ziemlich besoffen, die Nächte unruhig aber den Wiesen geht es besser...
Donnerstag, 13. Juni 2013
Wiesenfest 2013: Endspurt
Gestern habe ich mir bei Michaela ihren Pferdehänger ausgeliehen und den dann in einer guten Stunde vollgepackt. Während ich die großen Sachen zusammensuchte und verpackte, suchte Kerstin die Kleinteile zusammen, die dann dazukamen.
Dann stellte ich den Hänger schonmal auf unserem Paddock ab. Auf dem Paddock hatten wir ja vor einiger Zeit unseren Roundpen weggemacht.
Dienstag hat Schwiegervater dann die Reste mit dem Radler plattgezogen und den Sand in den Matschdurchgang auf die Wiese verbracht.
Nachdem Kerstin mit Michaela heute den gemeinsamen donnerstäglichen Ritt erledigt hatten, begannen Kerstin und ich die Zwischenzäune abzubauen. Nach einer guten Stunde waren wir fertig und fuhren zur Mittagspause nachhause. Und was kam uns entgegen? Der erste Trekker mit Wohnwagen hinten dran.
Beim Wiesenfest ist es so, daß die Schafswiesen im Laufe des Donnerstags geöffnet werden, und freitags um 12 öffnen wir dann unsere Pferdewiesen. Da die Besucher aber immer sehr drängeln versuchen alle, die Öffnung der Wiesen immer etwas nach hinten zu schieben.
(Meistens werden wir schon ab 11 Uhr gefragt, wann wir denn endlich aufmachen, und die Schlange der wartenden Gespanne ist dann fast zweistellig)
Und als wir nach unserer Mittagspause zurückkamen, stand besagter Trekkerfreund nun an den Toren der Schafswiese. Wir trafen uns mit Schwiegervater und trafen noch einige Vorbereitungen. Unser Tisch in Hommelsheim musste noch repariert werden und einige Reste der Wiesen mußten noch mit dem Freischneider gemäht werden.
Es warteten aber auch an anderer Stelle schon Camper. Und es ist jedes Jahr das gleiche, sobald wir uns auf unserer Wiese zeigen und noch arbeiten, tigern sie am Zaun auf und ab, gucken sich die "schönsten" Stellen aus und sind unruhig.
Eigentlich wollten wir den Durchgang an der Wiese vorbei noch versperren, aber dann fing es an zu regnen, und wir machten für heute Feierabend.
(Diesen Durchgang versperren wir seit unserem zweiten Wiesenfest, weil im ersten Jahr dieser Durchgang genutzt wurde, um immer Runden um die Pferde zu fahren. Da kamen die gar nicht zur Ruhe...)
Als ich eben dann nochmal zum Füttern fuhr, konnte ich sehen, dass die Schafswiesen doch noch geöffnet wurden:
Ich konnte dann sehen, wie sie unter Ihrem Vorzelt saßen und genüsslich eine Suppe schlürften... Da hatten sie dann jetzt auch ihre Ruhe.
Nur vom veranstaltenden Verein habe ich noch niemanden gesehen. Dafür war schon mit Absperrband ein großer Bereich für Leute gesichert, die noch nicht da waren...
Morgen werden wir dann noch unsere "Vorsicht Strom/Füttern verboten"-Schilder aufhängen, den Pferden die Winterwiese öffnen, den Durchgang Sperren, die Zäune um die Bäume abbauen, und unsere Unterkunft aufbauen.
Heute hat es nochmal 6 bis 7 mm geregnet. Damit können wir hoffen, dass das Wochenende einigermassen staubfrei bleibt, und die Wiesen nicht so naß sind, daß zuviel kaputt geht. Insgesamt ist die Wetterprognose aber ganz gut. Wir werden wohl nicht wie letztes Jahr nochmal nachhause fahren, um dicke Jacken und Pullis zu holen.
Dann stellte ich den Hänger schonmal auf unserem Paddock ab. Auf dem Paddock hatten wir ja vor einiger Zeit unseren Roundpen weggemacht.
Dienstag hat Schwiegervater dann die Reste mit dem Radler plattgezogen und den Sand in den Matschdurchgang auf die Wiese verbracht.
Nachdem Kerstin mit Michaela heute den gemeinsamen donnerstäglichen Ritt erledigt hatten, begannen Kerstin und ich die Zwischenzäune abzubauen. Nach einer guten Stunde waren wir fertig und fuhren zur Mittagspause nachhause. Und was kam uns entgegen? Der erste Trekker mit Wohnwagen hinten dran.
Beim Wiesenfest ist es so, daß die Schafswiesen im Laufe des Donnerstags geöffnet werden, und freitags um 12 öffnen wir dann unsere Pferdewiesen. Da die Besucher aber immer sehr drängeln versuchen alle, die Öffnung der Wiesen immer etwas nach hinten zu schieben.
(Meistens werden wir schon ab 11 Uhr gefragt, wann wir denn endlich aufmachen, und die Schlange der wartenden Gespanne ist dann fast zweistellig)
Und als wir nach unserer Mittagspause zurückkamen, stand besagter Trekkerfreund nun an den Toren der Schafswiese. Wir trafen uns mit Schwiegervater und trafen noch einige Vorbereitungen. Unser Tisch in Hommelsheim musste noch repariert werden und einige Reste der Wiesen mußten noch mit dem Freischneider gemäht werden.
Es warteten aber auch an anderer Stelle schon Camper. Und es ist jedes Jahr das gleiche, sobald wir uns auf unserer Wiese zeigen und noch arbeiten, tigern sie am Zaun auf und ab, gucken sich die "schönsten" Stellen aus und sind unruhig.
Eigentlich wollten wir den Durchgang an der Wiese vorbei noch versperren, aber dann fing es an zu regnen, und wir machten für heute Feierabend.
(Diesen Durchgang versperren wir seit unserem zweiten Wiesenfest, weil im ersten Jahr dieser Durchgang genutzt wurde, um immer Runden um die Pferde zu fahren. Da kamen die gar nicht zur Ruhe...)
Als ich eben dann nochmal zum Füttern fuhr, konnte ich sehen, dass die Schafswiesen doch noch geöffnet wurden:
Ich konnte dann sehen, wie sie unter Ihrem Vorzelt saßen und genüsslich eine Suppe schlürften... Da hatten sie dann jetzt auch ihre Ruhe.
Nur vom veranstaltenden Verein habe ich noch niemanden gesehen. Dafür war schon mit Absperrband ein großer Bereich für Leute gesichert, die noch nicht da waren...
Morgen werden wir dann noch unsere "Vorsicht Strom/Füttern verboten"-Schilder aufhängen, den Pferden die Winterwiese öffnen, den Durchgang Sperren, die Zäune um die Bäume abbauen, und unsere Unterkunft aufbauen.
Heute hat es nochmal 6 bis 7 mm geregnet. Damit können wir hoffen, dass das Wochenende einigermassen staubfrei bleibt, und die Wiesen nicht so naß sind, daß zuviel kaputt geht. Insgesamt ist die Wetterprognose aber ganz gut. Wir werden wohl nicht wie letztes Jahr nochmal nachhause fahren, um dicke Jacken und Pullis zu holen.
Dienstag, 11. Juni 2013
Am Horizont: Das Wiesenfest
Es ist Juni und wie jedes Jahr steht uns unser Wiesenfest bevor. Ich habe ab morgen Urlaub, Kerstin ab Donnerstag.
Gestern abend haben wir mal unsere Packlisten ausgedruckt und morgen geht es dann so langsam mit den Vorbereitungen los.
Wie jedes Jahr haben wir keine richtige Lust auf zwei Nächte im Pferdehänger. Aber wenn wir dann einmal da sind, ist es doch immer ganz nett.
Das Wiesenfest ist aber auch immer kurz vor der Sommersonnenwende. Und so ist es auch immer so, dass das kommende Weihnachtsfest damit näher ist, als das vergangene. Und so ist das Wiesenfest für mich auch immer eine erste Ahnung des kommenden Winters..
Gestern abend haben wir mal unsere Packlisten ausgedruckt und morgen geht es dann so langsam mit den Vorbereitungen los.
Wie jedes Jahr haben wir keine richtige Lust auf zwei Nächte im Pferdehänger. Aber wenn wir dann einmal da sind, ist es doch immer ganz nett.
Das Wiesenfest ist aber auch immer kurz vor der Sommersonnenwende. Und so ist es auch immer so, dass das kommende Weihnachtsfest damit näher ist, als das vergangene. Und so ist das Wiesenfest für mich auch immer eine erste Ahnung des kommenden Winters..
Dienstag, 19. Juni 2012
Nacharbeit zum Wiesenfest
Im Anschluß an´s Wiesenfest gibt es für uns immer einiges zu tun.
Bereits am Sonntagabend kontrollieren wir die Zäune und sammeln den Müll von den Wiesen.
Seit ein paar Jahren ist der Müll deutlich weniger.
Doch in diesem Jahr hat es unseren Zaun ziemlich übel erwischt.
Der Draht war aus den Isolatoren gezogen und die Federn der Torgriffe komplett in die Länge gezogen worden. Die Litze war an vielen Stellen zerrissen und einige Pfähle waren locker.
Erstmalig sprachen wir darüber auch mit dem Verein, da sie doch wissen sollten, welche "Vandalen" sie beherbergen.
Die Zuständigen waren wütend und erschüttert darüber, wie sich manche Camper benehmen.
Sie erzählten uns, daß sie mit denen aus der betreffenden Ecke der Wiese sowieso schon Ärger gehabt hatten. Ich hoffe, daß die im nächsten Jahr dann nicht mehr campen dürfen.
Am Montag war dann der Zaun repariert und die Pferde durften wieder auf die großen Wiesen.
Zusammen bauten Christian und ich die mobilen Weidezäune wieder auf, so daß wir wieder 5 Parzellen hatten.
Während ich dann die Litzen zog, brachte Christian schon den Hänger mit den restlichen Sachen nach Hause und nach über 4 Stunden Arbeit war dann das Wiesenfest 2012 wirklich Geschichte.
Bereits am Sonntagabend kontrollieren wir die Zäune und sammeln den Müll von den Wiesen.
Seit ein paar Jahren ist der Müll deutlich weniger.
Doch in diesem Jahr hat es unseren Zaun ziemlich übel erwischt.
Der Draht war aus den Isolatoren gezogen und die Federn der Torgriffe komplett in die Länge gezogen worden. Die Litze war an vielen Stellen zerrissen und einige Pfähle waren locker.
Erstmalig sprachen wir darüber auch mit dem Verein, da sie doch wissen sollten, welche "Vandalen" sie beherbergen.
Die Zuständigen waren wütend und erschüttert darüber, wie sich manche Camper benehmen.
Sie erzählten uns, daß sie mit denen aus der betreffenden Ecke der Wiese sowieso schon Ärger gehabt hatten. Ich hoffe, daß die im nächsten Jahr dann nicht mehr campen dürfen.
Am Montag war dann der Zaun repariert und die Pferde durften wieder auf die großen Wiesen.
Zusammen bauten Christian und ich die mobilen Weidezäune wieder auf, so daß wir wieder 5 Parzellen hatten.
Während ich dann die Litzen zog, brachte Christian schon den Hänger mit den restlichen Sachen nach Hause und nach über 4 Stunden Arbeit war dann das Wiesenfest 2012 wirklich Geschichte.
Montag, 18. Juni 2012
Berichterstattung Wiesenfest 2012 - Sonntag
Bestes Wetter am Sonntag. Die Sonne erhellte sehr früh unseren Hänger und müde nach der kurzen Nacht kletterten wir ins Freie.
Klar, daß wir das Wetter ausnutzen und einen schönen Ausritt machen wollten.
Wir saßen um 9 Uhr im Sattel und verließen den erwachenden Campingplatz.
Blöderweise haute uns Ludwig direkt nach der ersten Kreuzung ab, da ihn dort ein Hase "erwartet" hatte.
Und anders als sonst, lief der blöde Hase zuerst nach rechts und dann schlug er nen Haken und raste nach links. Und dann war Ludwig weg.
Ruhig bleiben, dachte ich, denn er kommt ja wieder.
Aber er war nirgends mehr zu sehen.
Mist. Christian dachte erst, er sei in Richtung unseres Zuhauses gelaufen, doch daran glaubte ich eigentlich nicht.
Dann tauchte er wieder auf: Er kam durch ein Rübenfeld zurück. Er hat ja den Vorteil, daß er uns weithin sehen kann, wenn wir zu Pferd unterwegs sind. Daher hat er wohl keine Angst, daß wir ihm verloren gehen.
Als er dann kam, nahmen wir ihn kommentarlos mit und ignorierten ihn erst mal ne Weile. Es gab nur Kommandos und sonst nix.
Kurz überlegten wir, ob wir nun weniger weit reiten sollten, da Ludwig schon so gerannt war, entschieden uns aber schnell dagegen. War er doch selbst Schuld, wenn er jetzt müde wäre.
Wir ritten zum Kapellchen bei Vettweiß. Dort gab es eine kleine Pinkelpause und über Kelz traten wir den Rückweg an.
Einige Traktoren überholten uns (die waren zum Wiesenfest unterwegs).
Die neuen Einstellungen an der Zäumung funktionierten gut und die Pferde waren ruhig und entspannt.
Wir kamen an ein Möhrenfeld. Der angrenzenden Weg war von zwei Traktoren und einem Anhänger blockiert.
So mußten wir über das nicht bestellte Vorgewende reiten.
Der Anhänger entlüftete gerade als ich mit Magic daneben langritt. Er zuckte nur kurz aber das war alles. Er ist wirklich ein unerschrockenes Pferd.
Nach drei Stunden hatten wir die Strecke geschafft. Jackson und Magic schaffen schon ordentlich Kilometer im Schritt. Wir sind eindeutig schneller unterwegs als früher.







Am Nachmittag hatten wir bei schönstem Sonnenschein wieder Besuch. Bei Kaffee und Kuchen ließen wir das Wiesenfest 2012 ausklingen. Viele Camper fuhren schon ab und um 18 Uhr waren die Wiesen lehr.
Für Christian und mich ging es auch schon wieder ans Zusammepacken, Aufräumen und Wiesenschäden sichten.
Wir schafften es alles zeitig und waren zum abendlichen EM-Spiel Deutschland-Dänemark pünktlich fertig.
Klar, daß wir das Wetter ausnutzen und einen schönen Ausritt machen wollten.
Wir saßen um 9 Uhr im Sattel und verließen den erwachenden Campingplatz.
Blöderweise haute uns Ludwig direkt nach der ersten Kreuzung ab, da ihn dort ein Hase "erwartet" hatte.
Und anders als sonst, lief der blöde Hase zuerst nach rechts und dann schlug er nen Haken und raste nach links. Und dann war Ludwig weg.
Ruhig bleiben, dachte ich, denn er kommt ja wieder.
Aber er war nirgends mehr zu sehen.
Mist. Christian dachte erst, er sei in Richtung unseres Zuhauses gelaufen, doch daran glaubte ich eigentlich nicht.
Dann tauchte er wieder auf: Er kam durch ein Rübenfeld zurück. Er hat ja den Vorteil, daß er uns weithin sehen kann, wenn wir zu Pferd unterwegs sind. Daher hat er wohl keine Angst, daß wir ihm verloren gehen.
Als er dann kam, nahmen wir ihn kommentarlos mit und ignorierten ihn erst mal ne Weile. Es gab nur Kommandos und sonst nix.
Kurz überlegten wir, ob wir nun weniger weit reiten sollten, da Ludwig schon so gerannt war, entschieden uns aber schnell dagegen. War er doch selbst Schuld, wenn er jetzt müde wäre.
Wir ritten zum Kapellchen bei Vettweiß. Dort gab es eine kleine Pinkelpause und über Kelz traten wir den Rückweg an.
Einige Traktoren überholten uns (die waren zum Wiesenfest unterwegs).
Die neuen Einstellungen an der Zäumung funktionierten gut und die Pferde waren ruhig und entspannt.
Wir kamen an ein Möhrenfeld. Der angrenzenden Weg war von zwei Traktoren und einem Anhänger blockiert.
So mußten wir über das nicht bestellte Vorgewende reiten.
Der Anhänger entlüftete gerade als ich mit Magic daneben langritt. Er zuckte nur kurz aber das war alles. Er ist wirklich ein unerschrockenes Pferd.
Nach drei Stunden hatten wir die Strecke geschafft. Jackson und Magic schaffen schon ordentlich Kilometer im Schritt. Wir sind eindeutig schneller unterwegs als früher.
Am Nachmittag hatten wir bei schönstem Sonnenschein wieder Besuch. Bei Kaffee und Kuchen ließen wir das Wiesenfest 2012 ausklingen. Viele Camper fuhren schon ab und um 18 Uhr waren die Wiesen lehr.
Für Christian und mich ging es auch schon wieder ans Zusammepacken, Aufräumen und Wiesenschäden sichten.
Wir schafften es alles zeitig und waren zum abendlichen EM-Spiel Deutschland-Dänemark pünktlich fertig.
Berichterstattung Wiesenfest 2012 - Samstag
Die Nacht zum Samstag war eigentlich ruhig. Zumindest was die Camper angeht.
Es regnete immer wieder heftig, so daß unser Schlaf eher unruhig war. Trommelnder Regen auf der Hängerplane ließ uns immer wieder erwachen.
Gegen acht Uhr am Morgen kletterten wir also aus dem Hänger.
Ludwig und die Pferde bekamen ihr Frühstück bevor ich mich daran machte unseres zuzubereiten.
Der Regen setzte vormittags für eine längere Zeit aus, so daß wir es wagten mit den Pferden für eine kurze Runde ins Gelände zu gehen.
Während des Rittes blieb es auch trocken.
Doch bereits mittags kamen neue Schauer und der Wind frischte zunehmend auf.
Nachmittags war es schon sehr stürmisch und das Vorzelt rappelte ganz ordentlich.
Christian verzog sich mit einem Buch im Hänger, während ich nochmal eine Runde mit Ludwig drehte.
Die Wiesen hatten sich inzwischen doch mehr oder weniger gefüllt und die Pferde standen mittendrin.
Jackson wirkte ein bißchen genervt und jagte Magic ab und an kurz mal über die Wiese. Es kehrte aber immer wieder schnell Ruhe ein.





Auch für den Samstagabend hatten wir Gäste eingeladen. Doch da das Wetter so ungemütlich war, hätten wir viel Verständnis gehabt, wenn niemand gekommen wäre.
Doch alle kamen mit dicken Jacken, Mänteln und z.T. Mützen und so waren wir eine ganze Menge Leute: Meine Eltern, Christian´s Mutter und Bruder mit seiner Frau, unsere treuesten Wiesenfestbesucher Sonja und Volker (Danke, daß Ihr uns bei wirklich JEDEM Wetter beisteht) und später kamen auch noch Julia, Volker und Steffi aus dem Kaller Stall.
Das Wetter war doch noch nett zu uns und später am Abend saßen wir unter sternenklarem Himmel am wärmenden Lagerfeuer.
Julia zeigte uns bei Magic und Jackson noch ein paar Einstellmöglichkeiten für den LG-Zaum (wenn man schon mal ne Expertin am Stall hat, muß man das doch ausnutzen).
Und wir fielen um halb zwei dann müde ins Bett.
Es regnete immer wieder heftig, so daß unser Schlaf eher unruhig war. Trommelnder Regen auf der Hängerplane ließ uns immer wieder erwachen.
Gegen acht Uhr am Morgen kletterten wir also aus dem Hänger.
Ludwig und die Pferde bekamen ihr Frühstück bevor ich mich daran machte unseres zuzubereiten.
Der Regen setzte vormittags für eine längere Zeit aus, so daß wir es wagten mit den Pferden für eine kurze Runde ins Gelände zu gehen.
Während des Rittes blieb es auch trocken.
Doch bereits mittags kamen neue Schauer und der Wind frischte zunehmend auf.
Nachmittags war es schon sehr stürmisch und das Vorzelt rappelte ganz ordentlich.
Christian verzog sich mit einem Buch im Hänger, während ich nochmal eine Runde mit Ludwig drehte.
Die Wiesen hatten sich inzwischen doch mehr oder weniger gefüllt und die Pferde standen mittendrin.
Jackson wirkte ein bißchen genervt und jagte Magic ab und an kurz mal über die Wiese. Es kehrte aber immer wieder schnell Ruhe ein.
Auch für den Samstagabend hatten wir Gäste eingeladen. Doch da das Wetter so ungemütlich war, hätten wir viel Verständnis gehabt, wenn niemand gekommen wäre.
Doch alle kamen mit dicken Jacken, Mänteln und z.T. Mützen und so waren wir eine ganze Menge Leute: Meine Eltern, Christian´s Mutter und Bruder mit seiner Frau, unsere treuesten Wiesenfestbesucher Sonja und Volker (Danke, daß Ihr uns bei wirklich JEDEM Wetter beisteht) und später kamen auch noch Julia, Volker und Steffi aus dem Kaller Stall.
Das Wetter war doch noch nett zu uns und später am Abend saßen wir unter sternenklarem Himmel am wärmenden Lagerfeuer.
Julia zeigte uns bei Magic und Jackson noch ein paar Einstellmöglichkeiten für den LG-Zaum (wenn man schon mal ne Expertin am Stall hat, muß man das doch ausnutzen).
Und wir fielen um halb zwei dann müde ins Bett.
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